Eden Summers

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Rezension zu "Blinde Leidenschaft: liebesroman (Reckless Beat 1)" von Eden Summers

Ein wundervoller Liebesroman mit einer Prise prickelnder Erotik
Brunhildivor einem Monat

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mir persönlich das Cover überhaupt nicht gefällt. Ich mag die Pose nicht und der Body ist mir einfach zu durchtrainiert. Ich habe aber gesehen, dass dieses Cover auch das selbe wie in den USA ist, lediglich der Schriftzug wurde übersetzt. Auf dem amerikanischen Markt mag das Cover wohl perfekt passen.

Der Schreibstil von Eden Summers hat mir unheimlich gut gefallen. Er ist super flüssig zu lesen und ich war direkt von der ersten Seiten an in der Geschichte angekommen. Immer wieder haben sich automatisch Bilder vor meinem inneren Auge gebildet, so dass sich die Szenen teilweise wie ein Film in meinem Kopf abgespielt haben.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben, so dass man auch nie etwas verpasst. Hauptsächlich begleitet man die 27-jährige Alana, welche sehr konservativ erzogen wurde. Ihre Mutter wurde damals vergewaltigt und ist so traumatisiert, dass in ihren Augen alle Männer böse und schecht sind. Mit dieser Einstellung ist auch Alana aufgewachsen, lebt zusammen mit ihrer Mutter im Frauenhaus. Ich mochte Alana von Beginn an, auch wenn sie teilweise sehr verunsichert ist.
Auf der anderen Seite haben wir Michell, der sofort von Alana umgehauen war. Er ist sehr selbstbewusst und hat einen unwiderstehlichen Charme, den er als ein bekanntes Bandmitglied wohl auch mitbringen muss. Obwohl er schon ein wenig eingebildet und sehr von sich überzeugt ist, war auch er mir sehr sympathisch.
Mir hat die unglaubliche Entwicklung aller Charaktere sehr gut gefallen und sie sind perfekt ausgearbeitet gewesen. Auch die Nebencharaktere konnten mich allesamt voll überzeugen. Ich werde sie auf jeden Fall nicht so schnell vergessen.

Der Klappentext gibt den Inhalt sehr gut wieder, auch wenn mir der letzte Satz darin nicht ganz so gut gefällt. Eden Summers hat eine tolle und überzeugende Liebesgeschichte niedergeschrieben, die mich auf ganzer Linie begeistert hat. Sie hat witzige Sprüche und Szenen eingebaut, die das Ganze rund gemacht haben. Die Geschichte wurde dadurch nicht zu ernst, obwohl auch ernste Themen mit eingebaut wurden. Auch die vorhandenen erotischen Szenen waren sehr überzeugend, haben mich berührt und mir unglaublich gut gefallen. Von mir gibt es daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die Liebesromane mit einer Prise prickelder Erotik mögen.

Fazit:
Eden Summers ist mit "Blinde Leidenschaft" ein wundervoller Liebesroman mit einer Prise prickelnder Erotik gelungen, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Alle Charaktere konnten mich voll überzeugen und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Der wundervolle Schreibstil hat sein übriges getan, um mich voll in den Bann des Buches zu ziehen.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an Eden Summers zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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Buchpfotes avatar

Rezension zu "Blinde Leidenschaft: liebesroman (Reckless Beat 1)" von Eden Summers

Prickelnde Erotik trifft nicht ganz glaubhafte Protagonistin
Buchpfotevor 3 Monaten

Allgemein:

„Blinde Leidenschaft“ erschien im August 2018 erstmals in Deutschland und bildet den Beginn, der bisher im Englischen erschienenen, „Reckless-Beat“- Reihe. Der Erfolg der inzwischen 5 Bände spricht für die amerikanische Autorin Eden Summers, die ihre Geschichten als Selfpublisherin veröffentlicht. In „Blinde Leidenschaft“ versucht die 28-jährige Alana sich das Stück Freiheit zu gönnen, das ihr bisher verwehrt blieb, in dem sie ihre Freundin Kate im entfernten Richmond besucht. Kate schleppt Alana auf ein Konzert der Band „Reckless Beat“ und lernt dabei den Leadgitarristen Mitch kennen. Die Beiden zieht es zueinander und das nicht nur körperlich, wie sie bald feststellen. Doch was soll daraus entstehen? Er, das Mitglied einer angehimmelten Band und sie, die mit ihrer schwierigen Familiensituation genug zu tun hat.

