Edgar Keiser Badwater

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Inhaltsangabe zu „Badwater“ von Edgar Keiser

Ein amerikanisches Forschungsteam kommt im kalifornischen Tal des Todes eigenartigen Impulsen auf die Spur, die bei geheimen, unterirdischen Atombombenversuchen aufgefangen worden waren. Bei der näheren Untersuchung, die unter dem Namen California Projekt läuft, stellt sich heraus, dass die Verbindung zu einer fremden Welt, der Dimension 2, geschaffen wurde. Gleichzeitig ereignen sich in der Stadt Orange, westlich von Los Angeles, unerklärliche Dinge. Der Journalist Jerry Lyndon trifft ein Schreckgespenst aus seiner Kindheit wieder, das ihn verfolgt und langsam in den Wahnsinn zu treiben droht. Es geschehen mysteriöse Morde, und ein längst tot geglaubter SS-Obersturmbannführer erscheint schließlich auf der Bildfläche. Als sich die Ereignisse zuspitzen, wird klar: Die Bewohner der Dimension 2 verschaffen sich durch das übersinnlich begabte Mädchen Myriam Zugang zu unserer Welt. Hier angekommen erwecken sie jedoch Albträume zum Leben und hinterlassen in Orange eine Spur der Zerstörung. In dem kleinen Ort Yermo, der auf halber Strecke zwischen Orange und dem Forschungslabor im Badwater Basin liegt, kommt es schließlich zum Showdown zwischen allen Parteien. Textauszug: Der Trucker, der sich Chain nannte und wie ein Walross aussah, konnte kein normaler Mensch sein. Er riss das Lenkrad nach links, jedoch ohne dabei so abzubremsen, wie es vernünftig gewesen wäre. Der Truck neigte sich gefährlich seitwärts, doch der Winkel, der zum Kentern geführt hätte, wurde um ein bis zwei Grad verfehlt. Eine endlos lange Zeit zwischen Hoffen und Bangen hing der Lastzug in der Schwebe, als ob eine millionenfach vergrößerte Raupe gerade die ersten Schritte in einem absurden Ballettunterricht probieren würde. Dann beschloss das Fahrzeug, mit einem gewaltigen Krachen wieder auf seinen zehn Rädern zu landen. Das Ergebnis dieses Manövers war, dass der Truck nun die gesamte Breite des Highways versperrte, in Erwartung des Lincoln, der auf sie zuraste. Hinter dessen Windschutzscheibe hektische Bewegungen der Insassen zu beobachten waren. Zwei Dinge gingen Ritter in schneller Abfolge durch den Kopf. Erstens, was würde die PATTON OIL COMPANY wohl dazu sagen, wenn sie wüsste, was ihre Fahrer auf dem Highway so trieben? Und zweitens, was würde aller Wahrscheinlichkeit nach passieren, wenn der Lincoln nicht rechtzeitig bremsen konnte? Der Fahrer des Lincoln verstand glücklicherweise sein Handwerk. Der Wagen bremste mit quietschenden Reifen und kam ins Schleudern. Fünf Meter vor der Fahrerkabine des Trucks blieb die Limousine stehen. Sofort öffneten sich alle vier Türen, und hinter jeder Tür trat ein Mann auf die Straße. Die Männer trugen keine Anzüge und Krawatten, wie man sich Geheimdienstagenten eigentlich vorstellte, sondern verwaschene Jeans und T-Shirts. Sie hatten die glatten Gesichter von Millionen Durchschnittsamerikanern, und an ihnen war weiter nichts Aufregendes festzustellen, bis auf die Tatsache, dass sie bis an die Zähne bewaffnet waren. Chain warf seine Sonnenbrille auf die Ausgaben von Biker's World, packte Ritter hart am Arm und sagte: „Eine einfache Frage, Freund: Ist es das wert, was ich hier tue, oder ist es das nicht? Sag' mir die Wahrheit, denn wenn die Scheiße, die gleich hier passieren wird, es nicht wert ist, für dreißig Jahre nach St. Quentin zu gehen, dann werde ich euch mal besuchen, wenn ich wieder rauskomme.“ „Es ist es wert“, beeilte sich Ritter zu sagen.
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