Edgar Dahl

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Brauchen wir Gott?, Die Lehre des Unheils und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Edgar Dahl

Brauchen wir Gott?

Brauchen wir Gott?

 (2)
Erschienen am 01.06.2005
Die Lehre des Unheils

Die Lehre des Unheils

 (1)
Erschienen am 01.09.1998
Dem Tod zur Hand gehen

Dem Tod zur Hand gehen

 (0)
Erschienen am 04.12.2014
Warum sie Hitler folgten

Warum sie Hitler folgten

 (0)
Erschienen am 29.03.2017
Gibt es Gott?

Gibt es Gott?

 (0)
Erschienen am 29.12.2016

Neue Rezensionen zu Edgar Dahl

Neu

Rezension zu "Brauchen wir Gott?" von Edgar Dahl

Rezension zu "Brauchen wir Gott?" von Edgar Dahl
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

„Die Prädisposition zu religiösem Glauben ist die komplexeste und mächtigste Kraft des menschlichen Geistes und aller Wahrscheinlichkeit nach ein unauslöschlicher Bestandteil der menschlichen Natur.“

Dreizehn berühmte Wissenschaftler und zeitgenössische Religionskritiker beschreiben in „Brauchen wir Gott? - Moderne Texte zur Religionskritik“ ihre ganz persönlichen Einwände gegen den Gott, den die Kirche predigt.

Alle Autoren argumentieren meist auf naturwissenschaftlicher Basis, ziehen aber auch philosophische, psychologische und soziologische Argumente zu Rate und zeigen dem Leser, das es einen solchen Gott, wie die Kirche ihn predigt und vorstellt, gar nicht geben kann.

Aber kann es nicht einen anderen Gott geben? Eine klare Antwort auf die Frage nach irgendeinem Gott gibt das Buch nicht, aber sind sich doch alle Autoren sicher, dass der Mensch genetisch zum Glaube programmiert ist und dass der Glaube einen evolutionären Vorteil bietet.

So ist der Glaube also Teil des Menschen, doch ist der Glaube nicht an einen große, allgütigen und allmächtigen Gott gebunden, sondern vielmehr an Hoffnungen des Menschen.

Brauchen wir also überhaupt einen Gott? Religiöse Menschen werden darauf mit einem definitiven Ja antworten, wohingegen die Autoren dieses Buches eher den Kopf schütteln werden. Einige Soziologen dagegen würden mit einem Ja antworten und dieses damit begründen, dass Religion und der Glaube an Gott Menschen zusammenhält und das ist für den Menschen wichtig, da er ein soziales Wesen ist!

Die Antwort der Soziologen ist für mich sehr befriedigend und ich denke, dass sie vollkommen zutrifft. Die genetische Programmierung auf den Glauben und die biologische Ausstattung des Gehirns mit dem Glauben liefert einen Grund zu glauben, aber an was bleibt jedem selbst überlassen.

Die dreizehn Essays sind großartig geschrieben und lässt den Leser über den eigenen Glauben nachdenken – Gott: gibt es ihn oder nicht? Die Antwort für mich ist klar: Nein, es gibt keinen Gott! Aber der Glaube an einen Gott ist für die Menschen und die Gesellschaft unverzichtbar. Also brauchen die Menschen einen Gott!

„Wenn Gott das Böse nicht beseitigen will, dann ist er nicht gut. Wenn er es nicht beseitigen kann, dann ist er nicht allmächtig. Mit anderen Worten: Die Allmacht und Allgüte Gottes sind mit Übeln dieser Welt logisch einfach nicht vereinbar.“

Erstveröffentlichung: http://literaturecosmos.wordpress.com/

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 3 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks