Ed Brubaker

 4.3 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von BATMAN MAN WHO LAUGHS, Sleeper und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Kill or be Killed. Band 3

 (1)
Neu erschienen am 20.09.2018 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Kill or be Killed. Band 4

Erscheint am 01.02.2019 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

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Criminal / Feigling

Criminal / Feigling

 (2)
Erschienen am 16.01.2008
Gotham Central

Gotham Central

 (2)
Erschienen am 21.09.2015
Iron Fist

Iron Fist

 (2)
Erschienen am 14.11.2016
Sleeper 4

Sleeper 4

 (2)
Erschienen am 23.12.2009
Herbstfall

Herbstfall

 (2)
Erschienen am 01.04.2010
Kill or be Killed. Band 2

Kill or be Killed. Band 2

 (1)
Erschienen am 22.06.2018

Neue Rezensionen zu Ed Brubaker

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Rezension zu "Kill or be Killed. Band 3" von Ed Brubaker

Ein kleines Stück Normalität
Flaventusvor einem Monat

Ich hätte es Dylan gegönnt. Dass er endlich ein bisschen Normalität in sein Leben bekommt. Aber dann macht er doch noch eine Sache und wieder fließt Blut in rauhen Mengen.

Story

Der permanente Wechsel zwischen Rückblenden und Vorgriffen ist zwar auch in diesem Band vorhanden, aber bei weitem nicht so ausgeprägt wie in den beiden ersten Teilen. Im dritten Band konzentriert sich die Erzählung auf das Verhältnis von Dylan und Kira sowie auf das Verhältnis von Dylan zu russischen Mafia.

Dabei wird die Geschichte vergleichsweise linear erzählt, was durchaus ebenso passend ist, wie das Spiel mit den Erzählzeiten. Großartige Überraschungen oder Wendungen gibt es in diesem dritten Band allerdings nicht. Auch hier bleibt der dritte Band größtenteils linear.

Optik

An der optischen Umsetzung der Geschichte hat sich im Vergleich zu den beiden Vorgängerbüchern wenig geändert. In gewohnt hoher Qualität ist die Geschichte aufs Papier gebracht worden. Wie gehabt, sind die Darstellung relativ realistisch gehalten und kommen recht schnörkellos daher.

Um der Geschichte in Gänze folgend zu können, müssen die ersten Teile der Reihe gelesen werden, da diese aufeinander aufbauen.

Fazit

Die Autoren geben ihrem Protagonisten Dylan ein kleines Stück Normalität, nur um es ihm kurz darauf wieder zu nehmen. Die Erzählung des dritten Bandes fügt sich so sehr gut in die Reihe ein und bringt die Geschichte wieder ein ganzes Stück vorwärts.

Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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Rezension zu "Kill or be Killed. Band 2" von Ed Brubaker

Grandiose Fortsetzung
Flaventusvor 2 Monaten

Dem grandiosen Auftakt der Serie »Kill or be Killed« folgt nun der zweite Teil, der in jeglicher Hinsicht dort anknüpfen kann, wo der erste Band vorgelegt hat. Der vorliegende zweite Teil knüpft nahezu nahtlos dort an, wo der erste Band aufgehört hat.

 

Story

Die Geschichte ist wieder sehr gut erzählt. Die Spannung wird dadurch angehoben, in dem mit Rückblenden und Vorgriffen das Puzzle rund um den Protagonisten Dylan zusammengesetzt wird. Hin und wieder mag die ein oder andere Wiederholung bzw. Bezug zu Rückblenden etwas überflüssig sein, solange der Leser nicht unter Gedächtnisschwund leidet, aber es war noch vertretbar angesichts des Gesamteindrucks.

Im Vergleich zum ersten Band wurde weniger Kritik an der Gesellschaft geübt, dafür bekommt die Beziehung des Protagonisten zu den Frauen eine besondere Rolle zu. Sehr wohl bleibt natürlich die grundsätzliche Kritik der Selbstjustiz gegenüber, die vor allem in den USA viel zu oft verherrlicht wird. Vor allem der Perspektivwechsel ist hier hervorzuheben, in dem die Geschichte kurzzeitig nicht mehr aus Sicht von Dylan, sondern der ehemaligen Geliebten Kira erzählt wird.

 

Optik

Genau in diesem Perspektivwechel kommt die grandiose Optik des Comics wieder zum Tragen. Wie schon im ersten Band ist er Realismusgrad sehr hoch und die Gefühle, die sich in den Gesichtern widerspiegeln, nahezu perfekt getroffen. In diesem Abschnitt des Comics ist zudem die Farbgebung und die Anordnung der Comic Stripes einfach nur ideal. Besser kann man meiner Meinung nach Farbwahl und Anordnung einfach nicht treffen.

