Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym

von Edgar Allan Poe 
3,9 Sterne bei57 Bewertungen
Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym
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Positiv (41):
A

Faszinierendes Romanfragment, das Lovecraft in "Berge des Wahnsinns" gekonnt weitergesponnen hat.

Kritisch (6):
Yolandes avatar

Ein eher durchschnittlicher "Abenteuerroman" mit einem unbefriedigenden Ende :/

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Inhaltsangabe zu "Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym"

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548005164
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:ULLSTEIN TB /MOEWIG ULL
Erscheinungsdatum:01.11.1997

Rezensionen und Bewertungen

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein eher durchschnittlicher "Abenteuerroman" mit einem unbefriedigenden Ende :/
    Enttäuschend

    Edgar Allan Poe wurde am 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA geboren. Bereits im Alter von 2 Jahren war er Vollwaise und wurde von dem kinderlosen Ehepaar Frances und John Allan aufgenommen. Obwohl er nie adoptiert wurde und das Verhältnis zu seinem Ziehvater zeitlebens schwierig war, nahm Poe den Zweitnamen Allan an. 

    Nach einer Militärkarriere, während der er auch schon Geschichten und Gedichte veröffentlichte, begann er hauptberuflich zu schreiben.
    Sein Werk umfasst Erzählungen, Lyrik, Satiren, Essays, literaturwissenschaftliche und höchst komplexe naturwissenschaftliche Abhandlungen. Trotzdem ist er vor allem für seine Horror- und Gruselgeschichten, wie Der Untergang des Hauses Usher (The Fall of the House of Usher) und Der Rabe (The Raven) bekannt. 
    The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket (Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym) ist der einzige Roman des Autors. Er wurde 1838 veröffentlicht. Der Roman ist das längste Prosawerk Poes und gilt als eine seiner rätselhaftesten Arbeiten.
    Edgar Allan Poe starb am 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland, USA. Die Umstände seines Todes sind unklar, die Todesursache unbekannt.  (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Klappentext):
    Als Sechzehnjähriger geht Pym heimlich auf ein Walfangschiff und wird von seinem Freund im Bauch des Schiffes versteckt. Das Leben im Laderaum wird dem blinden Passagier zur Hölle: Unter der Besatzung bricht eine Meuterei aus, der Freund kann ihn nicht aus seinem Versteck befreien. Pym erlebt Hunger, Durst und alle Schrecken des Lebendig-begraben-Seins, bis er endlich den Laderaum verlassen kann....

    Ich hatte bisher noch nichts von Edgar Allan Poe gelesen und war sehr gespannt auf diese Abenteuergeschichte. Es ging auch schon gleich mit einer aufregenden Begebenheit los. Auch der Beginn der Schiffsreise war sehr eindrücklich und zeigte deutlich die Kunst des Autors, beklemmende Situationen zu beschreiben.
    Leider verliert die Geschichte im weiteren Verlauf ihre Intensität. Viele der Szenen sind einfach nur grausam, dann wiederum passiert seitenlang überhaupt nichts. Je mehr das Buch voranschreitet, umso fantastischer wird die Story und leider ist das Ende absolut unbefriedigend. Es hatte für mich den Anschein als hätte Poe die Lust verloren oder ihm ist schlicht nichts mehr eingefallen. Das fand ich doch sehr enttäuschend, hatte ich mir doch viel mehr "denkwürdige Erlebnisse" versprochen. 

    Fazit: Ein Buch, das dem Attribut "Abenteuerroman" nur in Teilen gerecht wird. Für mich leider eine Enttäuschung, deshalb auch nur 2 Sterne. 





    Kommentare: 1
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    maggy17s avatar
    maggy17vor 5 Jahren
    Denkwürdige Erlebnisse

    ***Klappentext*** 
    Auf einer Seereise, die er als blinder Passagier an Bord der Brigg "Grampus" antritt, erlebt der junge Artur Gordon Pym eine nicht abreißende Kette haarsträubender Abenteuer. Die Brigg wird zum Schauplatz einer blutigen Meuterei und gerät wenig später in einen Sturm, der sie tagelang manövrierunfähig treiben und schließlich kentern lässt. Der zufällig ihren Kurs kreuzende Toppsegelschoner "Jane Guy" nimmt Artur Gordon Pym und ein weiteres Besatzungsmitglied der "Grampus" als einzige Überlebende auf. Der Schoner stößt über den 80. Breitengrad hinaus gegen den Südpol und damit in unentdeckte Regionen vor, deren visionäre Schilderung zu den eindringlichsten Passagen des Buches, ja schlechthin zu Poes großartigsten erzählerischen Leistungen zählt. 




    Mit dem Klappentext auf der Rückseite des Buches wurde der größte Teil des Romans leider schon vorweg genommen, es passiert nicht wirklich viel mehr. 
    Der Schreibstil ist schwer zu lesen und zieht sich an vielen Stellen ziemlich in die Länge. Die wirklich spannenden Stellen werden leider nur kurz aber sehr rasant dargestellt, so dass ich dann doch teilweise kaum aufhören konnte zu lesen (ca. 10 Seiten am Stück) 

    Ich vergebe 2 von 5 Punkten, da es zum Ende dann doch noch ein bis zwei unerwartete Wendungen gab.

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    Beagles avatar
    Beaglevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Abenteuer des Arthur Gordon Pym"

    Edgar Allen Poe ist unbestritten der Pionier der unheimlichen Geschichte. Auch nach Jahren schafft er es immer noch, einem das Gruseln zu lehren. So auch mit dem vorliegenden Buch „Die Abenteuer des Arthur Gordon Pym“.

    Der junge Arthur hat den Traum, einmal ein großes Abenteuer zu erleben. Er träumt von den Geschichten, die ihm sein Freund erzählt, dessen Vater Kapitän ist. Und, als er mit dem frisch restaurierten Walfischfänger in See stechen soll, beschließen sie, Arthur dort einzuschmuggeln und ihn, wenn eine Rückkehr unmöglich ist, an Bord zu holen.

    Doch Arthur wird nicht aus seinem kleinen Versteck im Bauch des Schiffes befreit. Durch betäubende Fischdämpfe verliert er zeitweise das Bewusstsein, die Vorräte werden knapp. Als er schon kurz vor dem Verzweifeln ist, kommt sein Kamerad doch noch, um ihm die schreckliche Mitteilung zu machen, dass das Schiff von einem Teil der Mannschaft gekapert wurde. Der Kapitän ist tot und auch der Teil der Matrosen, die nicht zu den Meuterern gehörten.

    Schon bald aber sollte sich die Meuterei als das kleinere Übel herausstellen...

    Neben der Hauptgeschichte „Die Abenteuer des Arthur Gordon Pym“ finden sich noch weitere Kurzgeschichten in dem Band, wobei vor allem „Der Untergang des Hauses Usher“ ein wahres Meisterwerk des Horrors ist.

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    A
    Andreas_Engelmannvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Faszinierendes Romanfragment, das Lovecraft in "Berge des Wahnsinns" gekonnt weitergesponnen hat.
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    M
    Milkjugvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine überraschend unspektakuläre Geschichte, überraschend langweilig geschrieben.
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    HeavensBlogvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für die 5. Klasse zu "harter Stoff" - heutzutage: top ♥
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    hannemas
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    erwin
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