Edgar Allan Poe Edgar Allan Poe 31. Teer und Federn

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Inhaltsangabe zu „Edgar Allan Poe 31. Teer und Federn“ von Edgar Allan Poe

Poes Träume sind alle zerstört, er selber angeklagt, verurteilt und im Irrenhaus eingesperrt. Wer hat die Beweise gefälscht, die Poe dorthin gebracht haben? Und warum? Es gibt nur einen Weg, um zu entkommen: er muss sich der Irren bedienen. Ein gefährliches Spiel beginnt.

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  • Rezension zu "Edgar Allan Poe 31. Teer und Federn" von Edgar Allan Poe

    Edgar Allan Poe 31. Teer und Federn

    sabisteb

    25. August 2010 um 13:51

    Edgar Allan Poe wurde in das Irrenasyl auf Blackwells Island eingeliefert und in Einzelhaft genommen. In seiner Verzweiflung herauszukommen klopft er seine ganze Zelle ab auf der Suche nach einem Ausweg und findet tatsächlich eine hohl klingende Botenplatte unter seinem Bett. In mühevoller Nachtarbeit schabt er die Fugen leer und findet darunter einen Geheimgang. Die Enttäuschung ist groß als dieser ihn nur in eine benachbarte Zelle führt. In dieser sitzt zu lebenslänglichem Aufenthalt im Asyl verurteilte Abraham Farry. Dieser rät ihm zu gestehen und auf dem Weg zum Schafott die Flucht von der Fähre zu wagen. Er selber würde ohnehin morgen sterben. Poe solle aus seinem Unterarm einen Dolch fertigen, der ihm bei der Flucht helfen wird. Poe geht auf den Vorschlag ein und gesteht. In der Zwischenzeit jedoch hat die Anstaltsleitung gewechselt, die nun nach Dr. Tar and Feather behandelt und die Hinrichtung in der Anstalt durchführen will. Dieser Teil hat einiges an schwarzem Humor zu bieten, besonders die Behandlung nach Dr. Tar und Dr. Feather hat es in sich. Ulrich Pleitgen und Iris Berben sind wie immer eine Klasse für sich und vollkommen aufeinander eingespielt. Des Weiteren sind auch andere große Namen unter den Sprechern dieses Teils wie Frank Glaubrecht, Klaus Dieter Klebsch, Ingo Albrecht und Kim Hasper. Es ist interessant und spannend zu beobachten, wie Ulrich Pleitgen das Hörspiel zum großen Teil komplett alleine trägt und das großteils in Selbstgesprächen. Man fragt sich beständig, wie die Autoren ihren Charakter aus dieser ausweglos erscheinenden Situation herausbekommen wollen. Leider wird mit keinem Wort auf die Rettung Leonies durch Dr. Baker/Tempelton. Auch werden die Ereignisse der Feeninsel mit keinem Wort mehr erwähnt, dabei ist doch dort Leonies Mann so ganz nebenbei umgekommen. Das Hörspiel ist erstaunlich nahe auf Grundzügen der Erzählung „Die Methode Dr. Tern und Prof. Feddern“ aufgebaut, die hier frei in „Teer und Federn“ umbenannt wurden und das ganz ohne Poes Träume.

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