Edgar Rai

 4,1 Sterne bei 590 Bewertungen
Autor von Nächsten Sommer, Wenn nicht, dann jetzt und weiteren Büchern.
Autorenbild von Edgar Rai (© Aufbau Verlag)

Lebenslauf von Edgar Rai

Ein Rebell in der Literaturwelt: Edgar Rai wird 1967 in Hessen geboren. Nachdem er als Jugendlicher von der Schule verwiesen wird, zieht er für ein Jahr nach Amerika. Nach seiner Rückkehr macht er seinen Schulabschluss und studiert anschließend in Berlin und Marburg Musikwissenschaften und Anglistik. Er arbeitet in verschiedenen Berufen, unter anderem als Chorleiter, Handwerker und Redakteur, bis er 2001 sein festes Arbeitsverhältnis kündigt und seither als freier Schriftsteller tätig ist. Von 2003 bis 2008 unterrichtet er an der Universität Berlin Kreatives Schreiben. Seinen Debütroman »Ramazotti« veröffentlicht er 2001 im Aufbau Verlag, bekannt sind vor allem die »Bullenbrüder«-Bücher oder sein Roman »Halbschwergewicht«. In letzterem geht es um Lucky, der seinem Namen alles andere als gerecht wird. Nach über drei Jahren wird Lucky aus dem Gefängnis entlassen und versucht, seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Doch noch während er auf der Suche nach der Wahrheit ist, gerät er erneut in Mordverdacht. Neben dem Schreiben seiner eigenen Bücher arbeitet Edgar Rai auch als Übersetzer für englischsprachige Romane. Der Autor hat drei Kinder und lebt in Berlin.

Neue Bücher

Cover des Buches Im Licht der Zeit (ISBN: 9783492318624)

Im Licht der Zeit

Erscheint am 26.01.2023 als Taschenbuch bei Piper.

Alle Bücher von Edgar Rai

Cover des Buches Nächsten Sommer (ISBN: 9783746627328)

Nächsten Sommer

 (182)
Erschienen am 30.05.2011
Cover des Buches Bullenbrüder: Tote haben kalte Füße (ISBN: 9783499272127)

Bullenbrüder: Tote haben kalte Füße

 (66)
Erschienen am 26.03.2019
Cover des Buches Wenn nicht, dann jetzt (ISBN: 9783746629797)

Wenn nicht, dann jetzt

 (59)
Erschienen am 19.08.2013
Cover des Buches Sonnenwende (ISBN: 9783746628127)

Sonnenwende

 (38)
Erschienen am 16.04.2012
Cover des Buches Die Gottespartitur (ISBN: 9783833310249)

Die Gottespartitur

 (30)
Erschienen am 10.08.2015
Cover des Buches Bullenbrüder: Tote haben keine Freunde (ISBN: 9783499272110)

Bullenbrüder: Tote haben keine Freunde

 (29)
Erschienen am 24.04.2018
Cover des Buches Homecoming (ISBN: 9783746623849)

Homecoming

 (26)
Erschienen am 08.10.2007
Cover des Buches Etwas bleibt immer (ISBN: 9783492312073)

