Eddie Joyce

 4.3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Bobby, Bobby und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eddie Joyce

Eddie Joyce wurde auf Staten Island geboren und wuchs dort auch auf. Nach einem Studium in Harvard und am Georgetown University Law Center war er zehn Jahre lang als Jurist in Manhattan tätig, meist als Strafverteidiger, bevor er mit dem Schreiben begann. „Bobby“ ist sein erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eddie Joyce

Cover des Buches Bobby (ISBN:9783421046512)

Bobby

 (9)
Erschienen am 13.06.2016
Cover des Buches Bobby (ISBN:9783641158224)

Bobby

 (1)
Erschienen am 13.06.2016
Cover des Buches Small Mercies: A Novel (ISBN:9780143107873)

Small Mercies: A Novel

 (1)
Erschienen am 09.02.2016
Cover des Buches Small Mercies (ISBN:9780525427292)

Small Mercies

 (0)
Erschienen am 03.03.2015

Neue Rezensionen zu Eddie Joyce

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Rezension zu "Bobby" von Eddie Joyce

Bobby
lesemausvor 3 Jahren

Während des Angriffes auf den World Trade Center kommt Bobby um. Er war Feuerwehrmann und geliebter Ehemann, Vater und Sohn. Seine Frau lernt nach acht Jahren einen neuen Mann kennen und verliebt sich ihn. Zum Geburtstag ihres Sohnes soll er dabei sein und so begibt sie sich zu ihrer Schwiegermutter. Ihr erzählt sie von ihm und somit beginnt die aufwühlende Tagen für die einzelnen Familienmitglieder. Zu einem fällt es jeden schwer Bobby los zulassen und zum anderen, dass seine Ehefrau ein neues Leben mit einem anderen beginnen möchte. 

Einfühlsam und mit Sprachgewandtheit erzählt der Autor die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder. Gleichzeitig wird dem Leser ein kleiner Eindruck mitgegeben, wie die Amerikaner mit dem "Feind" umgeht.

Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich manchmal nicht verstanden habe, warum die Familienmitglieder Leben der Witwe bestimmten.

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Rezension zu "Bobby" von Eddie Joyce

Bewegende Familiengeschichte - beeindruckender Debüt-Roman
Lesegenussvor 3 Jahren

9/11/2011
der Tag, an dem die Welt den Atem anhielt,
der Tag, an dem der Feuerwehrmann Bobby Amendola im World Trade Center sein Leben verlor,
der Tag, an dem eine Familie den Ehemann und Vater, den Sohn und Bruder verlor, ein ungeborenes Kind, das nie seinen Vater kennenlernen durfte,
der Tag voller Leid und Schmerz, Wunden, die wohl nie richtig heilen …

Bobby Amendola lebt mit seiner Familie auf Staten Island, wie auch seine Eltern, die Großeltern zuvor. Ihre Wurzeln waren irisch-italienisch. Gail und Michael Amendola hatten drei Söhne. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center sind nur noch Peter und Franky über. Bobby war mit Leidenschaft Feuerwehrmann gewesen, wie auch sein Vater schon uvor.
Knapp zehn Jahre später zu Bobby jr. neunten Geburtstag erfahren die Amendolas, dass ihre Schwiegertochter einen neuen Mann kennengelernt hat, es sei etwas ernstes.Und sie will ihn mitbringen zur Feier.
Eddie Joyce beschreibt in seinem Buch "Bobby", dessen englischer Titel "Small Mercies" heißt, das Leben einer Familie nach diesem furchtbaren Unglück. Das Zentrum um die Amendolas ist Gail. Mit ihr hat der Autor eine Charaktere in den Fokus gestellt, die alle Fäden um sich herum in der Hand hält, redet, schlichtet, erklärt, versucht zu verstehen. Gerade die beiden anderen Söhne sind so unterschiedlich. Peter ist erfolgreicher Anwalt in Manhattan, Franky ist ein unangenehmer Mensch (das Buch beschreibt ein anderes Wort ☺, Anfangsbuchstabe "A")
In seinem Interview erklärt der Autor, warum die Geschichte auf Staten Island platziert ist. Und ja, mit seinem Buch "Bobby" hat er diesem Stadtbezirk von New York eine Stimme gegeben. Wer mehr über die Geschichte von Staten Island erfahren möchte, schaut im Internet nach. Ich fand es sehr interessant und auch aufschlussreich.

Das Buch "Bobby" beschreibt die Schwierigkeiten des Lebens nach dem Tag X. Es gibt Familien, die daran zerbrechen, der Belastung nicht standhalten. "Bobby" ist mehr als nur eine Familiensaga, es ist auch eine Homage für Staten Island.
Die Zeit heilt alle Wunden?!
Nein, nicht immer. Aber man sollte den Blick nach vorn nicht aus den Augen verlieren. Geliebte Menschen vergißt man nicht. Sie haben immer einen Platz in unserem Herzen.
Es sind die besonderen Momente, Augenblicke, an die man sich erinnert.
So ist es nur natürlich, dass jeder mit dem Verlust anders umgeht.

Auch 15 Jahre nach Nine-Eleven ist  "Bobby" von Eddie Joyce ein ganz besonderes Buch. Eine emotionale Familiensage, die durch die Schilderungen der alltäglichen Situationen lebt. Es ist der Debütroman von Eddie Joyce.

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Rezension zu "Bobby" von Eddie Joyce

Starkes Debüt
juergen_schmidtvor 3 Jahren

Ein rundum gelungenes Werk ist der Debütroman von Eddie Joyce. Der auf Staten Island lebende Feuerwehrmann Bobby Amendola, jüngster Sohn einer italienisch-irischen Familie, verliert bei den Anschlägen vom 11. September 2001 sein Leben. Ein Schicksal von vielen, könnte man meinen. Das stimmt natürlich, aber auch wieder nicht! Joyce gelingt es am Beispiel dieser Familie aufzuzeigen, wie viel Schmerz den Hinterbliebenen zugefügt worden ist, wie andauernd und weitreichend er war und noch immer ist.

Trotzdem ist „Bobby“ kein traurig-melancholischer Roman, eher eine Art sachlicher Bestandsaufnahme. Nach 9/11 sind mittlerweile halt viele Jahre vergangen! Die Amendolas haben irgendwie zum Leben zurückgefunden, was blieb ihnen auch anderes übrig. Im Alltag wird wieder gelacht, gefeiert, getrunken … Man hat seine Ziele, seine täglichen Kämpfe und Sorgen. Und dennoch ist der tote Sohn, ist der verstorbene Bruder, der Ehemann und Vater allgegenwärtig. Bobby ist immer dabei – es geht nicht anders. Somit bleibt es nicht aus, dass kaum eine Ablenkung wirklich gelingt. Jede Freude, so nötig und berechtigt sie auch sein mag, hat ihren üblen Beigeschmack. Der Preis für das Weiterleben wird bis heute mit schlechtem Gewissen beglichen, auch wenn jeder weiß, dass Bobby das niemals so gewollt hätte …

Erzählt wird die Geschichte auf hohem Niveau, mit viel Wortwitz sowie einigen obszönen Ausrutschern, die vermutlich authentisch sind. Zumindest für eine derart unterschiedliche Familie auf Staten Island.  

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

79 Beiträge
Letzter Beitrag von  angiolettavor 3 Stunden

ich bin gespannt! ;-)

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