Ich hatte die Hoffnung, dass dieses Buch die Person Hildegard von Bingen, die ich für eine der faszinierendsten Frauen des deutschen Mittelalters halte, erzählt. Dieser Hoffnung konnte der Roman nicht entsprechen.
Inhaltlich geht es um die Gründung des Klosters auf dem Ruprechtsberg bei Bingen und die Schwierigkeiten sich als Frau in dieser von Männern dominierten Welt durchzusetzen. Der Roman ist als Lebensbeichte einer bereits sehr alten Hildegard angelegt und im Rahmen dieser Beichte kommen auch Todesfälle ans Licht, die mehr oder weniger direkt mit der Klostergründung in Zusammenhang stehen...
Meinung:
Das Buch lässt sich gut lesen, auch wenn es sprachlich kein Highlight ist und man einen Spannungsbogen vergeblich sucht. Die Story lebt davon, dass man darauf wartet, dass endlich losgeht. Und dann ist das Buch auch schon zu enden.
Die Charaktere sind recht flach, eindimensional angelegt und handeln daher immer vorhersehbar.
Mehr fällt mir offen gestanden nicht ein, was ich dazu sagen kann.
Fazit:
Muss man nicht lesen.





















