Edgar Allan Poe Gruselkabinett - Folge 46

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett - Folge 46“ von Edgar Allan Poe

Im ganzen Land wütet eine tödliche Seuche. Der exzentrische Landesfürst Prospero ignoriert die Nöte seiner Untertanen und feiert mit seiner Hofgesellschaft ein Fest nach dem anderen. Für einen Maskenball hat er sich etwas ganz besonderes ausgedacht -

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  • Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 46" von Edgar Allan Poe

    Gruselkabinett - Folge 46
    sabisteb

    sabisteb

    24. November 2010 um 12:13

    Während der Rote Tod tausende Menschen dahinrafft hat sich Prinz Prospero mit seinem Gefolge in eine abgelegene Abteil zurückgezogen und feiert dort gegen den Tod an. Sein Narr Hopp Frosch organisiert ihm ein Fest, das er so schnell nicht vergessen wird. Dieses Hörspiel ist eine Mischung aus zwei Edgar Allan Poe Kurzgeschichten. Zum einen „Die Maske des Roten Todes“ (1842) und zum anderen Hopp-Frosch (1849) wobei die Handlung von Hopp-Frosch überwiegt und mit „Rotem Tod“ garniert wurde. Verwoben werden die beiden Geschichten über die Gemeinsamkeit des Maskenballs, der in beiden Geschichten stattfindet und einigen kleinen zusätzlichen Veränderungen in der Besetzung. Statt einem König von seinem General geschenkt zu werden, wird Hopp Frosch in diesem Hörspiel von Prinz Prospero zusammen mit seiner Freundin Tripetta als einzigen Überlebende ihrer Truppe gerettet. Der Rest der Schausteller starb am Hämorrhagischen Fieber namens Roter Tod. Hopp Frosch und Tripetta kennen sich also bereits und lernen sich nicht in der Abtei / am Hofe kennen. Hopp Froschs und Tripettas Leiden unter dem König / Prinzen werden hier Teil der Isolation in der Abtei und Hopp Froschs Rache an den sieben Ministern zum Spektakel während des Maskenballs von „Die Maske des Roten Todes“. Eine gelungene Melange, die einem nicht auffällt, wenn man nicht zufällig beide Geschichten kennt. Die Umsetzung ist wie bei allen Teilen des Gruselkabinetts ausgezeichnet mit hervorragenden Sprechern und stimmiger unterstützender, aber nicht störender, musikalischer Untermalung. Nett auch, dass Captain Picard (Ernst Meincke = Prinz Prospero) hier wieder einmal Wesley Crusher (Sven Plate = Hopp-Frosch) herumscheuchen darf und Crusher sich mal wehrt. Ja, das kommt davon, wenn man bekannte Synchronsprecher zusammenarbeiten lässt, die schon bei anderen Projekten zusammenarbeiteten, da drängen sich halt auch andere Assotioationen auf. Wieder ein Klassiker der Literatur, weniger ein echter Gruselschocker.

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