Edgar Hilsenrath Jossel Wassermanns Heimkehr

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Inhaltsangabe zu „Jossel Wassermanns Heimkehr“ von Edgar Hilsenrath

»Ein schönes, kluges, berührendes Buch über eine gestorbene Welt [...] Manche Menschen werden weinen, wenn sie das Buch lesen. Und das ist gut so, denn unsere Zeit braucht Tränen, um nicht zu vergessen.« Andrzej Szczypiorski im ›Spiegel‹ Jossel Wassermann macht sein Testament. Es ist Spätsommer 1939, und während ganz Europa auf den Krieg wartet, erzählt der reiche Matzenfabrikant in seiner Villa am Zürichsee einem Anwalt und einem Notar von der Welt, aus der er kommt: vom kleinen jüdischen Schtetl am Pruth, unweit von Czernowitz, am östlichsten Rand der alten Donaumonarchie. Edgar Hilsenrath läßt dabei die Menschen und Ereignisse einer gestorbenen Welt wiederauferstehen, einer Welt, über der 1939 längst der Schatten der grausamen Ausrottung der europäischen Juden liegt.

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  • Rezension zu "Jossel Wassermanns Heimkehr" von Edgar Hilsenrath

    Jossel Wassermanns Heimkehr
    coimbra

    coimbra

    17. March 2009 um 13:30

    Der reiche Matzebrotfabrikant Jossel Wassermann in seiner Ville am Zürichsee macht sein Testament und erzählt von der Welt, aus der er kommt, dem jüdischen Schtetl, am östlichsten Rand der alten Donaumonarchie. Geschichten vom Wasserträger Jankl, von der alten Vogelscheuch und dem Kruzifix an der Landstrasse- und wie der alte Jente 1855 dem Kaiser Franz Joseph jenen verfluchten Salzhering aus der Kehle praktizitiert hat. Mit urwüchsigem Fabuliertalent werden entworfen die bunten Gestalten und alles vor einem düsteren Hintergrund. "Ein Totenlied auf die reiche Kultur des osteuropäischen Judentums" . Sprachlich faszinierende Stellen: " Wie immer war das Sclachthaus voller Weiber. Nicht alle waren Jüdinnen, denn die reichen Juden schickten ihre Dienstmädchen hierher.....,die in ihrer Sprache miteinander redeten,obwohl sie mit den Jüdinnen in einer Schlange standen. Ich sage: sie redeten, und ich sage:sie standen Schlange. In Wirklichkeit war es eher ein Geschnatter und Gekicher und Geschimpfe, und die Schlange war keine Schlange, denn vom geordneten Schlangestehen hatten die Leute in unserer Gegend noch nie etwas gehört." Ein zärtlich und ergreifendes Buch

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