Edgar Allan Poe Detektivgeschichten

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Inhaltsangabe zu „Detektivgeschichten“ von Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poes genialer Detektiv Auguste Dupin klärt mysteriöse Vorfälle und deckt düstere Geheimnisse auf. Als Stammvater aller berühmten Ermittler in der Literatur entwickelt er ausgeklügelte Verfahren zur Verbrechensaufklärung und verlässt sich auf sein logisches Kalkül und eine rationale Herangehensweise. In den Erzählungen »Die Morde in der Rue Morgue«, »Das Geheimnis um Marie Rogêt« und »Der entwendete Brief« beweist Dupin Scharfsinn und analytische Kraft. Edgar Allen Poe schuf durch den Ermittler und den ihm assistierenden Ich-Erzähler eine Konstellation, die später Vorbild für nahezu alle folgenden Detektivgeschichten werden sollte. Nicht das Verbrechen selbst steht im Vordergrund, sondern das Rätsel, dessen Aufklärung nur mit dem Einsatz eines wachen Verstandes gelöst werden kann. Ein solches wird auch in der Erzählung »Der Goldkäfer« thematisiert, in der die Dechiffrierung einer Geheimschrift im Mittelpunkt steht. Poe beweist in den rätselhaften Geschichten sein unvergleichliches Talent für die Entwicklung mysteriöser Verstrickungen und deren kunstvolle Entwirrung - vier zeitlose Meisterstücke der Weltliteratur.
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  • Rezension zu "Detektivgeschichten" von Edgar Allan Poe

    Detektivgeschichten
    delijha

    delijha

    04. May 2009 um 00:42

    Ich besitze eine ganze Poe-Sammlung - schoen alt und in Leinen. Ich habe mir dieses Buch dennoch gekauft. Neue Uebersetzungen schaue ich mir immer ganz gerne mal an - entgegen vieler Meinungen, aendert sich oft (gerade bei uralten Buechern) was zum Positiven. Hier hab ich allerdings gar nicht viel gemerkt. Empfehlenswert ist das Buch alle Male - viell. um auch mal reinzuschnuppern, wie einem Poe denn so gefaellt. Es handelt sich bei diesen Geschichten (wie schon am Titel zu erkennen), allerdings um Poes Krimis, zuviel Morbides darf man nicht erwarten (viele erwarten Schauerliches, wenn sie das erste Poe-Buch in die Hand nehmen), allerdings wird's gerade in der ersten Geschichte schoen verrueckt. Ich mag die Hauptperson, den Detektiv C. Auguste Dupin, total gerne.. ich mag dieses Analysieren, das Begreifen von Dingen, die so selbstverstaendlich sind, dass jeder einfache Ermittler sie einfach uebersehen haette. Allerdings, gerade weil es Kurzgeschichten sind, geht dieses Analysieren schon ueber einen Großteil der Geschichte und es macht einen manchmal wahnsinnig, sich "Tausende" Zeugenaussagen duchzulesen und gleichzeitig aus eben diesen rauszufinden, wer der Taeter sein koennte - und das noch am besten bevor Dupin es einem verraet :zwink: . Die Ermittlungen zeigen, dass der Teufel im Detail liegt und manchmal schon da zu finden ist, wo ein Fuellwort zuviel in der Zeugenaussage verwendet wurde. Vieles scheint nach dem Aufdecken so einfach, dass man sich denkt: Eigentlich reicht es, einfach mal mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Zurecht sind dieser Dupin und der Ich-Erzaehler dieser Geschichten, Vorreiter und Vorbild fuer die spaeter folgenden Sherlock Holmes Romane. Die 3. Geschichte "Der Goldkäfer" spielt sich ohne Dupin ab, allerdings wieder aus der Ich-Erzaehler Perspektive... sie ist meine Lieblingsgeschichte, weil sie so schoen mystisch angehaucht ist und nicht allzu viel analysiert wird, dafuer aber (zur Abwechslung) der Spannungsbogen fast bis zum Schluss gehalten wird. Wer hat nicht Lust, mal nach einem Goldschatz zu suchen? Fazit: Poe zum Antesten fuer kleines Geld. Wer allerdings schon sooo viel von diesen dunklen, mystischen Poe-Werken gehoert hat und sie endlich mal lesen moechte, sollte viell. eher mit "Grube und Pendel" oder Aehnlichem einsteigen.

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