Edgar Allan Poe Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allan Poe

Ein Mensch ohne Namen. Und ohne jeden Hinweis auf seine Identität. Das ist der Fremde, der bewusstlos in die Irrenanstalt eingeliefert wurde und jetzt entlassen wird. Diagnose: unheilbarer Gedächtnisverlust. Er begibt sich auf eine Reise zu
sich selbst. Es wird eine Reise in sein Unterbewusstsein, aus dem schaurige Dinge aufsteigen. Woher kommen sie? Was ist passiert? Was hat er getan? Diese Fragen stellt sich der Mann ohne Gesicht, der im Gasthaus den ersten Namen wählt, der
ihm in den Sinn kommt: Edgar Allan Poe. Der Untergang des Hauses Usher: In seinen Träumen kehrt er zurück zu einem Jugendfreund, der einsam mit seiner Schwester auf seinem Landsitz lebt. Aber in dem Haus geschehen seltsame Dinge. Hat ihn
wirklich sein Jugendfreund eingeladen? Warum ist kaum Personal im Haus? Eines Abends, als Gäste erwartet werden, ruft man ihn in das nächste Dorf. Doch auf halbem Wege reitet er zurück - und erlebt den Untergang des Hauses Usher. Die
atmosphärische Hörspiel-Adaption der Klassiker frei nach Edgar Allan Poe, subtil und fesselnd umgesetzt mit Ulrich Pleitgen als Edgar Allan Poe und Iris Berben als Leonie. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik-Preis, dem Ohrkanus als
"Beste Serie" und nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis.

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Grusel ging unter die Haut!

    Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher

    Traeumeline

    13. May 2013 um 14:55

    Eine weitere Episode aus dem Gruselkabinett, diesmal eine Geschichte vom berühmt berüchtigten Edgar Allan Poe. Ich habe bereits ein Buch mit einigen seiner Schauergeschichten gelsen und ich muss wirklich sagen: sie sind nicht ohne! In dieser Geschichte geht es um einen namenlosen Ich-Erzähler (wobei ich glaube, dass er Philipp hieß), der auf Bitte seines Kindheitsfreundes Roderick Usher zu seinem Anwesen reitet. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein See und im Ganzen wirkt der ganze Ort unheimlich. Als er dort ankommt, ist er ein wenig schockiert, denn Roderick scheint an Geisteskrankheit zu leiden. Auch der (noch einzig verbliebende) Butler warnte ihn davor. Nur im Dunkeln und dem bloßen Schein der Kerzen darf er seinem lieben Freund Gesellschaft leisten. Dann taucht kurz Madelin, Rodericks Zwillingsschwester auf, die ihn verzweifelt um Hilfe bittet. Kurze Zeit später erfährt der Ich-Erzähler, dass Madelin verstorben ist und in der hauseigenen Gruft bestattet worden ist. Alles wirkt sehr mysteriös und eines Abends hört er Schreie.... Ich habe das Hörspiel während des Autofahrens gehört und bin sehr oft zusammen gezuckt, aufgrund der geisteskranken Stimme von Roderick und den vielen unheimlichen Nebengeräuschen. Wer schreckhaft ist, sollte dies auf jeden Fall nicht beim fahren hören! Ansonsten fand ich es wie immer super! :-)

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  • Rezension zu "Edgar Allan Poe 03. Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe

    Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher

    Emyralia

    23. July 2012 um 20:53

    “Der Untergang des Hauses Usher” beginnt als der unbekannte Protagonist am Anwesen seines Jugendfreundes ankam, welcher ihn zuvor in einem Brief um einen Besuch gebeten hatte. Dieser Jugendfreund zeigt eine extreme Empfindlichkeit gegenüber Licht/ Geräusche/ Geschmäcker, akute Angst und Überbesorgtheit. Seine Schwester schrieb aus diesem Grund einen Brief an unseren Protagonisten und bat ihn um Hilfe. Sie war der Hoffnung, dass der Besuch ihren Bruder “aufheitern” würde. Während des Aufenthalts, erfährt der Protagonist jedoch, dass die Schwester bereits vor 2 Wochen verstorben ist, doch das ist nicht das einzig Beunruhigende. Schon bei seiner Ankunft hat er ein beklemmendes Gefühl und ist unerklärlich beunruhigt. Die noch immer sehr rosigen Wangen der Verstorbenen helfen ihm auch nicht, sich besser zu fühlen. Edgar Allen Poe ist ein Meister, wenn es darum geht Beklemmung und Gänsehaut auszulösen. Für alle, die mehr auf den Psychischen-Thrill stehen, ist Poe ein absolutes Muss. Auch der Aufbau des Hörbuches ist absolut sagenhaft. Ich höre gerne, wenn ich Abends, oder auch Nachts, spazieren gehe, doch hier bin ich wirklich bei jedem Schatten zusammengezuckt. Mein Fazit: 9/10

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  • Rezension zu "Edgar Allan Poe 03. Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe

    Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher

    sabisteb

    25. August 2010 um 14:45

    Die Geschichte um Edgar Allan Poe macht auf dieser CD keine weiteren Fortschritte, er erfährt nichts Neues über seine Vergangenheit.
    Die Poe Geschichte über den Untergang des Hauses Usher ist in gewisser Weise frei nach Poe. Zumindest diese Poe Geschichten ist für das Hörspiel ein wenig abgewandelt worden und die Schwerpunkte wurden etwas verschoben. Dennoch immer noch sehr unterhaltsam.

  • Rezension zu "Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe

    Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:19

    1839 erschien "Der Untergang des Hauses Usher" als Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe in Burton's Gentleman's Magazine. Seitdem dürfte sie wohl zu einer der meistverfilmten und am öftesten umgesetzten Horrorgeschichten zählen. Jeder hat diese Geschichte in der einen oder anderen Art schon einmal gelesen, gehört oder gesehen. Mir geht es nicht anders. Ich habe diverse Hörbücher gehört und mehrere Verfilmungen gesehen und bisher konnte ich nie verstehen, warum diese Geschichte schauerlich sein soll. OK zwei verrückte Geschwister, die Schwester wird scheintot begraben, das passierte damals ja schon mal, und der Bruder dreht danach total durch. Naja, aber wo ist der Grusel? Diese Hörspiel endlich hat es geschafft mir mit dieser Geschichte einen Schauer über den Rücken zu jagen, denn endlich glaube ich zu verstehen, warum die Geschichte do grausig ist. Die Familie Usher handhabte es wie die alten Pharaonen, man heiratete nur untereinander, meist Geschwister, daher auch der geradlinige Stammbaum ohne Abzweigungen: Inzucht. Daraus resultierten natürlich kumulative genetische Defekte, die sich von Generation zu Generation vermehrten. Die letzten beiden verbliebenen Geschwister Usher Roderick und Madeline sollten es der Familientradition gemäß genauso handhaben, aber in den mittlerweile aufgeklärten Zeiten sträubt sich alles in ihnen dagegen. Gefangen von einer steifen Tradition, die sie verabscheuen, gegen die sie sich aber auch nicht wirklich zu Wer setzen können oder wollen, treibt der Bruder die Schwester in den Wahnsinn und lässt sie letztendlich sogar lebendig begraben. Als sie entkommt rächt sie sich. Ein Zwilling treibt den anderen in den Wahnsinn und zum Schluss töten sie einander. Gruselig, wirklich. OK, das Schloss, das anschließend in sich zusammenfällt ist melodramatisch und ein extrem abgedroschener Klassischer Schluss, aber so ist die Geschichte nun einmal. Die Sprecher sind wie immer Vollprofis, denen man ihre Rolle glaubt und sich so ganz auf die Geschichte konzentrieren kann. Wer ist wahnsinnig und wer nicht? Was geht wirklich vor? Die Geräuschkulisse ist wie immer perfekt unterstützend eingesetzt und ich hatte an einigen Stellen wirklich Gänsehaut. Für mich der beste Teil des Gruselkabinetts.

