Edgar Rai Wenn nicht, dann jetzt

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Inhaltsangabe zu „Wenn nicht, dann jetzt“ von Edgar Rai

Das ist kein normaler Urlaub. Das ist eine letzte Chance! Jan Bechstein ist in der Midlife-Crisis. Als Vater einer sechzehnjährigen Tochter ist er ein Versager und als Ehemann eine Vollniete. Das liegt weder an seiner Intelligenz noch an seinem Charme, das liegt einzig und allein daran, dass er die Frau, die er bis heute liebt, vor fünfzehn Jahren hat sitzen lassen: Sergeja. Musikerin (zweites Waldhorn) und Mutter der gemeinsamen Tochter Mia. So richtig hat Jan nie begriffen, was ihn damals geritten hat, und jetzt will Sergeja wieder heiraten. Einen anderen. Und zwar in dem kleinen slowenischen Dorf, in dem damals auch sie sich das Jawort gegeben haben. Ist es zu spät? Auf nach Süden! Dorthin, wo alles begann. – Ein liebevoll chaotischer Beziehungsroman mit viel Witz, Herz und Himmelsbläue. Nach dem Bestseller „Nächsten Sommer“ Edgar Rais neue wunderbar romantische Sommerkomödie – auf nach Süden!

Perfektes kurzweiliges Buch für zwischendurch!

— moni_angekommen

Edgar Rai liest sich so geschmeidig, authentisch und lebendig. Gespickt mit kleinen, gehaltvollen Statements, die zum Nachdenken einladen.

— Helles_Leuchten

Ich habe meiner Liste mit Lieblingsautoren einen hinzugefügt: Edgar Rai! So locker, flockig, das muss man erstmal können!

— Opal

Eine perfekte Strandlektüre mit Herz, Humor und einer schönen Geschichte

— Adriana_Popescu

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  • Italien mit dem Vater ...

    Wenn nicht, dann jetzt

    Adriana_Popescu

    15. April 2013 um 12:36

    Vater und Tochter machen gemeinsam Urlaub. Besonders angetan ist das junge Teenagermädchen davon zwar nicht, aber es ist ihre Chance ans Meer, aufs Surfbrett und ihrem Urlaubsflirt zu kommen (an dieser Stelle möchte ich bemerken, dass der Vergleich mit Cristiano Ronaldo stimmen mag, man den Namen des Kickers aber richtig schreiben sollte ... Grüße ans Korrektorat des Verlags ... )  Jan, die Hauptfigur, will die Beziehung zu seiner Tochter irgendwie wieder auf die Reihe bringen. Und eigentlich auch zu seiner Ex-Frau, die er noch immer liebt und gerne zurück gewinnen würde.  Von einer Lüge hangelt er sich zur nächsten und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Urlaub zur Katastrophe wird, Nasen und Herzen gebrochen werden.  Ich habe viele Sommerurlaube in der Nähe von Rimini verbracht und habe mich sofort an den Strand dort zurückdenken können. Rai gelingt es (wie schon mit dem Vorgängerbuch) den Leser auf eine Reise mitzunehmen und dabei tolle Charaktere zu beschreiben, die so gar nicht 0-8-15 sein wollen (den Ronaldo-Verschnitt mal ausgenommen).  Das Ende rührt dann doch zu Tränen, weil man Jan mit all seinen Fehlern lieb gewonnen hat und ihm sein Happy-End wünscht. Aber es kommt ja öfters alles anders als man denkt ...  Ein schönes Sommerbuch, das die richtige Mischung trifft und auch mal nachdenklich macht. 

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2012 um 10:24

    Urlaub ich kkkkooooommmmeeeeeeeeeeeee!

