Unheimliche Geschichten

von Edgar Allan Poe 
4,4 Sterne bei100 Bewertungen
Unheimliche Geschichten
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Neue Kurzmeinungen

Socke2012s avatar

einfach nur mega geiles buch und so schön gruselig

Ina81s avatar

Düstere Geschichten, herausragende Sprache und schaurig schöne Illustrationen.

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Inhaltsangabe zu "Unheimliche Geschichten"

Zum Sterben schön - der Poe für das 21. Jahrhundert

Poes Werk war von Anfang an eine Provokation, das Modische, Unoriginäre war ihm verhasst. Das puritanische Amerika strafte ihn dafür mit übler Nachrede und Vergessen. Erst in Frankreich fand er posthum geistiges Exil, als niemand geringeres als Baudelaire ihn in den Rang setzte, der ihm gebührt, seine Werke in fünf Bänden übersetzte und kommentierte. Mit ebendieser Poe-Ausgabe von Charles Baudelaire beginnt die literarische Moderne. Andreas Nohl überträgt sie ins Deutsche und zeigt Poe, den großen Pionier, im Zeitalter von Copy & Paste und Epigonen auf der Höhe seiner Kunst.

Der vorliegende erste Band trägt den Titel Unheimliche Geschichten: Poes unvergleichliche Erzählungen – von den Detektivgeschichten wie »Doppelmord in der Rue Morgue« über »Der Gold-Skarabäus« bis hin zu den Grotesken und den visionären Traumbildnissen wie »Ein Sturz in den Malstrøm« – bezeichnen bis heute die Höhepunkte ihrer Gattung, wenn sie sie nicht überhaupt erst begründet haben. Poe steht keineswegs in der Tradition der gothic tales, die von der Romantisierung der Angst leben – denn er hat das Gegenteil getan: Er hat der Angst alles Schauerlich- Beschauliche genommen und ihre zuckenden Herzmuskeln bloßgelegt. „Wenn jeder, der seine Einfälle Poe verdankt“, so Arthur Conan Doyle, „den zehnten Teil seiner Einnahmen opfern müsste, könnte diesem ein Denkmal errichtet werden, das größer ist als die Pyramiden…“

Enthalten sind: ›Der Doppelmord in der Rue Morgue‹, ›Der entwendete Brief‹, ›Der Gold-Skarabäus‹, ›Ente einer Ballonfahrt‹, ›Das beispiellose Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall‹, ›»Manuskript in Flasche gefunden«‹, ›Ein Sturz in den Malstrøm‹, ›Die Fakten im Fall von M. Valdemar‹, ›Mesmerische Offenbarung‹, ›Eine Geschichte aus den Ragged Mountains‹, ›Morella‹, ›Ligeia‹ und ›Metzengerstein‹.

Texte von Charles Baudelaire über Edgar Allan Poe und seine Erzählungen vervollständigen den Band.

Bibliophile Ausstattung: Transparenter Schutzumschlag, farbige Zwischenblätter, Lesebändchen. So wird diese Poe-Ausgabe zum Sterben schön.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423281188
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:424 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:10.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    BlueSunsets avatar
    BlueSunsetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meisterlich übersetzt. Diese Ausgabe kommt modern und leicht daher und schafft es trotzdem die damalige Stimmung perfekt einzufangen.
    Fantastische Übersetzung und unheimliche Geschichten

    Übersetzt wurde die neue Ausgabe, die im März 2017 beim dtv erschienen ist, von Andreas Nohl, der bereits für seine Übersetzungen ausgezeichnet wurde. Ich hatte im Frühjahr die Möglichkeit, Andreas Nohl persönlich bei einer Lesung zu dem neu übersetzen Poe-Werk zu treffen. Dort hat er auch über Übersetzungen an sich geredet. Sein Ansatz war und ist, Poe möglichst naturgetreu ins Deutsche zu übertragen. Denn, so seine Worte, wirken einige alte Übersetzungen gezwungen altmodisch oder verstaubt. Dabei ist Poe erstaunlich schlicht. Eine Herausforderung für ihn war, diese Sprache so zu übersetzen, dass diese im Deutschen weder zu anspruchsvoll noch zu banal klingt.
    Meines Erachtens ist ihm dies ausgezeichnet gelungen. Die Stücke in „Unheimliche Geschichten“ lassen sich sehr flüssig lesen und übertragen trotzdem die vergangene Zeit authentisch. Andreas Nohl hatte bei der Lesung auch einige Vergleiche zum Original und zu anderen Übersetzungen dabei und ich kann bestätigen: Seine Übersetzung kommt am dichtesten an das Original heran. Als Poe-Neuling ist mir der Einstieg in seine Werke mit Andreas Nohls Übersetzung sehr gut gelungen und somit kann ich auch anderen, die Edgar Allan Poe noch nicht kennen, diese Ausgabe sehr empfehlen. Doch ich denke, dass auch Poe-Kenner diese Ausgabe schätzen werden, da sie einen frischen Wind in die Klassiker bringt.

