Eckhard Roediger

 5 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Eckhard Roediger

Dr. med. Eckhard Roediger, geb. 1959, ist Neurologe, Psychiater, erfolgreicher Autor und Arzt für psychotherapeutische Medizin. Dozent und Supervisor für Verhaltenstherapie und Schematherapie, Leiter des Instituts für Schematherapie Frankfurt, Sekretär der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie (ISST).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eckhard Roediger

Cover des Buches Raus aus den Lebensfallen (ISBN:9783955714048)

Raus aus den Lebensfallen

 (2)
Erschienen am 24.08.2015
Cover des Buches Praxis der Schematherapie (ISBN:9783794526215)

Praxis der Schematherapie

 (1)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Depression - die Sehnsucht nach Zukunft (ISBN:9783772550393)

Depression - die Sehnsucht nach Zukunft

 (0)
Erschienen am 01.07.2012
Cover des Buches Wege aus der Angst (ISBN:9783772550195)

Wege aus der Angst

 (0)
Erschienen am 03.04.2009
Cover des Buches Burnout und Depression vorbeugen (ISBN:9783926444660)

Burnout und Depression vorbeugen

 (0)
Erschienen am 27.04.2010
Cover des Buches Besser leben lernen (ISBN:9783825175412)

Besser leben lernen

 (0)
Erschienen am 01.06.2015

Neue Rezensionen zu Eckhard Roediger

Neu

Rezension zu "Wer A sagt ... muss noch lange nicht B sagen" von Eckhard Roediger

Leicht verständlich, aufklärend und nur zu empfehlen!
Kikis_Buecherkistevor 9 Monaten

Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

Mein Eindruck:
Zitat (S. 93):
„Ein Gefühl ist nur ein Gefühl, es kommt und geht. Ein Gedanke ist nur ein Vorschlag. Nur weil wir ihn denken, müssen wir ihn noch lange nicht glauben!“

Da ich mich sehr für die Psychologie des Menschen interessiere, war ich sehr neugierig auf das Buch. Wer von uns hat denn nicht auch schlechte Angewohnheiten oder Lebensfallen, die uns den Alltag ein wenig erschweren?

Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Zuerst wird dem Leser erklärt, was die Schematherapie genau ist, woher sie stammt und was sie bewirken soll und um was es hauptsächlich hier geht.

Weiter erklärt der Autor die Zusammenhänge von Kindheitserlebnissen und das daraus resultierte Verhalten als Erwachsener. Ein paar Dinge waren mir schon durch andere Bücher bekannt, aber der Autor geht hier ein wenig mehr in die Tiefe, als ich es in anderen Büchern kenne. Anhand von Beispielen sind die menschlichen Reaktionen, die „unter die Lupe genommen werden“ gut erklärt, damit auch greifbarer und leichter verständlich.

Dank des sehr leichten und lockeren Schreibstil kam ich doch recht zügig voran, was ja eigentlich bei Fachbüchern eher seltener der Fall ist. Auch ist der Schreibstil einfach gehalten und ohne einen großen medizinisch spezifischen Wortschatz, damit auch Laien, die kein medizinisches oder psychologisches Studium haben, den Inhalt leicht verstehen können. Zudem lässt der Autor einige Anekdoten miteinfließen, so dass hier auch ein wenig der Humor mitreinspielt und damit das Lesen noch angenehmer macht.

Man hinterfragt oder reflektiert während des Lesens automatisch (zumindest ging es mir so) und bei vielen Dingen konnte ich nur mit dem Kopf nicken, weil es mir ziemlich bekannt vorkam. Man bekommt es schwarz auf weiß, warum man sich manche Dinge einfach nicht abgewöhnen kann (oder „will“) und warum wir in diese Lebensfallen geraten. Auch wird dem Leser begreiflich gemacht, dass er nicht versagt hat, wenn manche Dinge nun mal nicht wie erhofft klappen und wird ermutigt, es immer wieder zu versuchen. Außerdem erinnert uns Eckhard Roediger immer wieder, dass wir uns genauso wichtig nehmen sollen, wie wir es mit anderen tun und mehr auf uns achten sollen.

Eckhard Roediger erzählt in seinem Buch nicht nur etwas über die Schematherapie, den Lebensfallen etc., sondern hat auch einige Übungen für den Leser, die verständlich erklärt sind und einen aus so mancher Lebensfalle hinausbringen kann. Was mir auch gefallen hat, ist, dass zu manchen Übungen Links zu Audio-Anleitungen zu finden sind. Das erspart einem während der Übung immer wieder das nachlesen und wird so nicht aus der Konzentration gerissen, in dem man immer wieder nachlesen muss, was als nächstes getan werden soll.