  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Marakkaram

    28. October 2012 um 01:34

    Edgar Rai at his best! ********************* War ich von "Nächsten Sommer" schon begeistert, hatte er mich hier gleich im allerersten Absatz! ~ Edgar Rai schafft es immer wieder, Gefühle und Tiefgang in eine lockere (teilweise schon schnoddrige) Sprache zu verpacken und mit einer Leichtigkeit zu versehen, die einfach nur Spass macht und trotzdem noch berührt. ~ Ich fühle mich jedes Mal mitten im Geschehen, weil es einem so vorkommt, als ob es grad genausogut dem besten Kumpel so ergehen könnte. Und das, obwohl es keine Allerweltsgeschichten/Situationen sind. Das muss man auch erst einmal können. Rai ist für mich einfach ein Erzähler. Er nimmt den Typen von nebenan und strickt eine (mit skurilen Elementen gespickte) Geschichte drum herum. In diesem Fall ist es Jan, 46, Selbständig mit dem Verkauf minderwertiger Klaviere und tief in der Midlife-Crisis. Als er erfährt, dass seine Ex-Frau wieder heiraten möchte, wird ihm klar, dass ER an Ihre Seite gehört; er sie noch einmal heiraten möchte. Aber um sie zurückzugewinnen benötigt er die Hilfe seiner Tochter, die er vor 16 Jahren mit verlassen hat. Und ab da rückt die Geschichte Sergeja zurückzugewinnen eigentlich leicht in den Hintergrund. Es ist vielmehr die Vater-Tochter-Annäherung, die das Buch ausmacht; der gemeinsame Italien Urlaub. Auch hier wieder (für mich) die Kunst des Autors, sämtliche Klischees für die Nebencharactere aus der Kiste zu holen, aber bewusst. Und egal ob es der Italo-Gigelo, die einsame reiche Trinkerin oder seine ältere Sekretärin ist, sie sind einfach grandios! Man merkt, wenn ein Autor jede einzelne seiner Figuren liebt. ~ Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Buecherwurm1973

    11. September 2012 um 14:39

    Jan Bechstein ist in den sogenannten „besten Jahre“. Er betreibt ein Klavierhandel. Er ist irgendwie mit Stephanie, einem ehemaligen Model, liiert. Eigentlich ist er immer noch in seine Ex-Frau Sergeja verliebt. Die hat er vor vielen Jahren verlassen. Da war seine Tochter Mia gerade mal ein paar Monate alt. Jetzt will er sie zurückerobern. Dass es nicht einfach wird, ist sich Jan durchaus bewusst. Denn Sergeja wird Dr. Einar Schmähling heiraten. Also beschliesst er dieses Vorhaben mit Hilfe seiner Tochter umzusetzen. Nach einigem Hin und Her geht er mit Mia nach Italien in den jährlichen Sommerurlaub. In diesem Urlaub tritt Jan in jedes Fettnäpfchen, welches sich ihm anbietet. Natürlich ist das nicht gerade förderlich für die Beziehung zwischen Tochter und Vater. Die Story hat mich überhaupt nicht gefesselt oder irgendwie berührt. Also nichts Tiefgründiges. Es ist wie auf dem Buchrücken angekündigt „eine liebevoll chaotische Liebeskomödie“. Das ist es auch, was mich weiterlesen liess. Die witzigen, manchmal warmherzigen Dialoge und Begebenheiten. Das Buch eignet sich gut für den Urlaub oder wenn man gerade Lust auf eine lockere Lektüre hat.

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  • Leserunde zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Daniliesing