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    M
    michael_lehmann-papevor einem Jahr
    Kongeniale Neuübersetzung und überaus lesenswert

    Kongeniale Neuübersetzung und überaus lesenswert

    Baudelaire hatte sich zu Zeiten des Werkes des „Verkannten und Geschmähten“ Schriftstellers Poe, der so absolut „gegen den Strich“ seiner Zeitgenossen schrieb, angenommen. Nicht aus Mitleid, sondern aus Überzeugung.

    Die damals fünfbändige, kommentierte Übersetzung der Werke Poes ins Französische war zugleich der Startpunkt für die breite Wertschätzung Poes zunächst in Frankreich und von da aus dann in aller Welt. Und, nicht zu kurz gegriffen, der Beginn der literarischen Moderne. Denn Poe ist tatsächlich ein „Zeitenwender“, was seine ganz eigene Art des Herangehens, des Schreibens und der Themenauswahl seiner Literatur angeht.

    Vom modernen Kriminalroman bis zum Thriller, vom „Schocker“ bis zum tiefgreifenden „ungemütlich-werden-lassen“, all diese Genres gründen auf der intensiven, anderen Art Poes, die Welt “durchscheinend“ für das Beängstigende werden zu lassen.

    In neuer Übersetzung von Andreas Nohl, sensibel und dem Original überaus treu verbunden bleibend und dennoch mit merklicher Frische für die Gegenwart diese Klassiker der Literatur neu aufbereitend, bietet diese neue Übersetzung eine Lektüre, durch welche die Zeitlosigkeit, die tiefen Grundlagen von Poes literarischem Schaffen noch einmal einen hervorragenden Zugang erhalten.

    Sei es das „Beispiellose Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall“, sei es eine „Mesmerische Offenbarung“ oder die berühmten „Fakten im Fall von M. Valdemar“ (dem nicht ohne Grund der Name „Voldemoort“ in moderneren Zeiten korrespondiert), in dem die Schwelle zwischen Tod und Leben durch jenen „Mesmerismus“ einer besonderen Probe ausgesetzt wird, der so oft von Poe als Thema genutzt wurde und der, damals wie heute, durch die Kraft der „dunklen Sprache“ den Leser immer wieder in seinen tiefliegenden Existenzebenen trifft.

    „Ja -Nein – Ich habe geschlafen – und jetzt – jetzt – bin ich tot“.

    Oder eben, wie es bei „Metzgengerstein“ treffend fast wie ein Überschrift über das Werk Poes heißt:

    „Grauen und Tod haben in der Welt zu allen Zeiten ihr Unwesen getrieben“.

    Und Poe fasst genau dieses immer und immer wieder, mal vordergründig, mal hintergründig, in fremdartig anmutende Geschichten, die immer noch, manches Mal zumindest, wie „nicht von dieser Welt“ daherkommen.

    Wozu eben auch das Lebend es Mannes gehört. Auf das im Anhang, ebenso wie auf Baudelaire, bestens ausführlich eingegangen wird.

    „Was für eine beklagenswerte Tragödie ist das Leben Edgar Allen Poes! Und erst sein Tod, der schreckliche Ausgang, dessen Schrecken durch die Trivialität noch gesteigert wird“.

    Was sich im Übrigen genauso gut und tiefreichend liest, wie die im Band versammelten Kurzgeschichten selbst.

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    xxLITTERAxxs avatar
    xxLITTERAxxvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Aufmachung: Schaurig-Schön! Inhalt: Poetisch, atmosphärisch und inhaltsschwanger, doch nicht leicht weg zu lesen
    Unheimliche Geschichten

    Aufmachung: Schaurig-Schön!
    Inhalt: Poetisch, atmosphärisch und inhaltsschwanger, doch nicht leicht weg zu lesen

    https://www.youtube.com/watch?v=cOPAaCaJx5g

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    pamNs avatar
    pamNvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: ein wirklich toll illustriertes Buch mit interessanten Geschichten von Edgar Allan Poe
    tolle Illustrationen, schwere Stories

    Das Buch enthält 8 kurze Geschichten von Edgar Allen Poe, die alle mit düsteren, aber wirklich schönen Bildern illustriert wurden.

    Alle Geschichten sind düster und befassen sich mit Tod und Melancholie.
    Leider fand ich die Stories nicht so toll. Ich denke Poe ist ein Autor, den man mehrmals lesen und sich mit den einzelnen Stories auch intensiv befassen muss.

    Die Illustrationen jedoch waren wirklich klasse. Auch das Cover ist einfach nur schön. Wie oben schon erwähnt sehr düster, aber passend zu den Stories und sehr künstlerisch.

    Ein wirklich schönes Buch für das Bücherragel und ein Muss für Poe-Fans.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Die Düsternis seiner Bilder lässt einen nicht mehr los!
    Für Augen und Gedanken...

    Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen - ich rate unbedingt zu der Ausgabe mit den Illustrationen von Benjamin Lacombe. 