Mein Bild:

Mir wurde durch die Assistentin der Autorin angeboten, die Geschichte um Mitch und Alana vor der deutschen Veröffentlichung zu lesen. Selten haben es erotisch angehauchte Bücher auf meinen E-Reader oder ins Bücherregal geschafft, aber das grandiose Feedback im Netz hat mich neugierig gemacht, also sagte ich zu. Ich finde es allerdings schade, dass das amerikanische Cover nicht übernommen wurde. Dort sah man zu dem freien Oberkörper wenigstens noch das Instrument. Auf dem deutschen Bildchen guckt mich einfach nur ein Typ an, dessen Blick ich nicht wirklich deuten kann. Und nein, er sieht dem Protagonisten Mitch auch nicht ähnlich. Denn der wird klar und deutlich mit längerem braunen Haar und braunen Augen beschrieben, natürlich geht die Autorin noch auf körperliche Details ein, ebenso wie bei Ally.

Ich bin gut in das Buch rein gekommen, da es keine riesige Einführung gibt. Bei gerade mal über 200 Seiten wäre das sowieso ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Dementsprechend gab es Abstriche, zum Beispiel beim Setting oder der äußerlichen Beschreibung der Charaktere. Die Geschichte hätte an sich überall spielen können und die Protagonisten waren gut vorstellbar, aber es ist jetzt nicht so, dass es Besonderheiten außerhalb des Klischees gab.

Der Schreibstil ist locker gehalten, keine großen theatralischen Beschreibungen, außer die ab und an frivole Wortwahl der Protagonisten. Manchmal frage ich mich, ob es bei Erotik auch ohne geht, aber hey, zumindest habe ich damit gerechnet. Ebenso wie mit einer selbstbewusster-Rockstar-trifft-ahnungsloses-Mädchen-Geschichte. Das traf es dann aber doch nicht ganz. Was für eine Abwechslung bei den aus dem Boden herausschießenden Rockstar-Stories sorgt.

Es fing schon damit an, dass die Beiden sich anders kennenlernen als zunächst angenommen. Das habe ich nicht vorhergesehen, weil ich nie auf die Idee gekommen wäre. Interessanterweise ist Mitchell bzw. „Mitch“ kein arroganter, abgehobener Promi, sondern hilfsbereit, zuvorkommend und weiß sehr wohl, dass er nicht perfekt ist. Klar haften alle möglichen Starallüren an ihm, dass wird im Verlauf mehr als deutlich gemacht, aber gegenüber Alana ist er einfach nur Mitch. Das ist wirklich süß bis zu dem Punkt, an dem Mitch nur noch an das Eine und noch darüber hinaus denkt. Seine steigende Zuneigung gegenüber Alana und der innere Konflikt sind wirklich perfekt umgesetzt. Ich habe mitgefiebert bis zur letzten Minute, ob Mitch das bekommt, was er wirklich will oder doch auf seinen Verstand hört.

