Edgar Franzmann Adenauers Auge

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Inhaltsangabe zu „Adenauers Auge“ von Edgar Franzmann

Sechs Jahrzehnte nach Konrad Adenauer ist eine Kölnerin Kanzlerin. Doch Barbara Jungs erster Heimatbesuch wird von einem Attentat überschattet: Auf dem militärischen Teil des Köln-Bonner Flughafens wird Ingo Dahms erschossen, Studienfreund der Kanzlerin und ihres Mannes. Der Kölner Journalist Georg Rubin wittert eine brisante Story und macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Die Spur führt in allerhöchste Kreise - und in ein Geflecht aus Sex, Intrigen und Machtmissbrauch.
Ein packender Verschwörungs-Thriller mit einem Schuß Tango.

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Etwas langatmiger und völlig spannungsfreier britischer Krimi

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Ladybella911

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    Adenauers Auge

    RitaLeseviel

    04. April 2013 um 22:55

    „Wir sind Kanzlerin“, denkt sich Chefreporter des BLITZ, Georg Rubin, bevor er sich zum Flughafen  aufmacht, um das erste Interview mit der aus Köln stammenden Barbara Jung bei deren Kurzbesuch in der Kölner Heimat zu führen. Er ist live vor Ort, als ein Schuss fällt. Doch nicht die Kanzlerin, sondern ein enger Freund von ihr, der Wirtschaftsweise Ingo Dahms bricht tödlich getroffen zusammen. War das ein Attentat auf die Kanzlerin? Hat der Schütze sein Ziel verfehlt? Schnell wird Rubin klar, dass hier nicht alles scheint, wie es ist. War die Kanzlerin wirklich das Ziel? Wer konnte, angesichts ihres Besuches und damit verbundenen hohen Sicherheits-auflagen auf den abgesperrten militärischen Teil des Konrad Adenauer Flughafen gelangen? Wieso mauern die staatlichen Behörden bei der Klärung des Falles? Rubin riecht eine Story, muss sich aber nebenher aber noch um seine berufliche Perspektive und sein Familien- und Liebesleben kümmern. Stürmische Zeiten stehen dem Chefreporter ins Haus, die immer neue überraschende Situationen mit sich bringen.  Das Cover des Buches zeigt ein Flugzeug an einem locker bewölkten Himmel. Davor durchtrennen zwei Reihen weißer Stacheldrahtzaun das Bild. Ein Bild vom militärischen Teil des Köln Bonner Flughafens? Die Lösung hierzu findet sich im Roman.  Ein Kölner Reporter, eine Kölner Kanzlerin und ein Attentat auf Kölner Boden sind die Ausganspunkte zu Edgar Franzmanns neuestem Köln Krimi. Garniert mit Intrigen, Loyalität und Sex hat er einen rundherum gelungenen und spannungsreichen Roman gestrickt, der auch mit ungewöhnlichen Wendungen nicht zurückhält. Ein Roman der mit vielen wunderschönen Hintergrundinformationen zu einer lokalen Boulevardzeitung, den Prominenten der Stadt und des Landes, sowie zu deren Machenschaften glänzt. Wer sich in Köln und Umgebung auskennt, wird schnell die eine oder andere Parallele ziehen können und auch für Ortunkundige hat Edgar Franzmann ausreichend Klatsch und Tratsch mit eingebaut. Hier ein wenig Kießling Affäre, dort ein wenig Klüngel im Investmentmarkt. Edgar Franzmann weiß wovon er schreibt, war er doch lange Zeit ein Mitarbeiter eben jener hier genannten BLITZ Zeitung. Mühelos wird man den einen oder anderen Weggefährten aus eben jener Zeit hier wiedererkennen.  Die Charaktere sind klar beschrieben und lassen keine Fragen offen. Einzig Rubins Tochter Rosa macht mit ihren zehn Jahren einen sehr altklugen und aufgeklärten Eindruck. Kölsche Eigenheiten und Lokalitäten werden liebevoll und detailliert gezeichnet, so dass man als ortskundiger Rubin und seinen Mitspielern mühelos folgen kann. Auch Edgar Franzmanns große Liebe, der Tango Argentino findet im Roman seine Daseinsberechtigung, denn der Herr Chefreporter entpuppt sich im Verlauf des Romans nicht nur als begeisterter Hörer der Musikrichtung sondern auch als gelehriger Schüler desselben. Erwähnt sei, dass eben dieser Tanz eine ungewöhnliche  Rolle im Showdown erfährt. Lesen sie gerne Regio-Krimis? Leidenschaftlich. Was gibt es schöneres, als mit den Figuren durch eine mir wohlbekannte Stadt zu wandern. Nicht nur, das Orte plastischer werden, auch die gezeichneten Personen werden bunter und lebhafter. Wenn ein lauer Sommerabend oder ein grauer Herbsttag beschrieben werden, dann kann man das mitfühlen. Und wenn dann noch die Geschichte einen durch das Buch vorantreibt, kann man nur noch von einem gelungenen Roman sprechen. Leseempfehlung? Ja! Für wen? Vor allem für ortskundige aber auch für jeden anderen Krimi Liebhaber.

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