Edgar Allan Poe Der Rabe

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Inhaltsangabe zu „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe

„Ängstlich in das Dunkel starrend blieb ich stehn, verwundert, harrend.“ „Der Rabe“ brachte Edgar Allan Poe den Durchbruch als Lyriker. Sein bekanntestes Gedicht zählt bis heute zum unvergänglichen Erbe der Dichtkunst. In 108 Versen schildert er den mitternächtlichen Besuch eines Raben bei einem Verzweifelten, dessen Geliebte Lenore starb. Die erste deutsche Übersetzung von Elise von Hohenhausen findet sich hier neu interpretiert und illustriert von Marta Monika Czerwinski. Der Name steht für schaurige und düstere Abgründe: Edgar Allan Poe (1809-1849) gilt als Wegbereiter des Symbolismus und Meister des subtilen Horrors. Poes Gedichte, Erzählungen und Kurzgeschichten zählen zu den großen Werken seiner Zeit. (Quelle:'Fester Einband/01.03.2014')

Sehr schönes schauriges Gedicht. Hab gar nicht erwartet, dass es mir so gefällt.

— Browniee
Browniee

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  • Rezension zu "Der Rabe" von Edgar Allan Poe

    Der Rabe
    Myobi

    Myobi

    09. August 2009 um 14:56

    Ich finde dieses Gedicht von Edgar Allan Poe einfach großartig (es war auch das erste das ich von ihm las). Die Ausgabe, die ich mir geschnappt hatte, ist zweisprachig (englisch und deutsch).

  • Rezension zu "Der Rabe" von Edgar Allan Poe

    Der Rabe
    Cenobite

    Cenobite

    29. July 2009 um 12:52

    Ich liebe dieses schaurige Gedicht. In dieser Ausgabe werden die deutsche und englische Fassung gegenüber gestellt. Weiterhin wird die Entstehung des Gedichts behandelt und der Aufbau erklärt.
    Die Auflage des Insel Verlags ist dem Gedicht gerecht. Eine Feste Pocketausgabe die einen immer wieder verleitet die Zeilen zu genießen.

  • Rezension zu "Der Rabe" von Edgar Allan Poe

    Der Rabe
    Schmonie

    Schmonie

    13. June 2009 um 13:37

    Der Rabe (The Raven) ist sicher das bekannteste Stück Edgar Allen Poes und ein exzellentes Beispiel für sein Schaffen mit dem absolut Bedrückenden Hintergrund einer einsamen Studierstube. Dabei ist das Stück außerordentlich flüssig zu lesen und durch seine ungewöhnliche Reimstruktur auch im Rhythmus leicht zu merken: Es gibt Binnenreim (Reime, die nicht am Ende der Zeile stehen), die sich oft wiederholen; in der Mitte jeder Zeile gibt es eine kurze Pause. [Jeweils nach 4 Trochäen (Schema: betonte Silbe, unbetonte Silbe). Es folgen weitere 4.]. Eine Ausnahme bildet die jeweils letzte Zeile der 6-versigen Strophen, die mit 3 1/2 Trochäen (Bezeichnung für einen Verfuß) auskommt. Dadurch, dass diese kurzen Atempausen der längeren Verse keine Zäsur darstellen, d.h. daher dass trotzdem eine Senkung auf die Hebung folgt, bleibt der Text flüssig, kann also auch sehr schnell gesprochen werden. Stellenweise erhält er mit verschiedenen Vortrags- oder Lesegeschwindigkeiten einen deutlich anderen Effekt, von auf Antwort getriebener Hast bis hin zu vorsichtigem Unwohlsein. Die anfängliche Spannung wird geschaffen durch die Erinnerung an "Lenore" (ein weiteres Gedicht von Poe existiert mit diesem Titel), die durch das Klopfen geweckt werden. Doch schon beim Öffnen der Türe und dem Fehlen eines Klopfenden wird es unheimlich: Woher kommt das Klopfen? Spätestens jedoch, wenn der Rabe herein fliegt und in seiner krächzenden Stimme so passend antwortet, dürfte der Herzschlag für einen Moment aussetzen – nicht zwangsläufig nur der Herzschlag des Erzählers. Das Gefühl, das einen überkommt, wenn ein solcher Vogel in das Zimmer flattert und einen so direkt und passend anspricht wie in einer Unterhaltung, ja Drohung gar, ist mehr als nachfühlbar. So ist auch das Ende: Kein glückliches Ende, zumindest nicht für den Erzähler. Ein durchaus düsteres Ende, in das jeder seine eigenen Bedeutungen hineinlegen kann, wie der Erzähler es tut. Denn der Rabe spricht nur ein einzelnes Wort und dies ist auf viele Arten deutbar. Fazit: Bleibt zum Schluss auch was zu sagen, sollt ich hier zu sprechen wagen, Spräch’ ich doch nur "Nimmermehr".

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