Edgar Hilsenrath Nacht

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Inhaltsangabe zu „Nacht“ von Edgar Hilsenrath

Der Mensch wird dem Menschen zum Wolf, wenn man ihn bedroht. Hilsenrath schildert den Überlebenskampf zweier junger Männer in einem rumänischen Ghetto. Seine Sprache, präzise und bildhaft, bleibt selbst da noch lakonisch, wo die Grenze des Beschreibbaren überschritten wird. Der Schmerz und das Grauen werden dadurch umso spürbarer. Um Nacht, seinen ersten Roman, an dem er acht Jahre gearbeitet hatte, schließlich ins Reine zu schreiben, lieh sich der Autor, der damals, in den sechziger Jahren, noch in New York lebte, in der Redaktion einer deutschsprachigen Zeitung eine Schreibmaschine mit deutscher Tastatur.

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  • Rezension zu "Nacht" von Edgar Hilsenrath

    Nacht
    awogfli

    awogfli

    11. March 2012 um 11:57

    Dieses Buch war so abgebrüht, furchtbar und grausam, dass ich es nicht beenden konnte (zuviel für meine zarte Seele) - das sagt aber nix über die Güte des Romans aus.
    Ich werde es mir irgendwann nochmals vornehmen, wenn ich besser drauf bin und sowas aushalte.

  • Rezension zu "Nacht" von Edgar Hilsenrath

    Nacht
    Frau Prof. Unrat

    Frau Prof. Unrat

    30. January 2009 um 20:59

    Wenn man abends im Bett liegt und "Nacht" liest, der Magen gefüllt vom opulenten Abendbrot, bekommt man geradezu ein schlechtes Gewissen. Hilsenrath beschreibt den grausamen Kampf ums Überleben in einem rumänischen Ghetto. Der Leser begleitet Ranek auf seiner Suche nach Essen... Essen.. Essen. Er beschreibt die Angst geschnappt zu werden, die schlaflosen Nächte im Nachtasyl, die Grausamkeit derer, die sich nichts anderes leisten können, als an das eigene Überleben zu denken. "Nacht" legt man nicht einfach so zur Seite. Es begleitet einen weiter - und man fängt wirklich an nachzudenken wie man selber in dieser Situation wäre...

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  • Rezension zu "Nacht" von Edgar Hilsenrath

    Nacht
    Rockabella

    Rockabella

    04. December 2008 um 23:42

    kein schlechtes Buch, gerade die düstere Schilderungsweise ist signifikant für diese Zeit - es scheint fast so, als wäre in diesem Ghetto durchgehend Nacht und Dunkelheit. Die Geschichte schildert den Überlebenskampf von Ranek, und den Menschen, die ihm dabei über den Weg laufen.
    Durchaus lesenswert, zeitweise auch etwas langwierig, aber doch sehr treffend und kühl erzählt.