Fazit:
Ein auch für Laien leicht verständliches Buch, das dem Leser eine Einführung in die Schematherapie gibt und die Hintergründe und Zusammenhänge unseres Verhaltens aufzeigt. Dazu zeigt uns der Autor passende Übungen, die uns das Leben erleichtern und uns aus so mancher Lebensfalle wieder herausbringen können. Für mich ein Fachbuch, das ich mit Freuden und hin und wieder mit einem Schmunzeln gelesen habe und nur weiterempfehlen kann. 

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Rezension zu "Wer A sagt ... muss noch lange nicht B sagen" von Eckhard Roediger

Verständlich, eingängig und hilfreich
michael_lehmann-papevor 5 Jahren

Verständlich, eingängig und hilfreich

Schon Paul Watzlawick hat vor langer Zeit bereits die Neigung des Menschen (leicht ironisch) betrachtet und festgestellt, dass es der beste Weg zum Unglück ist, „mehr vom Gleichen“ zu tun.

Was bisher nicht funktioniert hat, ist nicht „an sich“ falsch, so meint der Mensch, sondern ist nur noch nicht in ausreichendem Maße als Lebensstrategie verfolgt worden.

Natürlich verweist Watzlawick mit seiner hervorragenden „Anleitung zum Unglücklich-Sein“ auf eine Grundverfasstheit des Menschen.
Das die Handlungen oft und oft und fast durchgehend vor allem von Gewohnheiten bestimmt werden.
Das kann im Übrigen jeder nachvollziehen, der einmal versucht hat, aus eigener Kraft auch nur kleinere Gewohnheiten, Routinen, Angewohnheiten zu verändern.

Der „große Elefant des Unterbewussten“ bricht sich in der Regel eben seine Bahn durch den Urwald und kommt selten auf die Idee, dass Gewohnheiten, „Selbstverständlichkeiten“ auch trügen können, das das, was der Person so „natürlich“ erscheint, manchmal nicht zur Befriedigung, sondern im Gegenteil eigene Probleme immer mehr verhärtet.

In seiner sehr verständlichen Betrachtung und Erläuterung der Schema-Therapie (schon im Namen wird deutlich, wie sehr Menschen es „gewohnt“ sind, „schematisch“ zu agieren), zeigt Roediger fundiert und nachvollziehbar auf, dass es eben kein universales Naturgesetz ist, immer wieder das gleiche „B“ auf ein „A“ sagen (tun) zu müssen.

Gewohnheiten und innenliegende Lebensstrategien (Schemata), die auf oft falsch interpretierten Erfahrungen beruhen, können gelockert, gelöst und verändert werden.

Es klingt zwar provokativ, wenn Roediger sagt: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“, aber in der schrittweisen Darlegung der Methode wird überaus deutlich, wie sehr die eigene Interpretation der erlebten (oder auch nur vermeintlich erlebten) Fakten für einen inneren Frieden mit sich selbst grundlegende Bedeutung tragen.

„Viele von uns folgen ……..in der Kindheit erlernten angeblichen Lebensregeln ohne groß nachzudenken“.
Was sich nicht selten als großer Fehler herausstellen könnte.

Frühe Erfahrungen sind es, die unreflektiert oft die Muster unserer Persönlichkeit prägen, unseren „Lebens-Modus“ regieren, der nach immer gleichen „Schemata“ abläuft.

Statt in den „Lebensfallen“ festzustecken, ist es aber auch möglich, die alten Muster bewusst kennenzulernen, zu reflektieren, zu prüfen und zu verändern. Sozusagen „sich selbst ein guter Elternteil“ zu werden. So wäre es tatsächlich nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

Wie Schemata entstehen, was dieses „Kind in uns“ auf Lebenszeit zunächst bestimmt, wie sich das bemerkbar macht und wie dies verändert werden kann, das ist der Weg, den Roediger bildkräftig und gut lesbar im Buch vor Augen führt. Wobei durchgehen gilt, dass eine „Entdeckungsreise zu unseren inneren Mechanismen“ von einer zugewandten, liebevollen Haltung sich selbst gegenüber und natürlich von einem Therapeuten ebensolcher Haltung begleitet werden sollte.

Anschaulich, unterhaltsam, mit vielen anregenden, praktischen Beispielen und immer einer kleinen Geschichte, dennoch fundiert auf der Basis des wissenschaftlichen Status Quo der Schema-Therapie eröffnet Roediger in seinem Buch auch dem Laien ein griffiges Verständnis des Ansatzes und seiner Methode und, vor allem, ermöglicht einen „anderen Blick“ auf sich selbst, der überaus motiviert, auf weitere „Entdeckungstour“ zu gehen.

Mit seinem „Einstieg zum Ausstieg“ und praktischen Übungen für die „Seelenhygiene“ setzt Roediger am Ende des Buches zudem wichtige, erste praktische Schritte, um diesen Weg tatsächlich auch unter die Füße zu nehmen.

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