Etwas bleibt immer

 (17)
Erschienen am 01.03.2018

Neue Rezensionen zu Edgar Rai

Cover des Buches M.I.A. - Das Schneekind (ISBN: 9783746637402)
Corrados avatar

Rezension zu "M.I.A. - Das Schneekind" von Edgar Rai

Gewissenlose Forscher und ihr Ehrgeiz
Corradovor einem Monat

Die Hotelangestellte Sandra hat soeben die Affäre mit ihrem Chef beendet und fährt aufgewühlt über die nächtlichen, eisglatten Straßen in den Schweizer Bergen nach Hause, als ihr ein Wagen entgegenkommt. Sie hat Glück und kann ausweichen, doch der Wagen auf der Gegenfahrbahn stürzt ab, der Fahrer stirbt, noch während Sandra hinzueilt, und sie nimmt sich des kleinen, verängstigten Mädchens an, das auf dem Rücksicht gesessen hatte. Nachdem die kleine Mia schließlich wohlbehalten bei ihrer eigenartig kalten, distanzierten Adoptivmutter abgegeben worden ist, beginnen sich seltsame Vorfälle in Sandras Umfeld zu häufen: das Haus ihres Nachbarn, dem sie von dem Unfall erzählt hatte, brennt plötzlich bis auf die Grundmauern nieder, eine Leiche wird gefunden, bei der alles darauf hindeutet, dass es die des hilfreichen Nachbarn ist. Sandra wird von schwarzen Autos verfolgt, sie erhält verschlüsselte Warnungen, - und als sie Mia, das Kind, das ihr in jener Schneenacht ans Herz gewachsen ist, besuchen möchte, sagt man ihr, dass die Kleine wegen ihres Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus gebracht wurde, das sich sehr bald als Forschungsinstitut herausstellt. Sandras Misstrauen ist geweckt und sie beschließt, auf eigene Faust der rätselhaften Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Ein gefährliches Unterfangen...

Der Thriller lässt sich zugegebenermaßen spannend an und scheint meine aufgrund des Klappentextes in ihn gesetzten Erwartungen in jeder Beziehung zu erfüllen.

Doch in dem Maße, wie sich die Spannung bis zur Hälfte des Buches steigert, häufen sich auch die Unklarheiten und Verwirrungen, die bald überhand nehmen und eine durchaus realistische Geschichte um größenwahnsinnige Forscher, die Gott spielen und denen, um ihr Ziel zu erreichen, nichts heilig und kein Menschenleben achtenswert ist, immer mehr abflachen lassen bis zu einem abrupten, überstürzten und allzu glatten, beschönigenden Ende, bei dem nicht nur viele Fragen, die sich im Laufe der Handlung auftun, unbeantwortet bleiben, sondern das gleichzeitig neue aufwirft und insgesamt wenig befriedigen kann.

Das Thema an sich, Eingriffe in das menschliche Erbgut von einer Art, die zumindest in Deutschland nicht zulässig ist, ist interessant und aktuell, und bis zu einem gewissen Punkt gelingt es den Autoren auch, diese Aktualität und auch Unerhörtheit zu vermitteln. Leider bleiben sie an der Oberfläche, gehen nicht tief genug, um den auf dem Gebiet der Genforschung wenig bewanderten Durchschnittsleser mit den nötigen Informationen zu versorgen, die das Rätsel um die kleine Hauptperson Mia, die bedauernswerterweise nach dem fulminanten Beginn nur noch einmal kurz zum Schluss auftaucht, wirklich zu erhellen.

Die zweite Protagonistin, Sandra, hingegen, begleitet den Leser kontinuierlich. Und dennoch will es mir nicht gelingen, mich ihr anzunähern, mich mit ihr anzufreunden, so blass und unbedeutend, unbedarft und naiv erscheint sie mir während der gesamten Handlung.

Das kann man von ihrer patenten, unkonventionellen Mutter Heide, der sich Sandra schließlich anvertraut, nicht behaupten! Sie ist diejenige Figur in dem Thriller, die diesem ein wenig Spritzigkeit und auch Witz verleiht und die einzige, die nicht so stereotyp gezeichnet ist wie ausnahmslos alle anderen handelnden Personen, die bösen wie die guten. Die einzige auch, die nach dem Lesen noch eine Weile im Gedächtnis des Lesers bleiben mag, während die anderen, sogar das allzu abwesende Schneekind Mia, sich schon bald in immer schwächer werdende graue Schatten verwandelt haben.

Alles in allem kommt mir der Thriller wie der bloße Entwurf für etwas Größeres, Bedeutenderes, Stimmigeres vor, das hier aber leider nur zu ahnen ist. Schade!

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Cover des Buches Bullenbrüder: Tote haben kalte Füße (ISBN: 9783499272127)
stephanus217s avatar

Rezension zu "Bullenbrüder: Tote haben kalte Füße" von Hans Rath

Den legt man nicht mehr aus der Hand
stephanus217vor 6 Monaten


Schon die Leseprobe hat mich neugierig gemacht und ich hatte nun erfreulicherweise die Gelegenheit, das gesmte Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist spannend bis zur letzten Seite.

