Eckhard Schnabel Das Neue Testament und die Endzeit

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Inhaltsangabe zu „Das Neue Testament und die Endzeit“ von Eckhard Schnabel

Wie sind die Aussagen des Neuen Testaments über die Entrückung, die „144.000“, über Harmageddon und Himmel und Hölle zu verstehen? Eckhard Schnabel untersucht die Texte gründlich, aber leicht verständlich, und vermeidet die üblichen Modelle der „Endzeitspezialisten“. Ein Buch , um die biblischen Aussagen möglichst unvoreingenommen so zu verstehen, wie ihre ersten Leser sie verstanden haben.

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  • Sorgfältige Betrachtung über die Endzeit

    Das Neue Testament und die Endzeit
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    14. June 2014 um 14:34

    Eckhard Schnabel legt hier ein theologisches Werk vor, in dem er sich sorgfältig mit der Offenbarung des Johannes, verschiedenen Texten aus dem Alten und Neuen Testament und den aktuellen Geschehnissen beschäftigt. Er bedient sich durchgehend einer verständlichen Sprache, und wer sich mit dem Thema Zukunft beschäftigt, kann an diesem präzisen Werk praktisch nicht vorbeigehen. Die meisten Mitteleuropäer und Nordamerikaner wachsen mit dem Dispensationalismus auf, ohne den Begriff je gehört zu haben. Das ist eine Strömung, die um 1830 von John Nelson Darby wiedererweckt worden ist; deshalb sind die meisten in gewissen Gedankengängen gefangen und finden kaum einen Weg heraus. Dadurch kann man den Blick auf die wahre Bedeutung des Textes leicht verlieren. Die moderne Theologie geht nun entschieden gegen diese Sichtweisen vor, schüttet dabei aber das Kind mit dem Bade aus und streicht alle Stellen aus dem biblischen Text, die nicht passend erscheinen. Was der Mensch hier und heute mit seinem kleinen Verstand nicht verstehen kann, darf so nicht gewesen sein - bzw. in Bezug auf Prophetien: kann so nicht gemeint sein. Konsequent zu Ende gedacht, bleiben auf diese Weise nur ein paar Verse aus der ganzen Bibel übrig. Das kann die Lösung auch nicht sein. Schnabel versucht nun, auf dem Weg des Glaubens und der Gottesfurcht zu bleiben und trotzdem mit Irrmeinungen aufzuräumen. Er begründet jede Position sorgfältig und bildet sich so seine Meinung. Eine klare Aussage erscheint mir näherer Betrachtung und spezieller Aufmerksamkeit wert (S. 189/190): "Auf der anderen Seite haben Ausleger des Neuen Testaments oft ignoriert, was das Alte Testament über Israel sagt und deshalb die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens aus dem Blick verloren. Wer das Alte Testament ausblendet, versteht weder die messianische Identität Jesu von Nazareth noch die Bedeutung der (Heils-) Geschichte, die für das Verständnis des Heils und der Gemeinde der Jesusbekenner die Basis darstellt." Heute wird viel gepickt. Einzelne Verse werden gegeneinander aufgerechnet und damit das Gesamtbild verzerrt. Das ist unseriös. Mit einem Punkt in den Aussagen des Autors hatte ich allerdings meine Probleme: Er weist nach, daß manche - vor allem dispensationalistische - Vorstellungen nicht mit der Bibel kompatibel sind, aber dabei zerstört er die Naherwartung, die von den Aposteln bis zu heutigen lebendigen Gemeinden durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch belegt ist. Das klingt unwichtig, hat aber zur Folge, daß die Gemeinde lau wird und sich mit dem Leben innerhalb der säkularen Gesellschaft anfreundet. Die brennende Liebe zu Jesus läßt nach und der Glaube wird zur Theologie, zur Überzeugung. In Teil 4 wird dieser Eindruck in gewisser Weise revidiert, aber die Mahnung zur Wachsamkeit bleibt schwach; erst auf der drittletzten Seite, als er sich dazu äußert, wie mit unterschiedlichen Meinungen in Endzeitfragen umzugehen sei, wird die Aussage klar und eindeutig. Hier kann ich mitgehen. Diese Verweltlichung ist von jeher die größte Gefahr für die Gemeinde. Aus jeder Verfolgung ist die Kirche Christi als Sieger hervorgegangen, weil Er der Sieger ist. Wenn die Gemeinde aber lau wird, wird sie untergehen. Die Liebe kühlt ab, Weltgesinnung kommt in die Gemeinde, sie wird träge und stirbt. Dagegen haben wir noch heute die Ermahnung Jesu, Offb. 3,11: "Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!" Diese Wiederkunft Jesu kann jeden Tag geschehen. Danach folgt die Ewigkeit; dieses Kapitel ist sehr überzeugend ausgearbeitet, begründet und beschrieben. Ein sehr segensreiches Buch! Kleiner Scherz am Rande: FALLS Jesus tatsächlich im Jahr 6 v.Chr. geboren ist, hat er ganz sicherlich nicht im Jahr 28 v.Chr. (S. 224) die ersten Jünger um sich versammelt. Dieser ganze erste Abschnitt dieser Seite enthält wohl mehr spekulative als begründete Daten - ganz abgesehen vom "Zeichen des Jona".

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