Die Optik des Comics trifft voll und ganz meinen Geschmack und geht eine nahezu perfekte Symbiose mit der Geschichte ein.

 

Fazit

Der zweite Band von »Kill or be Killed« gibt dem Leser alles, was einen guten Comic ausmacht. Eine sehr gut erzählte Geschichte und zahlreichen Wendungen und Überraschung, sowie eine überragende Zeichnung und Illustration. Die Geschichte wird wie eingangs erwähnt fortlaufend erzählt, so dass der erste Band zum Verständnis der Geschichte vorausgesetzt wird.

Eine Comic-Reihe, die kein Leser verpassen sollte, der sich gern an einer famosen Optik und einer gut erzählten Geschichte erfreut.


Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

Ebenfalls auf dem Bücherblog zu finden, die Rezension zum ersten Band:
Kill or be Killed. Band 1

 

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Rezension zu "Kill or be Killed. Band 1" von Ed Brubaker

Famoser Auftakt einer Comic-Reihe für Erwachsene
Flaventusvor 9 Monaten

Durch eine unüberlegte Tat wird Dylan zu einem dämonischen Pakt genötigt, der von ihm verlangt, sich über das Leben Gedanken zu machen. Und zwar auf eine recht besondere Art und Weise. Und zwar dergestalt, dass diese Comic-Reihe sehr außergewöhnlich werden lässt. Und zugleich  interessanter und absolut lesenswert.

 

Sprünge

Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit und hangelt sich langsam zu dem Punkt vor, an dem sich das Leben des Hauptprotagonisten Dylan grundlegend ändert. Und ab da wird der Leser mit der Frage konfrontiert, wie das Leben zu bewerten ist und ob es wirklich gerechtfertigt ist, jemandem nicht nur den Tod zu wünschen, sondern auch herbeizuführen. Das lässt den Hauptprotagonisten zum Antihelden werden, mit dem sich so mancher potentielle Leser eher identifizieren kann, als mit dem typischen Hollywoodhelden.

Der Erzählstil ist sehr interessant gestaltet und wird sehr gut, durch die wechselnde Optik im Comic unterstützt. So wird die Geschichte im Mix zwischen direkter und indirekter Rede erzählt, wobei zusätzlich die Gestaltung zwischen klassischen Comic-Kästen und doppelseitigen Illustrationen wechselt, bei denen die Texte an den Seiten angebracht sind. Ein sehr passendes Stilmittel, um diese außergewöhnliche Geschichte zu erzählen.

 

Illustration

Wenn in einem Comic in mehreren Sprechblasen folgendes zu lesen ist:

Aber ich schwöre, dass ich Teddys Namen erwähnte und dass er diesen Anblick bekam …
Die Panik, die Leute erfasst, wenn sie erwischt werden …
Den habe ich wirklich gesehen.

Und ich als Leser sehe diesen Gesichtsausdruck ebenfalls, dann zeugt das von einer großen Kunst. Nämlich der Kunst, den passenden Gesichtsausdruck samt Gefühlsregungen auf den dargestellten Bildern zu zeigen.

Grundsätzlich ist die Geschichte realitätsnah gezeichnet und es finden sich keine überzeichneten und übertriebenen Darstellungen, was zusammen das Erlebnis nochmals intensiviert. Ich finde, dass dieser Comic zeichnerisch auf einem sehr hohem Niveau anzusiedeln ist. An vielen Stellen war ich überrascht, mit welcher Aussagekraft die Bilder behaftet sind.

 

Fazit

Der Auftakt dieser mehrteiligen Reihe ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Nicht nur die famose Optik kann überzeugen, auch die Geschichte weiß den Leser an das Buch zu fesseln. Gespikt mit einer gehörigen Portion Selbstkritik am eigenen Staat und mit zahlreichen blutigen Szenen, ist dieses Erlebnis allerdings einem erwachsenen Publikum vorbehalten.

Es sollte klar sein, dass ein Comic-Reihenauftakt die Geschichte nicht zu Ende führt, sondern den Leser lediglich in die Geschichte einführt. Und auch, wenn im englischen Original schon etliche Teile veröffentlicht wurden, so muss sich der deutsche Leser in Geduld üben, denn der zweite Teil wird erst Anfang Juli erscheinen, Teil drei folgt dann im Oktober.


Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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