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  • Rezension zu "Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe

    Gruselkabinett 11. Der Untergang des Hauses Usher

    Miss_Lizzie

    07. June 2009 um 15:19

    Baltimore, 1845: Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit Philipp Belfield und Roderick Usher zusammen zur Schule gingen. Jetzt erreicht Philipp ein Brief seines Jugendfreundes, in dem er ihn dringend um einen Besuch auf den abgelegenen Stammsitz Usher bittet. Philipp begegnet zunächst Madeline, Rodericks Zwillingsschwester, die ihn gar nicht wiedererkennt und hysterisch bittet, sie zu befreien. Nur langsam beruhigt sie sich und Philipp ist froh, als er endlich zu Roderick gebracht wird. Entsetzt sieht er, dass sein Freund in einem dunklen Zimmer sitzt und sehr elend aussieht. Roderick erklärt ihm, dass ihn ein altes Familienleiden befallen hat, das ihn zur extremen Empfindsamkeit verdammt. Jedes Geräusch und jeder Lichtstrahl quälen seine empfindlichen Sinne. Nur Philipps Gegenwart könne ihm ein wenig Zerstreuung verschaffen. Außerdem behauptet er, dass Madeline dem Wahnsinn nah sei. Philipp solle ihren Worten auf keinen Fall glauben. Madeline wiederum warnt Philipp vor Roderick und glaubt, sie sei in Lebensgefahr ... . Edgar Allan Poes schauerromantische Erzählung aus dem Jahr 1839 bietet eine ideale Vorlage für die Reihe "Gruselkabinett", die mit viel Mühe klassische Werke der unheimlichen Literatur für Hörer ab dem Jugendalter umsetzt. Die Handlung wurde mit ein paar Veränderungen versehen, die aber allesamt vernünftig sind und der Geschichte gut tun, beispielsweise ist Madelines Rolle ausgebaut worden. . Das einsam gelegene Anwesen, der steife ahnungslose Butler und die verhangenen Fenster beschwören rasch eine intensive düstere Atmosphäre herauf, sodass man der Handlung gebannt folgt. Obwohl als Kammerspiel inszeniert und mit nur sehr wenigen Figuren ausgestattet, wird der Hörer durchweg gefesselt von den offenen Fragen, die sich erst kurz vor Schluss beantworten. Spannung versprechen vor allem die widersprüchlichen Angaben Rodericks und Madelines. So wie Philipp ist auch der Hörer selbst hin- und hergerissen, wem von beiden zu trauen ist und wer womöglich an Wahnvorstellungen leidet. Da ist die hysterische Madeline, die Philipp dringend ermahnt, ihrem Bruder nicht zu glauben, die ihn anfleht, sie aus dem Haus fortzubringen und ihm in der unterirdischen Gruft ein furchtbares Familiengeheimnis anvertraut. Und da ist auf der anderen Seite Roderick, der sehr glaubwürdig von seiner kranken Schwester erzählt, sodass Philipp zu Recht nicht sagen kann, wem man eher trauen darf. Die Handlung verläuft geradlinig und spitzt sich gleichmäßig zu, ehe sie den brisanten Höhepunkt erreicht. Für Dramatik ist reichlich gesorgt und auch der Gruselfaktor kommt nicht zu kurz. . Abgesehen von Kleinigkeiten ist die Umsetzung sehr gelungen. Dazu gehört etwa die ein wenig zu schwülstige Sprache und Madelines teilweise nervtötende Hysterie. . Eine gelungene Hörspielumsetzung Edgar Allan Poes Erzählung, die mit guten Sprecher, intensiver Atmosphäre und viel Spannung aufwarten kann. Die Veränderungen gegenüber der Vorlage sind sehr sinnvoll und ändern nichts am Kern der Geschichte. Von ganz kleinen Punkten abgesehen eine sehr empfehlenswerte Folge.

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