Eckhard Roediger Wer A sagt ... muss noch lange nicht B sagen

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Inhaltsangabe zu „Wer A sagt ... muss noch lange nicht B sagen“ von Eckhard Roediger

Sich ändern ist nicht leicht. Aber möglich. Der Neurologe und Psychiater Dr. med. Eckhard Roediger ist Deutschlands wichtigster Vertreter der Schematherapie: ein moderner und integrativer Ansatz, der ein tiefes Verständnis der menschlichen Natur mit praktischen Techniken verbindet. Alltagsnah und mit unterhaltsamen Ausflügen in Evolution, Gehirnforschung und Chaostheorie wird deutlich, warum die menschliche Psyche Verhaltensänderungen erst einmal schwierig macht - was aber auch wirklich hilft, wenn wir etwas ändern wollen. »Die Resultate der Schematherapie sind eindrucksvoll und evidenzbasiert. Es funktioniert wirklich. Manche dieser nützlichen Dinge können Sie selbst tun. Wie und warum werden Sie beim Lesen herausfinden. Und vielleicht bekommen Sie Lust, Dinge in Zukunft mal ein bisschen anders zu machen.« Jeffrey Young, Bestsellerautor von Sein Leben neu erfinden und Begründer der Schematherapie Raus aus den Lebensfallen Schon einmal versucht, eine hartnäckige Angewohnheit aufzugeben? Dann wissen Sie, dass solche Veränderungen schwer sind. Die Schematherapie ermöglicht es, nachhaltig aus ungünstigen Verhaltensmustern oder schmerzlichen Lebensfallen auszusteigen. Dieses Buch bietet zugleich einen leicht verständlichen Einblick in diese hoch angesehene psychologische Methode wie auch konkrete Anwendungsmöglichkeiten. Alltagnah und mit unterhaltsamen Ausflügen in Evolutionsgeschichte und Gehirnforschung zeigt es, warum die Psyche sich anfangs gegen Veränderungen sperrt – und wie es dennoch möglich wird, neue Wege zu gehen.

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    Wer A sagt ... muss noch lange nicht B sagen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. September 2014 um 13:16

    Verständlich, eingängig und hilfreich Schon Paul Watzlawick hat vor langer Zeit bereits die Neigung des Menschen (leicht ironisch) betrachtet und festgestellt, dass es der beste Weg zum Unglück ist, „mehr vom Gleichen“ zu tun. Was bisher nicht funktioniert hat, ist nicht „an sich“ falsch, so meint der Mensch, sondern ist nur noch nicht in ausreichendem Maße als Lebensstrategie verfolgt worden. Natürlich verweist Watzlawick mit seiner hervorragenden „Anleitung zum Unglücklich-Sein“ auf eine Grundverfasstheit des Menschen. Das die Handlungen oft und oft und fast durchgehend vor allem von Gewohnheiten bestimmt werden. Das kann im Übrigen jeder nachvollziehen, der einmal versucht hat, aus eigener Kraft auch nur kleinere Gewohnheiten, Routinen, Angewohnheiten zu verändern. Der „große Elefant des Unterbewussten“ bricht sich in der Regel eben seine Bahn durch den Urwald und kommt selten auf die Idee, dass Gewohnheiten, „Selbstverständlichkeiten“ auch trügen können, das das, was der Person so „natürlich“ erscheint, manchmal nicht zur Befriedigung, sondern im Gegenteil eigene Probleme immer mehr verhärtet. In seiner sehr verständlichen Betrachtung und Erläuterung der Schema-Therapie (schon im Namen wird deutlich, wie sehr Menschen es „gewohnt“ sind, „schematisch“ zu agieren), zeigt Roediger fundiert und nachvollziehbar auf, dass es eben kein universales Naturgesetz ist, immer wieder das gleiche „B“ auf ein „A“ sagen (tun) zu müssen. Gewohnheiten und innenliegende Lebensstrategien (Schemata), die auf oft falsch interpretierten Erfahrungen beruhen, können gelockert, gelöst und verändert werden. Es klingt zwar provokativ, wenn Roediger sagt: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“, aber in der schrittweisen Darlegung der Methode wird überaus deutlich, wie sehr die eigene Interpretation der erlebten (oder auch nur vermeintlich erlebten) Fakten für einen inneren Frieden mit sich selbst grundlegende Bedeutung tragen. „Viele von uns folgen ……..in der Kindheit erlernten angeblichen Lebensregeln ohne groß nachzudenken“. Was sich nicht selten als großer Fehler herausstellen könnte. Frühe Erfahrungen sind es, die unreflektiert oft die Muster unserer Persönlichkeit prägen, unseren „Lebens-Modus“ regieren, der nach immer gleichen „Schemata“ abläuft. Statt in den „Lebensfallen“ festzustecken, ist es aber auch möglich, die alten Muster bewusst kennenzulernen, zu reflektieren, zu prüfen und zu verändern. Sozusagen „sich selbst ein guter Elternteil“ zu werden. So wäre es tatsächlich nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Wie Schemata entstehen, was dieses „Kind in uns“ auf Lebenszeit zunächst bestimmt, wie sich das bemerkbar macht und wie dies verändert werden kann, das ist der Weg, den Roediger bildkräftig und gut lesbar im Buch vor Augen führt. Wobei durchgehen gilt, dass eine „Entdeckungsreise zu unseren inneren Mechanismen“ von einer zugewandten, liebevollen Haltung sich selbst gegenüber und natürlich von einem Therapeuten ebensolcher Haltung begleitet werden sollte. Anschaulich, unterhaltsam, mit vielen anregenden, praktischen Beispielen und immer einer kleinen Geschichte, dennoch fundiert auf der Basis des wissenschaftlichen Status Quo der Schema-Therapie eröffnet Roediger in seinem Buch auch dem Laien ein griffiges Verständnis des Ansatzes und seiner Methode und, vor allem, ermöglicht einen „anderen Blick“ auf sich selbst, der überaus motiviert, auf weitere „Entdeckungstour“ zu gehen. Mit seinem „Einstieg zum Ausstieg“ und praktischen Übungen für die „Seelenhygiene“ setzt Roediger am Ende des Buches zudem wichtige, erste praktische Schritte, um diesen Weg tatsächlich auch unter die Füße zu nehmen.

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