Leserpreis 2018
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Apfelgruen

vor 7 Monaten

Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur"!

Im Mai wollen wir zusammen "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" von Edgar Allan Poe lesen.

Klappentext:
'Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym' ist der einzige Roman aus der Feder des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, der vor allem mit seiner Kriminalliteratur und phantastischen Literatur diese Genres entscheidend prägte. Der Roman erzählt die Geschichte des Arthur Gordon Pym, der seit der Jugend an von der Seefahrt fasziniert ist und als blinder Passagier auf einem Walfänger die unglaublichsten Abenteuer und Gefahren durchstehen muss.

Die Leserunde beginnt am 1. Mai. Bücher gibt es nicht zu gewinnen, wir freuen uns aber über jeden, der mit uns lesen möchte!

Autor: Edgar Allan Poe
Buch: Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym

Federfee

vor 7 Monaten

Ich lese mit/Meine Ausgabe

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich mitlese. WEnn, dann aus den 'Gesammelten Werken' als eBook. Die genaue Ausgabe trage ich dann noch nach.

Filzblume

vor 7 Monaten

Plauderecke

Ich habe mir verschiedene Ausgaben angesehen, und reingelesen, ist nicht so meines...
Wünsche allen Lesern hier viel Freude mit Poe.

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Daninsky

vor 6 Monaten

Kap.17 bis Anhang
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So endlich beendet (<- hah!).
Hier konnte Poe mich leider nicht überezugen. Zuvieles macht keinen rechten Sinn an der Erzählung, mal greift der Erzähler den Geschehnissen vor, dann wieder reicht er Informationen einfach nach wenn sie längst keine Relevanz mehr haben und zu guter letzt lässt uns Poe auf einem Kliffhänger sitzen der völlig aus der Luft gegrifffen ist und ohne jeden zusammenhang zum zuvor geschilderten daherkommt... meh!

Zum Kontrast, weil es im Buch gleich danach kam habe ich seine Kurzgeschichte "Sturz in den Mahlstrom" gelesen, welche, wohl aufgrund des kürzeren Formats, sehr viel besser funktioniert. Auch sein "Hans Pfaalls Mondfahrt" gefällt mir soweit besser, hier haben wir es mit einer klar satirischen Erzählung zu tun.

GersBea

vor 6 Monaten

Kap.17 bis Anhang
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Ich habe mich seitenweise durch den 3. Teil gequält. Ohne Leserunde hätte ich das Buch beiseite gelegt.
Die Geschichte mit den "Wilden" hat mich fast erbost. So viel imperialistisches und überhebliches Denken (obwohl durch die Zeit bedingt).
Die vielen Inkonsistenzen und Absurditäten fand ich eher "schlampig". Zum Beispiel die hier schon angesprochene Sprachverständigung oder wie Pym und Peters schließlich in den Süden segeln.

GersBea

vor 6 Monaten

Kap.17 bis Anhang
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Gefallen haben mir einige wenige Passagen und Details.

Kapitel 18:
Der Besuch des Häuptlings auf dem Schiff. Als der Koch "dem Schoner Leid antut" mit einer Axt, bringt es den Häuptling zum Weinen.
Die Wilden halten die Waffen eher für Götzenbilder (welch aktueller Bezug ;-)).
Als Tu-Wit sich zweimal gespiegelt sieht, kriecht er auf den Boden.

Kapitel 19:
die wunderlichen Höhlenwohnung und die Wohnung in den Bäumen.
Das Essen mit den zuckenden Eingeweiden.

GersBea

vor 6 Monaten

Kap.17 bis Anhang
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Kapitel 20:
Die Vereinbarungen zum Handel mit dem Bau der Lagerhäuser für das getrocknete Trepong passen so gar nicht zum sonstigen mitunter furchtsamen Verhalten der Eingeborenen.

Kapitel 22:
Das dramatische Entern des Schiffs, Brand, Explosion und 1000 tote Wilde. Uff.

Kapitel 25:
Der Schluss war sehr fantastisch mit dem riesengroßen Jeti.

Ich hätte ja so gerne erfahren warum Pym und Peters nicht ins Wasser fielen und gekocht wurden ;-)

GersBea

vor 6 Monaten

Kap.17 bis Anhang
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Anhang/Anmerkungen:
Dass das zum Korrekturlesen verschickte Manuskript verloren ging und der Tod von Pym, fand ich eine gute Idee, um das Buch zu beenden

GersBea

vor 6 Monaten

Fazit/Rezension

Insgesamt fand ich das Buch nicht gut. Der gepostete Link zur Entstehung des Buchs im Besonderen und zu den Schreibgewohnheiten im Allgemeinen war sehr hilfreich [https://www.heise.de/tp/features/Das-Plagiat-als-eine-schoene-Kunst-betrachtet-3419979.html].
So konnte ich besser verstehen warum das Buch so dreigeteilt ist.

Das Nachwort in meinem Buch (Fisch Bücherei, 1951 im Rahmen der Fischer Bibliothek der hundert Bücher von Herausgeber Prof. Dr. Walther Killy) war sehr aufschlussreich.

Aus literaturwissenschaftlicher Sicht gab es viel zu interpretieren und zu goutieren.

Seite 186 (Killy):
"... Insofern ist auch das Ganze der gleichen Grundfigur unterworfen - das Böse entlarvt sich als harmlos, das Harmlose als böse, das Sichere als unsicher, die Rettung als Gefahr. Nichts ist, was es ist.
Mit großer Meisterschaft erhält der Dichter die das Buch belebende Spannung zwischen wissenschaftlich objektivierendem Stil und der Intensität der Grunderfahrungen und Grundängste, deren subjektiver Wirkung sich niemand entziehen Kann. ..."

Seite 187 (Killy):
" ... Die historisierende und psychologische Verfahrensweise dient lediglich dazu, im historisch und psychologisch gerichteten Sinn die Urängste und Urerinnerungen wieder zu entbinden, welche eine nach Gründen fragende Zivilisation mit Gründen beseitigt glaubte. Poe rationalisiert den Bericht, um das Unergründliche wieder plausibel zu machen . ..."

Milagro

vor 6 Monaten

Plauderecke
@Buchlandung_in_Muenchen

Geht mir ganz genau so....ich habe mich mal wieder verzettelt. Konnte das Buch nach gutem Beginn bisher nicht weiterlesen. Ich will es aber zu Ende lesen, schaue dann einfach später hier vorbei.

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