Alana und Mitch haben jeweils eigene Abschnitte in personaler Erzählweise, so dass ich genau wusste, was die Beiden in genau der gleichen Situation übereinander oder überhaupt denken.
Obwohl ich sagen muss, dass ich Alanas Charakter bis zum Schluss nicht verstanden habe. Sie ist Ende 20, Fotografin, hatte bisher mit drei Männern etwas, ist nach kurzer Aufwärmphase ziemlich offen und erklärt dann, dass sie von ihrer männerhassenden Mutter streng erzogen wurde und daher Probleme im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat. Wie bitte, was? Ich meine, im Verlauf wird noch ein bisschen mehr auf Alanas Familiengeschichte eingegangen. Es ist wirklich dramatisch und ich verstehe sogar, warum Alanas Mutter ihre Tochter von Männern fern gehalten hat (soweit wie es möglich war), aber ich finde, das beißt sich sehr mit Alanas Verhalten. Ich bin echt nicht schlau aus den Widersprüchen geworden, vor allem weil sie Mitchell in wenigen Stunden so vertraut als wären sie schon ewig ein Paar.
Allerdings förderte das den Plot, weil beide gerade zu Beginn sehr ehrlich miteinander umgegangen sind. Das hat mir super gefallen. Keiner macht dem Anderen wirklich was vor, sie reden miteinander und beweisen ausgelassenen Humor. Außerdem ging es nicht gleich von Anfang an zur Sache. Sie nähern sich dem Anderen langsam, obwohl es unter der Oberfläche prickelt. Die späteren Szenen sind natürlich so, wie es sich die meisten Frauen wünschen: Hemmungslos, fesselnd und zu gut um wirklich wahr zu sein. Eine Sache, die die Geschichte zum Pageturner macht. Das und die Frage nach Alanas Familiengeschichte. Schade, dass die Ehrlichkeit der Protagonisten mittendrin einen Riss bekam um eine Wendung herzuzaubern. Dafür nahmen wiederum die Nebendarsteller mehr Raum ein. Sowohl Kate als auch Blake sind Freunde, wie man sie sich nur wünschen kann!

Es sei noch gesagt: Das Ende ist geschlossen. Das hat bei einer Reihe Seltenheitsgrad, sehr gut.

Fazit:

Ein prickelnder Erotikroman mit wechselhaften Verlauf, dessen männlicher Protagonist mehr überzeugt als der Mittelpunkt: Die Frau.

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Esme--s avatar

Rezension zu "Blinde Leidenschaft: liebesroman (Reckless Beat 1)" von Eden Summers

Konnte mich nicht nicht vollkommen von sich überzeugen
Esme--vor 3 Monaten


Inhalt:

Alana freut sich schon sehr auf ihren Urlaub in Richmond. Gleich nach ihrer Ankunft wird sie auch schon von ihrer besten Freundin Kate mit einer kleinen Überraschung empfangen. Zwei Tickets für ein Konzert der beliebten Gruppe Reckless Beat. Während Kate gar nicht mehr aus dem Schwärmen herauskommt, bleibt Alana skeptisch. Ihre Mutter, die in einem Frauenhaus lebt und schlechte Erfahrungen mit Männern gesammelt hat, hat sie gewarnt. Das andere Geschlecht sei mit Vorsicht zu genießen. Mit diesem Theorem im Hinterkopf zieht sie mit ihrer Freundin los. Doch die Jungs von Reckless Beat sehen wirklich ziemlich heiß aus und Mitchell, der Hauptgitarrist der Gruppe, scheint tatsächlich auch noch Blickkontakt mit ihr zu suchen.

Als während der Pause sogar eine Einladung in den Backstagebereich ausgesprochen wird, ist Kate ganz aus dem Häuschen. Alana bleibt skeptisch. Doch Mitchell sah wirklich sehr nett aus und irgendwann sollte es doch auch Zeit sein, sich von der bisher ihr Leben bestimmenden Mutter zu emanzipieren .

Gleich nach dem Auftritt begeben sich die Mädchen auf die Suche nach den Mitgliedern der Band. Doch noch bevor es zu einem Zusammentreffen kommen kann, überschlagen sich die Ereignisse. Ein Mitglied der Crew, welches kurz zuvor seine Kündigung ausgesprochen bekommen hat, sieht rot. Er wirft eine Vase nach Mitchell. Doch Alana wird von dem Geschoss getroffen und erleidet eine schwere Verletzung.

