Eddie Izzard Believe Me

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Inhaltsangabe zu „Believe Me“ von Eddie Izzard

»Eddie Izzard ist der Jedi unter den Stand-Up-Comedians. Inspirierend, surreal, universal, visionär.« Michael Mittermeier Er liebt High Heels und lackierte Fingernägel. Er lief 27 Marathons an 27 Tagen, um an die Inhaftierung Mandelas zu erinnern. Er gilt als witzigster Mann Großbritanniens und trifft auch weltweit den Lachnerv — mit Gags über Hitler, Hunde, Darth Vader in der Todesstern-Kantine und Fische, die mit Fischen reden. Eddie Izzard, Humorgenie und Cross-Dresser, erzählt sein bewegtes Leben. In seiner Autobiographie »Believe Me« schildert der Entertainer lakonische, ergreifende und schreiend komische Episoden aus seinem Leben: von einer verlustreichen Kindheit, vom Entdecken einer komplizierten Sexualität, von ersten Comedy-Versuchen auf den Straßen Londons — und von seinem Plan, die Briten eines Tages zurück in die EU zu führen.

Nicht so gefühlvoll

— EvyHeart
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    Believe Me
    EvyHeart

    EvyHeart

    12. August 2017 um 17:27

    Da ich mit "Play it again" gute Erfahrungen mit einer Biografie machte, dachte ich mir: Warum die Herausforderung nicht steigern und die Biografie eines Menschen lesen, zu dem ich keinen Bezug habe (bei "Play it again" war es das Klavierspielen, das ich mochte)? Als ich das Buch bei Netgalley sah, reizten mich das tolle Cover-Foto und die Tatsache, dass sich Izzard (offen) als Transgender bezeichnet. Ich war neugierig, was ich lernen würde. Leider erzählt das Buch viel, aber es fehlt das Gefühl. Vielleicht war die Herausforderung zu groß - für mich oder für Izzard? Wer ist Eddie Izzard? Ein britischer Komiker und Schauspieler, der 1962 geboren wurde und bereits mit sechs Jahren seine Mutter verlor. Izzard arbeitete lange Zeit als Straßenkünstler, danach als Stand-up-Comedian. Mittlerweile hat er zahlreiche Programme aufgeführt und  tritt auch in anderen Sprachen auf (z.B. Französisch und Deutsch). Außerdem lief er 43 Marathons in 51 Tagen (Großbritanien) und 27 Marathons in 27 Tagen (Afrika), um die dortige Sportförderung zu unterstützen. 2007/2008 spielte er die Hauptrolle in der Drama-Serie "The Riches", in der eine Familie des "fahrenden Volkes" die Identität einer neureichen Familie annimmt und zwischen beiden Welten pendelt.Izzard bezeichnet sich als Transgender, im Buch nutzt er oft die Begriffe "Action-Transvestit" oder "im Mädchenmodus" Was erzählt das Buch und WIE erzählt das Buch? Izzard beschreibt seine Kindheit und seinen Weg vom Studium über seine Versuche einer Comedy-Show hin zum Outing und seiner Karriere als Comedian. Den größten Teil nehmen seine Kindheit und seine Jugend ein, der Tod der Mutter wird ähnlich oft thematisiert wie seine Vorliebe für das Getränk "Pop". Sein Outing, die Marathon-Läufe und seine Schauspielkarriere nehmen vergleichsweise wenig Raum ein.Ich fand im Buch keinen Halt. Ich hatte keinen Bezug zu Izzards Kindheit, ich wusste nicht, warum er soviel davon erzählt. Im Nachwort erwähnt er, dass er Schwierigkeiten hat, anderen zu  vertrauen. Ich hatte das Gefühl, dass er dem Leser nicht vertraut und dass es ihm schwerfällt, aus seinem Leben zu erzählen. Vielleicht wurde bereits zuviel gesagt? 2009 drehte er bereits die Dokumenation "Believe" und auch seine Marathonläufe wurden dokumentiert. Im Gegensatz dazu erwähnt er bereits auf S. 39 (von 324), dass er ein Action-Transvestit sei und dass er mit Mädchenpuppen nichts anfangen konnte (aber eine Mädchen-Seite hat). Damit definierte sich Izzard schon sehr früh im Buch. Das hat mich verwirrt, weil ich ihn kennenlernen wollte. Ich wollte den kleinen Jungen auf S. 39 noch nicht in eine Schublade stecken. Izzard wirkt im Buch durchdacht und sehr ehrgeizig. Er hat sich ein Ziel gesetzt und wollte es erreichen. Außerdem ist er sehr ausdauernd. Ich bewundere das. Es hat mich stark beeindruckt. Leider fehlte mir die Leidenschaft für die Kleinkunst. Izzard erzählt viel, aber die Freude, wenn er auf der Bühne steht, habe ich nicht gespürt. Auch fehlte mir die Einleitung für die Marathons. Izzard wirkt, als sei er sehr stolz auf das, was er erreicht habe, aber es scheint ihm peinlich, über seine Gefühle dahinter, seine Motivation, zu sprechen. Er definiert sich oft über diese Ziele.Ich hätte gern mehr über das Thema "Transgender" erfahren und darüber, wie sich sein Auftreten, seine Persönlichkeit, verändert, wenn er Frauenkleidung und/oder Make-up trägt. Später habe ich in einigen Interviews gesehen, dass es keinen Unterschied macht - er spricht stehts höflich, nett und sehr ruhig. Interessant fand ich, dass Izzard mithilfe seines Bruders und seiner Freundin Sarah die Kostüme seiner Shows entwickelt hat, damit die Show prägnanter wirkt. Das wusste ich davor nicht. Wer sollte das Buch lesen? Ich denke, "Believe me" bereitet Lesern Freude, die Izzard aus dem Fernsehen oder aus seinen Shows kennen und wissen wollen, wie Izzard aufgewachsen ist. Wer Izzard (wie ich) noch nicht kennt, sollte das Internet nutzen. Eddie Izzard ist ein Mensch, der auf der Bühne präsenter wirkt als in diesem Buch. 

