Edgar Allan Poe Meistererzählungen

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Inhaltsangabe zu „Meistererzählungen“ von Edgar Allan Poe

Poes Erzählungen des Grauens, des Schreckens und des Terrors sind thematisch den Schreckensromanen des 18. Jahrhunderts und der Romantik verpflichtet. Sie nehmen fiktional vorweg, was in unserem Jahrhundert fast alltägliche Wirklichkeit geworden ist. Wohl wie kein anderes Jahrhundert hat das unsere die Wahrheit des Poe-Wortes erfahren, «der Schrecken stammt nicht aus Deutschland, sondern aus der Seele».
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    Meistererzählungen
    Sommerregen

    Sommerregen

    10. August 2016 um 10:56

    In diesem Sammelband finden sich Poes Detektiv-, Schauer- und Abenteuergeschichten "Die Maske des Roten Todes", "Hopp-Frosch", "Der stibitzte Brief", "Ligeia", "Der Fall des Hauses Ascher", "Die Morde in der Rue Morgue", "Der Goldkäfer", "Das Gebinde Amontillado", "Die Tatsachen im Falle Valdemar", "William Wilson", "Ein Sturz in den Malstrom", "Grube und Pendel", "Das verräterische Herz" sowie "Der schwarze Kater". So lernt man berühmtere wie auch weniger bekannte Werke kennen.Die Ausdrucksweise sprach mich - mit ein paar Ausnahmen - sehr an."Ich wußte, was der alte Mann empfand, und eigentlich tat er mir leid, wiewohl in meinem Herzen ein Kichern saß." (S.345)Allerdings stutze ich hin und wieder über einige Wörter, so beispielsweise bei "Kattun" (S.346), welches anstelle von Baumwolle verwendet wurde. Dies schreibe ich jedoch dem Jahr der Veröffentlichung, 1979, zu, auch wenn es mich durchaus manchmal verwirrte.Während einige Erzählungen verstörend wirken, erscheinen andere im Vergleich eher harmlos. Zuvor hatte ich noch nichts von Poe gelesen, muss aber gestehen, dass mir nach ein paar Geschichten die Abwechslung fehlte. Auch wenn sie an sich recht vielfältige Schauplätze, Figuren und Themen beinhalten, ist der Tod in jeder von ihnen so präsent, dass man um den Verlauf der Handlung schon recht schnell weiß.So wurde mir auch ein gutes Stück der Spannung genommen, auch wenn dieser Aspekt Poe-eigen ist.Am besten hat mir die Erzählung "Das verräterische Herz" gefallen.Im Anhang finden sich noch einige erklärende Anmerkungen zu der Übersetzung, eine kurze Biografie Poes, sowie eine Beschreibung seines Stils und seiner sprachlichen Wirkungsmittel, sodass man sich noch auf eine andere Art und Weise mit den hier vereinten Werken auseinandersetzen kann.Ich bin froh, diese Meistererzählungen gelesen und Poes Stil kennengelernt zu haben. Auch wenn man diesen Band kaum an einem Stück lesen kann, empfehle ich ihn jedem weiter, der sich einen Eindruck von Edgar Allen Poes Erzählweise verschaffen möchte. Dafür sind die "Meistererzählungen" bestens geeignet, sicherlich aber auch, wenn man bereits Werke von ihm kennen gelernt hat. Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei der Lektüre feststellen konnte, dass er meinen Geschmack nicht gänzlich trifft; hat man mehrere Erzählungen gelesen, sind die folgenden Geschichten zu vorhersehbar. Darüber hinaus muss man sich immer wieder eine Auszeit gönnen, da das Gelesene sonst zu bedrückend wird.

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  • Leserunde zu "Novellen des Todes" von Edgar Allan Poe

    Novellen des Todes
    Apfelgruen

    Apfelgruen

    So, für den Mai haben wir aus der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur" uns ausnahmsweise dafür entschieden, noch eine zweite Leserunde zu starten.Es handelt sich dabei um eine kleine Sammlung von Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe, die "Novellen des Todes". Natürlich muss sich nicht jeder das Buch besorgen, sondern kann auch einfach einzelne Kurzgeschichten mitlesen aus anderen Sammlungen.Achtung: Damit sich die beiden Leserunden nicht so in die Quere kommen, startet diese Leserunde erst am 10.Mai!Viel Spaß!

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