Gut, ein Protagonistenpärchen, biederer Cop und gescheiterter Privatdetektiv, ist hinlänglich bekannt - dass es sich dabei um Brüder handelt, ist aber eher ungewöhnlich.
Dass verschiedene Handlungsstränge miteinander verknüpft werden, ist reines Handwerk. Dass diese aber so dicht beieinanderliegen, ist auch innovativ. Man vermutet zwar schnell, dass der Fall des Polizisten und der des Detektivs irgendwie zusammenhängen, aber selbst als klar wird, dass beide eigentlich denselben Fall bearbeiten, ist man als Leser noch keinen Schritt weiter.
Zwar stellt sich am Ende einer der Verdächtigen tatsächlich als Täter heraus, aber bis zum Schluss könnte es immer noch einer der drei anderen Verdächtigen sein.
Und dann ist da noch ein privater Handlungsstrang, der zwar für den Krimi völlig unwichtig, für die Lektüre aber von großer Bedeutung ist. Insbesondere durch die Verwicklungen um die liebeskranke und sexsüchtige Althippie-Mutter der Protagonisten, die sich kurzerhand mit ihrem latin-lover im bürgerlichen Idyll breit macht, wird das Buch zu einem großen Spass.
Das Buch ist lustig, die Charaktere sind fein überzeichnet bis hin zu den Nebenfiguren, aber (bis auf die Hippie Mutter) nicht übertrieben - und, ich wiederhole mich, es ist spannend.
Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von einem guten Krimi.





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Cover des Buches Bullenbrüder: Tote haben keine Freunde (ISBN: 9783499272110)
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Bullenbrüder: Tote haben keine Freunde" von Edgar Rai

Tote haben keine Freunde
Sternenstaubfeevor einem Jahr

Hier geht es um zwei Brüder - Holger und Charlie. Holger ist Kommissar bei der Mordkommission, Charlie ist Privatdetektiv und Lebenskünstler. Gerade ist er wohnungslos, da seine Freundin ihn rausgeworfen hat, und er bittet Holger um Hilfe. Die wird ihm zwar gewährt, aber nur sehr ungerne... Und dann geschieht ein Mord, den Holger aufklären muss, und Charlie hängt auch irgendwie mit drin... 

Ich lese Krimis sehr gerne, und ich mag auch Wohlfühlkrimis total gerne, bei denen die Krimihandlung nicht unbedingt im Vordergrund steht. 

Ich würde dieses Buch jetzt nicht als Krimi und auch nicht als Wohlfühlkrimi bezeichnen; es ist irgendwas dazwischen. 

Spannung ist vorhanden, aber nicht durchgehend. Der Unterhaltungswert ist hoch, einfach durch die Interaktion der beiden Brüder, die so gänzlich unterschiedlich sind. 

Humorvoll ist das Buch auch, wobei es meinen Humor nicht immer getroffen hat. 

Alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten können, und ich denke, ich werde auch den zweiten Band noch lesen, denn ich bin durchaus neugierig, wie es mit Holger und Charlie weitergehen wird! 

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

In unserem "Adventskalender" #24BerlinerBuchhandlungen hat sich heute Edgar Rais DIE GOTTESPARTITUR versteckt. Gewinnen könnt ihr es auf zweierlei Art. Entweder ihr folgt diesem Link:

bit.ly/adventskalender-04

Oder ihr schnappt euch ein zweites Exemplar, das wir wieder unter allen LovelyBookern verlosen, die obigen Link in einem ihrer sozialen Netzwerke teilen und dies hier belegen. (Screenshot, Link)

Und darum geht's: in der GOTTESPARTITUR:

Zuerst nimmt Gabriel Pfeiffer den schüchternen Geistlichen nicht ernst, der ihn auf der Buchmesse anspricht: »Es geht um Gott!" – möglicherweise habe er eine bedeutende Entdeckung gemacht. Was soll der erfahrene Literaturagent damit anfangen? Erst als er Tage später in einer Zeitungsnotiz liest, dass ebenjener Seminarist Matthias tot in einer bayerischen Dorfkirche gefunden wurde, zieht ihn die Geschichte in den Bann: in ihrem Zentrum ein geheimnisvolles Manuskript, das schon um 1780 den Wissenschaftler Charles Burney elektrisierte. Auf seiner Suche bereiste der Gelehrte halb Europa, bis ihm das kostbare Stück in Bologna endlich in die Hände fiel. Das Aufsehenerregende ist: Es zog eine Spur des Todes hinter sich her, ein jeder Besitzer verstarb auf mysteriöse Weise. Diese Geschichte lässt Gabriel nicht mehr los. Er recherchiert in den Archiven von London und in dem bayerischen Dorf. Was er findet, ist mehr als eine gute Story: Es geht um Gott, wie prophezeit. Es geht um den Glauben, um Gewissheit und Liebe - und am Ende um Leben und Tod.

VIEL GLÜCK!
7 BeiträgeVerlosung beendet
Huschdegutzels avatar
Letzter Beitrag von  Huschdegutzelvor 8 Jahren
Danke:-)
Der Autor Edgar Rai ist für seine wunderbaren Romane bekannt und beliebt. Für alle, die turbulenten Beziehungsromanen einfach nicht widerstehen können, ist sein neues Buch "Wenn nicht, dann jetzt" unbedingt zu empfehlen. Darin erzählt er liebevoll und mit viel Humor eine ganz besondere Liebesgeschichte:

Mehr zum Inhalt:
Jan ist in den besten Jahren. Nur warum die so heißen, ist ihm schleierhaft. Als Vater einer 16-jährigen Tochter ist er ein Versager und als Ehemann eine Vollniete. Das liegt weder an seiner Intelligenz noch an seinem Charme. Das liegt vor allem daran, dass er die Frau, die er bis heute liebt, vor 15 Jahren verlassen hat: Sergeja. Musikerin und Mutter der gemeinsamen Tochter Mia. So richtig hat Jan nie begriffen, was ihn damals geritten hat, und jetzt will Sergeja wieder heiraten – einen anderen. Und zwar in dem kleinen slowenischen Dorf, in dem auch sie sich damals das Jawort gaben. Ist es zu spät? Ab in den Süden!

Wer für die sonnigen Frühlingstage noch die perfekte Lektüre sucht, der sollte seine Chance nutzen und sich gleich für die Leserunde zu "Wenn nicht, dann jetzt" anmelden. Zusammen mit dem Rütten & Loening Verlag suchen wir 25 Testleser. Als Tüpfelchen auf dem i kommt noch dazu, dass Edgar Rai hier in der Leserunde eure Fragen beantworten wird.

Ihr habt Lust und Zeit für die Leserunde, möchtet euch mit den anderen Lesern sowie dem Autor über das Buch in Leseabschnitten austauschen und zum Schluss eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch jetzt als Testleser.

Beantwortet dazu unter "Bewerbung als Testleser" bis 13. Mai folgende Frage:

Glaubt ihr, dass nach 15 Jahren Trennung, eine Liebe neu aufblühen kann?

PS: Für alle, die den Autor gern auch mal live erleben möchten, gibt es bei der Buchpremiere in Berlin die Möglichkeit dazu. Hier alle Infos in der Kurzübersicht:

Samstag, 12. Mai, 21 Uhr
Club Prince Charles
Prinzenstraße 85 F, Eingang über Prinzenhof
10969 Berlin

Der Eintritt ist frei!

412 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe kann ich sagen, dass das Cover meiner Meinung nach perfekt zu dem Roman passt! Es vermittelt das Gefühl von Urlaub und Meer, hat aber auch etwas sehr familäres. Ich könnte mir richtig gut vorstellen wie Mia und Jan entspannt in den zwei weißen Stühlen sitzten :) Ein schönes Cover, gefällt mir richtig gut. LG

Zusätzliche Informationen

Edgar Rai im Netz:

Community-Statistik

in 765 Bibliotheken

von 154 Lesern aktuell gelesen

von 11 Lesern gefolgt

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