    Illustrationen: Seine Bilder sind sehr ausdrucksstark - ich liebe seinen Stil, da man diesen mit keinem anderen vergleichen kann. Die Düsternis seiner Bilder lässt einen nicht mehr los! Es liegt soviel Gefühl in den Zeichnungen, dass die Geschichten noch lebendiger wirken. 
    Man erkennt richtig, Lacombe ist ein Meister der Kunst, man kann die Seele des Buches in den Bildern erkennen!

    Inhalt: Die Erzählungen sind ein literarisches Meisterwerk! Die Wortwahl und die Zusammensetzung der Sätze sind so gut gewählt - eine Ware Genugtuung beim Lesen! Die Geschichten sind sehr detailliert und bildlich beschrieben - jeder Satz kommt einem wie ein Schatz vor! 

    Gliederung: Das Buch ist eingeteilt in verschiedene Erzählungen, die jeweils einen unheimlichen Hintergrund besitzen. Zwar sind die Geschichten ziemlich kurz gehalten, auf der anderen Seite hat man aber natürlich die tollen Bilder dazu!

    Eigene Meinung: Das Werk ist unglaublich schön, ich würde fast sagen, eines der schönsten Bücher, die ich je gesehen habe. Natürlich ist das Geschmackssache, aber wer den düsteren Stil gerne mag (wie zB. Tim Burton), ist mit diesem Buch sehr gut bedient. 

    5 Sterne und ein Lesetipp für Alle!

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    GothicQueens avatar
    GothicQueenvor 5 Jahren
    Unheimliche Geschichten

    Das Buch war super. Edgar Allan Poe eben. Aber man muss sowas mögen. Manche Geschichten waren kurz, andere hingegen ziemlich lang. Da hab ich mir oft gedacht, was suchen diese Geschichten in einer Kurzgeschichten-Sammlung? Ich trau mich nicht diesen Meister der Literatur zu kritisieren, aber manche Geschichten waren schon etwas langwierig. Dafür waren sie alle spannend, wenn ich teils etwas schwer zu verstehen. Was aber sicher daran liegt, dass die Sprache ein wenig veraltet ist... Ich hab diesen Kauf nicht bereut. Ich würde es den Grusel-Fans jedes Mal wieder empfehlen. 

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    jennslovelybookss avatar
    jennslovelybooksvor 6 Jahren
    Rezension zu "Unheimliche Geschichten" von Edgar A Poe

    wunderschön illustriert

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    A
    angelinagoesculturalvor 7 Jahren
    Rezension zu "Unheimliche Geschichten" von Edgar Allan Poe

    die erste hälfte dieses bandes beinhaltet die kurzgeschichten
    eine flaschenpost
    –> creepy

    die tatsachen im fall valdemar
    –> abgefahren

    lebendig begraben
    –> atemlos

    unterhaltung mit einer mumie
    –> nervig

    das gespräch zwischen eiros und charmion
    –> aha

    die heilmethode von doktor teer und professor feder
    –> unterhaltsam und seinerzeit vielleicht nicht so schnell durchschaubar da neue idee

    das geheimnis um maries rôget
    –> c. auguste dupin wird als vorläufer sherlock holmes’ gehandelt. ich liebe sherlock holmes und finde ihn äußerst unterhaltsam, dupins deduktionen auf basis von zeitungsberichten und seine grenzenlose theoretisiererei haben meine (kaum vorhandene) langmut hingegen bald an ihre grenzen getrieben

    das ovale porträt
    –> “schön”

    morella
    –> ekelig

    der schwarze kater
    –> ach ja, seinerzeit bestimmt gruselig

    das verräterische herz
    –> genial

    die zweite hälfte des bandes enthält “die erzählung des arthur gordon pym”.
    ich habe wirklich lange durchgehalten, obwohl ich abenteuergeschichten eigentlich nichts abgewinnen kann. als dann aber die rettung der letzten beiden besatzungsmitglieder vollbracht ist und der ganze zirkus offenbar auf einem neuen schiff einen neuen anfang nimmt, bin ich ausgestiegen.

    natürlich sind das keine literaturwissenschaftlichen kriterien und sollen es auch nicht sein. über poe und seinen literarischen stellenwert ist alles gesagt, ich wollte nur mal mein persönliches gusto hinzufügen:)

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    Revontulets avatar
    Revontuletvor 7 Jahren
    Rezension zu "Unheimliche Geschichten" von Edgar A Poe

    Geschichten von Edgar Allan Poe, wunderschön illustriert!

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Unheimliche Geschichten" von Edgar A Poe

    Edgar Allan Poe, ein Meister seines Faches.
    Auch wenn es leider schon ein paar Jahre her ist, daß ich seine Geschichten gelesen habe.
    Sehr beeindruckende, teilweise bedrückende, Geschichten.
    Aber sich von ihm kalte Schauer über den Rücken laufen zu lassen...mit einem Hang zum Makaberen und Übersinnlichen...immer wieder schön schaurig.

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