Edgar Lee Masters Spoon River Anthology (Signet Classics)

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Inhaltsangabe zu „Spoon River Anthology (Signet Classics)“ von Edgar Lee Masters

HENRY got me with child, Knowing that I could not bring forth life Without losing my own. In my youth therefore I entered the portals of dust. Traveler, it is believed in the village where I lived That Henry loved me with a husband's love But I proclaim from the dust That he slew me to gratify his hatred. HENRY got me with child, Knowing that I could not bring forth life Without losing my own. In my youth therefore I entered the portals of dust. Traveler, it is believed in the village where I lived That Henry loved me with a husband's love But I proclaim from the dust That he slew me to gratify his hatred.
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  • Rezension zu "Spoon River Anthology (Signet Classics)" von Edgar Lee Masters

    Spoon River Anthology (Signet Classics)
    buerginc

    buerginc

    31. March 2007 um 21:48

    dieses Buch steht in enger Beziehung zu Fabrizio de André. Hier die Details: Fabrizio de Andrè, bedauernswerterweise bereits verstorbener Meister genovesischer Sangeskunst, legt mit "non al denaro non al amore nè al cielo" eines seiner vielleicht besten Alben in einem ohnehin beeindruckenden Gesamtschaffen hin. Hierbei bedient er sich thematisch bei Edgar Lee Masters amerikanischem Klassiker "Spoon River", in dem Masters die Toten einer fiktionalen amerikanischen Kleinstadt aus ihren Gräbern erweckt, um sie ihre Lebensgeschichten erzählen zu lassen. Wo Masters sich gelegentlich stark in der Realität amerikanischer Provinzproblematiken bewegt, sucht de Andrè hingegen in den entlehnten Motiven eher allgemeine Parabeln des Lebens (und Todes). Mit seinem Songwritertalent und seiner wahrlich einzigartigen Stimme verbinden sich die Erzählung letztlich zu einem großartigen, häufig nachdenklichem und in vielerlei Hinsicht endgültigem Meisterwerk, das nur durch ein, zwei etwas schwächere Titel in seiner Brillianz getrübt wird. "Ich habe mein Leben so gestaltet, dass ich einmal sterben werde mit dreihunderttausend Gewissensbissen und keinem einzigen Bedauern."(FdA) Die Figuren in der 1971 erschienenen Platte stammen aus der Spoon River Anthology von Edgar Lee Masters. Es handelt sich um eine 1916 erschienene Gedichtesammlung. Auf einem Hügel über dem Spoon-River sind die Einwohner einer amerikanischen Kleinstadt begraben. Sie erheben sich aus ihren Gräbern um der Welt die Wahrheit über sich, ihr Leben und ihren Tod zu erzählen. Ich habe es als Jugendlicher gelesen, es hat mir gefallen wahrscheinlich, weil ich in diesen Figuren etwas von mir wiedergefunden habe. Ich habe es später noch einmal gelesen und habe gemerkt, dass es immer noch aktuell war. Mir ist aufgefallen: im Leben sind wir zum Wettstreit gezwungen, man ist gezwungen falsch zu denken und nicht ehrlich zu sein. Im Tod dagegen äussern sich die Figuren aus Spoon-River mit äusserster Aufrichtigkeit, weil sie nichts mehr zu verlieren haben und sie reden in einer Art und Weise wie sie zu Lebzeit nicht in der Lage gewesen waren. (FdA) Die Personen, die De André ausgewählt hat, sind typisch für ihn: der niederträchtige Richter, der Gotteslästerer, der weniger auf Gott dafür umso mehr auf die Priester wütend war. Dann eine Reihe von Verlierern: Der Verrückte, der Herzkranke, der Arzt und der Musiker Jones (eindeutig autobiographisch). De André hat die Gedichte von Masters für die Musik bearbeitet teilweise auch ergänzt oder gar weitergeführt und sie sind zum Teil noch schöner und eindrucksvoller geworden. Aus "Vita di Fabrizio De André", Luigi Viva

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