Edgar Keiser Hydra (Horror Stories 5)

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Inhaltsangabe zu „Hydra (Horror Stories 5)“ von Edgar Keiser

HORROR STORIES umfasst einen Zyklus von Kurzgeschichtensammlungen. Das Genre „Horror“ wird dabei weitläufig interpretiert; die Grenzen zu „Thriller“, „Fantasy“ und „Science-Fiction“ bleiben fließend. Konzeptionell stellen die gesamten Buchtitel einen Bezug zur griechischen Mythologie her, die in ihrer Vielfalt dem Horrorgenre thematisch seit jeher reichlich Inspiration liefert. Der vorliegende Band HYDRA: Neun Horrorgeschichten zwischen Grün und Rot. Die Geschichte von der Parkbank, die einen neuen Anstrich erhielt Die Geschichte von der Olympiasiegerin, die alles verlor, was sie liebte Die Geschichte von dem Mann, der so gerne gestorben wäre Die Geschichte von dem Geist, der einen Wunsch erfüllte Die Geschichte von dem unheimlichen Rhythmus Die Geschichte von dem Mädchen, das nicht gehorchen wollte Die Geschichte von dem Wanderer mit Weitblick Die Geschichte von der Frau, die einmal zu oft telefonierte Die Geschichte von dem Eroberer, der nicht zuhören wollte Leseprobe aus Der Todeshändler: Eugene wollte die Tür wieder schließen, da er das Gespräch als beendet ansah, aber Mr. Baldwin ließ sich davon nicht beeindrucken. „Welch eine gesunde Einstellung“, lobte er und kam einen Schritt näher. Er stand nun fast im Türrahmen, und Eugene verspürte ungewohnterweise Hemmungen, dem Mann einfach die Tür vor der Nase zuzuschlagen. „Die weltlichen Dinge haben absoluten Vorrang, das ist auch meine Meinung“, erklärte Mr. Baldwin, während er Eugene mit seinen grünen Augen eindringlich ansah. Eugene war davon überzeugt, dass es sich um Kontaktlinsen handelte. „Aber“, so fuhr Mr. Baldwin mit erhobenem Zeigefinger fort, „es kann sich als nützlich erweisen, vorausschauend zu denken. Dies kann im Fall der Fälle einen Vorteil von unschätzbarem Wert bedeuten.“ Eugene sah demonstrativ auf die Stelle an seinem Handgelenk, wo sich normalerweise seine Armbanduhr befand. Sie lag noch im Badezimmer. „Es ist schon spät“, verkündete er nichtsdestoweniger. „Mr. Baldwein, es hat mich sehr gefreut, aber ich muss zur Arbeit.“ „Baldwin“, korrigierte Mr. Baldwin lächelnd, „Peter Baldwin. Mr. Leonard, bitte schenken Sie mir nur noch eine halbe Minute Ihrer zweifellos wertvollen Zeit, und Sie werden anschließend möglicherweise der Meinung sein, dass es sich gelohnt hat.“ Eugene fluchte innerlich. „Also gut, was liegt an?“ Mr. Baldwin räusperte sich und öffnete seine Aktentasche. Sie war aus hellem, eher farblosem Leder gefertigt und weckte bei Eugene instinktiv unangenehme Empfindungen. „Sehen Sie, Mr. Leonard, für den vergleichsweise geringen Betrag von zwei Dollar überlasse ich Ihnen ein Zertifikat, welches Sie ermächtigt … nun ja, ohne großen Aufwand sterben können.“ Der Mann räusperte sich ein weiteres Mal, fingerte in seiner Tasche herum und holte einige Papiere hervor. „Sie sind dadurch in der glücklichen Lage“, fuhr er fort, „den Tod in Anspruch nehmen zu können, wann und wo immer Sie wollen. Der Tod ist in vielen Fällen wahrhaftig eine Erlösung, und ich bin davon überzeugt, dass Sie es zu gegebenem Zeitpunkt auch so empfinden werden.“ Eugene war Mr. Baldwin sehr dankbar, dass er so unmissverständlich gesprochen hatte, ohne um den heißen Brei herumzureden. Auf diese Weise hatte der Mann ihm (sogar noch vor Ablauf der dreißig Sekunden) zu verstehen gegeben, dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte und dass es vollkommen in Ordnung war, wenn er, Eugene, jetzt diese Tür endlich wieder schloss. Es war bereits genug Zeit verschwendet worden. „Versuchen Sie es ein Haus weiter“, schlug er vor, „da haben Sie vielleicht mehr Glück.“ „Da bin ich bereits gewesen“, verriet Mr. Baldwin, nun etwas ernster. „Die Herrschaften, ein älteres Ehepaar, haben mein Angebot durchaus zu schätzen gewusst. Die zwei Dollar wurden gerne entrichtet.“ „Davon bin ich überzeugt“, log Eugene, der noch nicht einmal wusste, wer im Nachbarhaus überhaupt wohnte. Solche Dinge interessierten ihn nicht. Er schloss die Tür langsam und hatte nicht die Absicht ...

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