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  • Gesprochen ist Eddie Izzard witziger

    Believe Me
    Ritja

    Ritja

    16. July 2017 um 17:45

    Es ist wirklich schwierig eine Biografie zu beurteilen bzw. darüber eine Rezension zu schreiben. Wie kann man das Leben eines Anderen bewerten? Gar nicht.  Ich kenne Eddie Izzard aus den Medien. Nicht immer finde ich seine Auftritte, Witze und Stand-Up Geschichten gut, aber oft kann er mich zum Lachen bringen. Wunderbarer schwarzer britischer Humor blitzt dann hervor und der Abend ist gerettet. Das habe ich wahrscheinlich auch bei diesem Buch erwartet. Doch leider kam der Humor geschrieben nicht so gut rüber. Es sprang leider kein Funke über. Einige Erzählungen aus seiner Kindheit bzw. Jugend waren recht detailliert und lang und dadurch etwas zäh. Mir hat der Mittelteil und das Ende besser gefallen. Vielleicht, weil ich ihn erst ab dem Alter im Fernsehen, im Internet usw. erlebt habe und vielleicht brauche ich auch seine Gestiken und seine Mimik für seine Geschichten, die er erzählt. Das Rundum-Paket macht für mich den Eddie Izzard aus. Das hat das Buch leider nicht geschafft. Es war trotzdem interessant zu lesen, wie er mit seiner Sexualität, seinem "Andersein" umgegangen ist. Welche Konflikte er ausgetragen hat und wie er seine Karriere eisern aufgebaut hat. Ich werde weiterhin immer mal wieder ein Filmchen von seinen Auftritten mir anschauen, denn wie schon geschrieben, gesprochen finde ich ihn wesentlich besser und unterhaltsamer.

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