Edgar Dahl Brauchen wir Gott?

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Inhaltsangabe zu „Brauchen wir Gott?“ von Edgar Dahl

Was spricht eigentlich dafür, dass es einen Gott gibt? Ist es angesichts des unübersehbaren Leids und Elends in dieser Welt vernünftig, an einen allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gott zu glauben? Sind wir tatsächlich auf die Unsterblichkeit der Seele, auf das Jüngste Gericht sowie auf Himmel und Hölle angewiesen, um sicherzustellen, dass die Menschen das Gute tun und das Böse meiden werden? Ist es wirklich erforderlich, dass es einen Gott gibt, damit wir ein zufriedenes und erfüllte Leben führen können, von dem sich sagen lässt, dass es einen Sinn hat?

Kurz: Brauchen wir einen Gott? Philosophen und Naturwissenschaftler versuchen, Antworten auf diese Fragen zu geben.

Inhalt
Gerhard Vollmer, Bin ich ein Atheist?

Richard Dawkins, Die Unwahrscheinlichkeit Gottes

Bernulf Kanitscheider, Die Feinabstimmung des Universums

Edward O. Wilson, Religion - eine List der Gene?

Norbert Hoerster, Die Unlösbarkeit des Theodizee-Problems

Antony Flew, Theologie und Falsifikation

Hans Albert, Formen des religiösen Pragmatismus

Hartmut Kliemt, Glaube und Intoleranz

Jan Narveson, Über "moralische Beweise" für die Existenz Gottes

Dieter Birnbacher, Das Dilemma der christlichen Ethik

Edgar Dahl, Die zerbrochenen Tafeln - Das Problem der christlichen Moralbegründung

Adolf Grünbaum, Das Elend der theistischen Moral

Peter Singer, Je mehr wir für andere leben, desto zufriedener leben wir

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  • Rezension zu "Brauchen wir Gott?" von Edgar Dahl

    Brauchen wir Gott?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2010 um 16:59

    „Die Prädisposition zu religiösem Glauben ist die komplexeste und mächtigste Kraft des menschlichen Geistes und aller Wahrscheinlichkeit nach ein unauslöschlicher Bestandteil der menschlichen Natur.“ Dreizehn berühmte Wissenschaftler und zeitgenössische Religionskritiker beschreiben in „Brauchen wir Gott? - Moderne Texte zur Religionskritik“ ihre ganz persönlichen Einwände gegen den Gott, den die Kirche predigt. Alle Autoren argumentieren meist auf naturwissenschaftlicher Basis, ziehen aber auch philosophische, psychologische und soziologische Argumente zu Rate und zeigen dem Leser, das es einen solchen Gott, wie die Kirche ihn predigt und vorstellt, gar nicht geben kann. Aber kann es nicht einen anderen Gott geben? Eine klare Antwort auf die Frage nach irgendeinem Gott gibt das Buch nicht, aber sind sich doch alle Autoren sicher, dass der Mensch genetisch zum Glaube programmiert ist und dass der Glaube einen evolutionären Vorteil bietet. So ist der Glaube also Teil des Menschen, doch ist der Glaube nicht an einen große, allgütigen und allmächtigen Gott gebunden, sondern vielmehr an Hoffnungen des Menschen. Brauchen wir also überhaupt einen Gott? Religiöse Menschen werden darauf mit einem definitiven Ja antworten, wohingegen die Autoren dieses Buches eher den Kopf schütteln werden. Einige Soziologen dagegen würden mit einem Ja antworten und dieses damit begründen, dass Religion und der Glaube an Gott Menschen zusammenhält und das ist für den Menschen wichtig, da er ein soziales Wesen ist! Die Antwort der Soziologen ist für mich sehr befriedigend und ich denke, dass sie vollkommen zutrifft. Die genetische Programmierung auf den Glauben und die biologische Ausstattung des Gehirns mit dem Glauben liefert einen Grund zu glauben, aber an was bleibt jedem selbst überlassen. Die dreizehn Essays sind großartig geschrieben und lässt den Leser über den eigenen Glauben nachdenken – Gott: gibt es ihn oder nicht? Die Antwort für mich ist klar: Nein, es gibt keinen Gott! Aber der Glaube an einen Gott ist für die Menschen und die Gesellschaft unverzichtbar. Also brauchen die Menschen einen Gott! „Wenn Gott das Böse nicht beseitigen will, dann ist er nicht gut. Wenn er es nicht beseitigen kann, dann ist er nicht allmächtig. Mit anderen Worten: Die Allmacht und Allgüte Gottes sind mit Übeln dieser Welt logisch einfach nicht vereinbar.“ Erstveröffentlichung: http://literaturecosmos.wordpress.com/

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