    Der Autor Edgar Rai ist für seine wunderbaren Romane bekannt und beliebt. Für alle, die turbulenten Beziehungsromanen einfach nicht widerstehen können, ist sein neues Buch "Wenn nicht, dann jetzt" unbedingt zu empfehlen. Darin erzählt er liebevoll und mit viel Humor eine ganz besondere Liebesgeschichte: Mehr zum Inhalt: Jan ist in den besten Jahren. Nur warum die so heißen, ist ihm schleierhaft. Als Vater einer 16-jährigen Tochter ist er ein Versager und als Ehemann eine Vollniete. Das liegt weder an seiner Intelligenz noch an seinem Charme. Das liegt vor allem daran, dass er die Frau, die er bis heute liebt, vor 15 Jahren verlassen hat: Sergeja. Musikerin und Mutter der gemeinsamen Tochter Mia. So richtig hat Jan nie begriffen, was ihn damals geritten hat, und jetzt will Sergeja wieder heiraten – einen anderen. Und zwar in dem kleinen slowenischen Dorf, in dem auch sie sich damals das Jawort gaben. Ist es zu spät? Ab in den Süden! Wer für die sonnigen Frühlingstage noch die perfekte Lektüre sucht, der sollte seine Chance nutzen und sich gleich für die Leserunde zu "Wenn nicht, dann jetzt" anmelden. Zusammen mit dem Rütten & Loening Verlag suchen wir 25 Testleser. Als Tüpfelchen auf dem i kommt noch dazu, dass Edgar Rai hier in der Leserunde eure Fragen beantworten wird. Ihr habt Lust und Zeit für die Leserunde, möchtet euch mit den anderen Lesern sowie dem Autor über das Buch in Leseabschnitten austauschen und zum Schluss eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch jetzt als Testleser. Beantwortet dazu unter "Bewerbung als Testleser" bis 13. Mai folgende Frage: Glaubt ihr, dass nach 15 Jahren Trennung, eine Liebe neu aufblühen kann? PS: Für alle, die den Autor gern auch mal live erleben möchten, gibt es bei der Buchpremiere in Berlin die Möglichkeit dazu. Hier alle Infos in der Kurzübersicht: Samstag, 12. Mai, 21 Uhr Club Prince Charles Prinzenstraße 85 F, Eingang über Prinzenhof 10969 Berlin Der Eintritt ist frei!

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2012 um 14:29

    Jan ist schon in so manches Fettnäpfchen getreten. Als er jedoch erfährt, dass seine Ex-Frau erneut heiraten will, kommen ihm Bedenken über sein vergangenes Handeln. Ihm ist nur zu deutlich klar, dass sein plötzliches Verschwinden nach der Geburt seiner Tochter große Wunden hinterlassen hat. Doch er will sich bessern und versucht seine Familie zurückzugewinnen. Dabei riskiert er den ein oder anderen Patzer und hat es so manches Mal nicht leicht mit seiner Tochter, dem Neuen seiner Ex-Frau und da wäre dann auch noch Stefanie, seine jetztige Freundin, die unbedingt mit ihm zusammenziehen will. Aber was will Jan eigentlich? Ein turbulenter Roman mit Witzfaktor! Edgar Rai versteht es einen sehr unterhaltsamen Roman zu schreiben und hat mich mit „Wenn nicht, dann jetzt“ sehr überzeugt. Das Buch ist perfekt für einen sommerlichen Mittag und in einem Zuge durchgelesen. Der Schreibstil ist angenehm entspannend, voller Humor und Witz und zum Teil regt die Geschichte sehr zum Grübeln an. Das flüssige Stil macht das Lesen zu einem heiteren Erlebnis. Orte und Kullissen, sowie die vielfältigen Charaktere werden wunderbar beschreiben und bringen dem Leser das Gefühl von Süden, Sommer und Sonne ein wenig näher. Auch wenn ich Jan zu Anfang nur schwer verstehen konnte, so wuchs er mir im Verlaufe der Geschichte – wie auch die anderen Charaktere – sehr ans Herz. Eine wundervolle Lektüre, die ich nur empfehlen kann. Voller Witz, Wahrheiten und guter Sommerlaune!

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    SarahCatherine

    29. August 2012 um 11:02

    Jan ist Mitte vierzig, hat ein Klaviergeschäft und lebt in einer Beziehung, als er erfährt, dass Sergeja, seine große Liebe und Mutter seiner Tochter, wieder heiraten will. Plötzlich stellt er sein bisheriges Leben in Frage. Ist die neue Frau an seiner Seite wirklich die Richtige? Kann er das Verhältnis zu seiner Tochter Mia, für die er eigentlich nie so richtig da war, kitten? Und vor allem: Wie hält er Sergeja davon ab, diesen snobistischen Trottel zu heiraten? Jan begibt sich auf eine abenteuerliche Reise mit seiner Tochter, die sich nur sehr widerwillig darauf einlässt. Doch im gemeinsamen Urlaub entdecken beide, dass sie doch mehr verbindet als bisher angenommen, und sie werden zu Verbündeten im Kampf gegen die neue Ehe von Sergeja. „Wenn nicht, dann jetzt“ ist ein unterhaltsamer Roman über einen Roadtrip der etwas anderen Art. Edgar Rai erzählt amüsant, aber dennoch mit Tiefgang von einem schwierigen Vater-Tochter-Verhältnis, erster Liebe und neuem Anfang. Dies ist mehr als ein leichter Sommerroman. Edgar Rai gelingt es, immer wieder überraschende Momente einzuflechten. Ein furioses Finale und ein unerwartetes Ende runden „Wenn nicht, dann jetzt“ wunderbar ab.

