Rezension
F
fleur
Ein gut recherchierter Roman über die jüngere deutsche Geschichte. Die Zwillinge Werner und Oswald werden kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges geboren. In den Wirren des Krieges trennen sich ihre Wege. Ihre Leben könnten unterschiedlicher nicht werden.
Oswald und Werner stehen exemplarisch für die Schicksale vieler Familien, welche durch den Krieg und die anschließende Teilung Deutschland getrennt werden. Dabei geht es nicht ausschließlich um die räumliche Distanz, sondern um die gesellschaftliche. Die Unterschiede des jeweiligen Systems, indem die Menschen heranwachsen.
Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail recherchiert, geschichtliche Eckpunte werden gekonnt eingeflochten ohne den Lesefluss zu stören. Eine absolute Leseempfehlung!