Mitchell fühlt sich für den Vorfall verantwortlich. Da Kate durch diverse T ermine gebunden ist, bietet er an, sich um das Mädchen zu kümmern.



Im Detail:

Nachdem es Mitchell gelungen ist Alana vor noch schlimmeren Verletzungen zu schützen, bricht erst einmal Chaos aus. Die Leibwächter kümmern sich um den Mann, der kurz zuvor noch die Vase geworfen hat, während Mitchell noch versucht, sich einen Überblick zu verschaffen. Alana klagt über Probleme an den Augen und hat einige Schürfwunden davongetragen. Auf den ersten Blick klingt diese Szene rührend. Ich empfand Mitchells Drang das fremde Mädchen zu beschützen als sympathisch. Doch kurz darauf bekundeten beide schon ihr starkes Interesse füreinander. Mitchell, der zuvor eigentlich eher auf einen weiteren One - Night - Stand mit einem Fan aus war, zeigt plötzlich ein tiefergehendes Interesse. Dieses Mädchen ist anders. Das wird ihm schon sehr schnell klar. Sicherlich mag es Liebe auf den ersten Blick geben. Doch das ist zu rasant arrangiert und scheint auf den ersten Blick etwas wirr strukturiert
Noch während sich Mitchell über Alana beugt, um ihren Körper mit seinem zu schützen, erkundigt er sich besorgt nach ihrem Wohlbefinden: (Buchzitat:) „Schatz, sag mir, was los ist.“ Ich empfand diesen Kosenamen hier mehr als übereilt gewählt. Doch diese Aussage bleibt kein Einzelfall. Auch in folgenden Gesprächen spricht Mitchell Alana immer wieder mit „Schatz“ an.

Schnell stellt sich bei Alana, aber vor allem auch bei Mitchell der Wunsch nach einer gemeinsamen Nacht im Hotelzimmer ein.

Oft stellt sich beim Leser ein unbestimmtes und nicht weiter zu verifizierendes Gefühl von Übersexualisierung ein. Sätze wie „Schatz, ich glaube nicht, dass Blake was dagegen hatte, dass du seinen Johannes angefasst hast“ oder „während sie ihn ritt, wie ein preisgekröntes Pony“, bleiben keine Seltenheit.

Nachdem Alana und Mitch sich kennengelernt haben, legt die Geschichte den Fokus auf Alanas Vergangenheitsbewältigung. Ein ungewolltes Zusammentreffen in einem Hotelcafé sorgt für einen kleinen Twist. Neben diesem neuen Handlungsstrang bleibt aber auch im weiteren Verlauf die Frage zu klären, ob eine Beziehung zwischen einem Rockstar und einem „ganz normalen Mädchen“ funktionieren kann und wird.

Im Verlauf der Geschichte lernt der Leser ebenfalls die verschiedenen Mitglieder der Band kennen. Die meisten von ihnen blieben für mich jedoch eher blass. Ich denke allerdings, dass die Charaktere in den Folgebänden von der Autorin weiter ausgearbeitet werden. Sehr gefallen hat mir in diesem ersten Teil jedoch Blake, der mit seinen coolen Sprüchen für einige humorvolle Szenen gesorgt hat.



Fazit:

Der erste Teil der Reckless Beat Reihe – Blinde Leidenschaft kann mich nicht vollends überzeugen . Die Beziehungsentwicklung der beiden Hauptfiguren Alana und Mitchell ist rasant. Charakterentwicklung und Handlungsführung müssen sich auf die Prämisse ausrichten.
Die Sexszenen voyeuristischer Art sind nicht jedermanns Sache, denn die "Berührung" fehlt.

Besonders gefallen hat mir in diesem Buch einer der Randcharaktere, der mit seiner ehrlichen und humorvollen Art für schöne Lesemomente gesorgt hat.

Bei diesem Reihenauftakt reicht es für mich leider erstmal nur für eine mittelmäßige Bewertung.

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