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    missingpiece

    28. August 2012 um 11:40

    Mit geschlossenen Augen wartet Jan, bis der letzte Akkord verklungen war. Was erstaunlich lange dauerte. Wann immer er glaubte, die Stimmen der Instrumente hätten sich verflüchtigt, kreisten doch jedesmal Reste von ihnen um die Kronleuchter. Er versuchte Sergeja herauszuhören.... Jan ist in den besten Jahren, als ihm bewusst wird, dass er seine Exfrau zurück möchte, die er vor etlichen Jahren mit der gemeinsamen Tochter hat sitzen lassen. Leider ist die auf dem besten Weg in eine Ehe mit dem ihm verhassten Konkurrenten Einar. Jan beschließt Sergeja zurückzugewinnen und das geht seiner Meinung nach nur über die gemeinsame Tochter Mia. Schade nur, dass Jan und Mia so garnichts gemein haben und der gemeinsame Sommerurlaub, auf den Mia eigentlich gar keinen bock hat, nicht unbedingt zur Verbesserung der Lage beiträgt. Eine Geschichte über eine zerrottet Familie, über Vater und Tochter die sich fremd sind, über eine Liebe, die zurückerobert werden will und über das Leben. Ich fand die Story rund um Jan und Mia teilweise sehr rührend und war gespannt, wie sich ihr Verhältniss im Laufe des Urlaubs wohl entwickeln wird, ob sie sich endlich näher kommen und ein Vater-Tochter-Verhältniss entstehen kann - das fand ich viel interessanter, als die Frage nach Jans Aussichten Sergeja wieder für sich zu gewinnen. Abgesehen von Jans Verhalten ( welcher normal denkende Mensch schmeißt sich nur deshalb an seine EIGENE Tochter ran um so seine Ex wiederzubekommen, nachdem man jahrelang kaum was von sich hören lässt) das arme "Kind", war die Geschichte für mich schlüssig und gut zu lesen ABER Idioten gibts ja überall ;-) trotz seinem miesen Verhalten ( auch gegenüber seiner Freundin - ja Jan hat eine feste Freundin, die aber nichts von Mia weiss ), hat mir Jan als Charakter sehr gut gefallen, mir teilweise sogar leid getan. Sergeja fand ich etwas langweilig, obwohl sie von Jan in hohen Tönen gelobt und farbenfroh beschrieben wurde. Mia ist der typische Teenie, aufbrausend, wandelbar, auf der Suche nach sich selbst. Schöne Wortspielereinen, die einen schmunzeln lassen oder das Herz zum klingen bringen. Im Großen und Ganzen ein lesenswertes Buch, wenn auch zeitweise etwas vorhersehbar, was die Sache nur noch halb so spannend machte.

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    christin_rotte

    16. August 2012 um 23:09

    Klappentext: Jan ist in den besten Jahren. Nur warum die so heißen, ist ihm schleierhaft. Als Vater einer 16-jährigen Tochter ist er ein Versager und als Ehemann eine Vollniete. Das liegt weder an seiner Intelligenz noch an seinem Charme. Das liegt vor allem daran, dass er die Frau, die er bis heute liebt, vor 15 Jahren verlassen hat: Sergeja. Musikerin und Mutter der gemeinsamen Tochter Mia. So richtig hat Jan nie begriffen, was ihn damals geritten hat, und jetzt will Sergeja wieder heiraten – einen anderen. Und zwar in dem kleinen slowenischen Dorf, in dem auch sie sich damals das Jawort gaben. Ist es zu spät? Ab in den Süden! – Ein liebevoll chaotischer Beziehungsroman mit viel Witz, Herz und Himmelsbläue. Das Cover macht einen tollen sommerlichen Eindruck bei dem man Augenblicklich in den Urlaub entführt wird. Auch der Titel gefällt mir sehr gut und er passt hundert prozentig zur Situation des Protagonisten. Jan, Mitte 40 begeisterter Origamikünstler, steckt in einer echten Krise. Seine Exfrau Sergeja möchte wieder heiraten und seine 16 jährige Tochter Mia hasst ihn zu tiefst dafür dass er die beiden Frauen vor 15 Jahren hat, sitzen lassen. Dabei will Jan die beiden unbedingt für sich zurück gewinnen, aber blöder Weise ist da auch noch seine aktuelle Freundin, die nichts von seiner Tochter und Jans Plänen ahnt. Aber „wenn nicht, dann jetzt“, so muss sofort gehandelt werden, bevor Jan alles verliert, was ihm wichtig erscheint. Er überredet seine Tochter mit ihm wie jedes Jahr in den zwei wöchigen Sommerurlaub nach Italien zu fliegen. Dort angekommen, versucht er einen genialen Plan auszuhecken um die Hochzeit von Sergeja und Dr. Einar Schmähling zu verhindern und das Vertrauen seiner Tochter zurück zu erlangen. Rai gelingt es jedes kleinste Detail an den Leser weiter zu geben, egal ob das kleine Heimatdorf seiner Exfrau in Slowenien oder die geniale Kulisse in Italien, immer wieder werden schöne Bilder im Kopf gebildet, die den Roman sehr entspannend wirken lassen. Er lässt einen Teil haben an den verwirrenden Gedankengängen seines Protagonisten, bei dem man nicht ganz verstehen kann warum er seine Familie überhaupt zurück erobern will, liegt es nun daran das er sie vermisst oder ist es einfach nur eine Trotzreaktion. Die humorvolle Schreibweise hat mich sehr begeistert, so dass ich das Buch schnell gelesen hatte und weitere Romane des Autors auf meine Wunschliste gesetzt habe. Wer eine locker, leichte und charmant geschriebene Urlaubslektüre sucht, findet sie auf jeden Fall mit diesem Roman. Tine

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Honigmond

    08. August 2012 um 17:05

    Ein urkomischer und unterhaltsamer Sommerroman. Jan, mitten in den besten Jahren, möchte seine Frau, welche kurz vor der Hochzeit mit ihrem neuen Lebensgefährten steht, zurückerobern, welche er vor 15 Jahren zusammen mit seiner kleinen Tochter Mia sitzengelassen hat. Auf turbulente Art und Weise versucht er alles Mögliche, um Sergeja zurückzuerobern, was sich alles andere als einfach erweist. Auch das Herz seiner Tochter Mia zu erobern, kostet ihm so einiges an Kraft und Einfallsreichtum, aber es gelingt ihm dann doch. Am Ende gibt es ein schönes Happy End, wenn auch nicht so ganz nach meinem Geschmack. Ein gut geschriebenes Buch, was sich einfach lesen lässt und an so manchen Stellen zum Schmunzeln bringt.

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Bri

    07. August 2012 um 21:07

    Wenn nicht, dann jetzt - kryptischer geht es fast nicht mehr und doch beschreibt dieser Titel Edgar Rais lockeren Unterhaltungsroman um den sympathischen aber nicht ganz ernst zu nehmenden Jan Bechstein absolut treffend. Denn auch Jan weiß nicht so recht, was eigentlich los ist - mit ihm, mit seinem Leben, seiner Tochter, mit der er einmal im Jahr einen zweiwöchigen Urlaub verbringt und vor allem mit Sergeja. Sergeja ist Musikerin und die Mutter seiner Tochter Mia. Sie war seine große Liebe und doch hat er sie vor 15 Jahren mit der einjährigen Mia alleine gelassen. Warum? Das weiß weder Jan noch der Leser so genau - zumindest mir hat sich das leider nicht ganz erschlossen. Aber so ist das Leben nun manchmal, tief und unergründlich. Unergründlich ist die Story an manchen Stellen - vielleicht aber ist das auch ein stilistischer Trick, den Edgar Rai des öfteren und durchaus gekonnt nutzt, um den Leser bei der Stange zu halten - tief allerdings will die Geschichte gar nicht sein. Das zeigt schon ein Blick in den Text auf dem Buchrückent, in dem wenn nicht, dann jetzt als "liebevoll chaotische Sommerkomödie" bezeichnet wird. Liebevoll - so schildert Rai auf jeden Fall einige der schönsten Orte der Handlung. So zum Beispiel Sergejas Heimatdorf in Slowenien oder Jans und Mias gemeinsamen Urlaubsort in Italien. Chaotisch - sind die Gefühle, die Jan dazu bringen, die Frau, die er vor langer Zeit sitzen gelassen hat, wieder für sich gewinnen zu wollen und die damit verbundenen Handlungen. Aber auch die Einführung mancher Romanfiguren, die die Handlung zwar ein wenig ausschmücken, aber irgendwie auf der Strecke bleiben. Sommerkomödie - das ist das Genre, in dem der ganze Roman gehalten ist. Beim Lesen erscheinen witzige Details vor dem inneren Auge, die sich zusammenfügen zu kleinen Bildeinheiten - fast könnte man meinen, Rai hätte den Roman schon hinsichtlich einer Verfilmung geschrieben. Aber was im Film gut funktioniert, macht das Buch ein wenig oberflächlich. Identifikation konnte sich nicht einstellen, obwohl ich vor allem die Figur der 16 jährigen Mia als sehr erfrischend und gelungen empfand. Weiß sie doch relativ genau, was Sache ist und was sie eigentlich will - ganz im Gegenteil zu ihrem Vater, der sich eher in eine Idee hineinsteigert, als sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Hut ab vor der Pubertierenden, die in manchen Augenblicken so viel klarer sieht, als ihre Umwelt. Tatsächlich gestört aber hat mich an der lockeren Schreibweise Edgar Rais eine Sache: die häufig verwendeten Anglizismen, die im Deutschen (meiner Meinung nach) sehr viel schönere Entsprechungen gehabt hätten. HIngabe ist für mich ein so ausdruckstarkes Wort, dass ich es nie im Leben durch commitment ersetzen wollen würde. Obwohl ich mich das ganze Buch hindurch gefragt habe, warum Jan seine Sergeja unbedingt zurück haben will, blieb diese Frage für mich offen. Wegen der Figur der Mia und wegen der schlussendlichen Entwicklung Jans gibt es von mir für diesen schnell wegzulesenden kurzweiligen Sommerroman insgesamt drei Sterne auf der LB - Richterskala.

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    passionelibro

    05. July 2012 um 09:52

    "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai ist die Geschicht von Jan, der mittlerweile in den besten Jahren ist und versucht, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Er hat nämlich vor 15 Jahren seine große Liebe Sergeja und Töchterchen Mia sitzengelassen, weil er "kalte Füße" bekam. Er hat allerdings nie aufgehört, Sergeja zu lieben und trotz seiner Beziehung zu Stefanie hat er sich entschlossen, Sergeja für sich zurückzugewinnen, bevor sie ihren neuen Partner Einar heiraten kann. Dazu hofft er auf die Unterstützung seiner nun 16-jährigen Tochter, zu der er es nie geschafft hat, eine Beziehung aufzubauen und mit der er in den Urlaub fliegt. Das Buch ist eine chaotisch witzige Sommerkomödie bei der Jan in der Midlife-Crisis sämtliche Register zieht, um Sergeja von ihrer Hochzeit abzubringen und zu ihm zurückzukehren. Dabei lernt er endlich seine Tochter kennen und lieben, findet sich selbst und erkennt, dass seine Mutter schon immer Recht hatte mit dem Satz "Eines Tages wird alles auf dich zurückfallen". Er muss die Konsequenzen seiner Fehler tragen, erlebt dabei viel Turbulentes und am Ende steht Jan als Mann da, der einen neuen Lebensabschnitt beginnen kann. Das Buch ist absolut lesenswert, liest sich angenehm leicht und lässt einen des Öfteren Schmunzeln - ein idealer Begleiter für den Urlaub!

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    rivkah_chinaski

    23. June 2012 um 13:19

    Odysseus reborn! Wunderbare Sätze mit bunten Wortkonstellationen. Ein Ende, wie es nicht passender sein könnte zum Titel. Ein heiteres und frohes Werk. Danke schön für die Schreibe.

  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Callso

    17. June 2012 um 08:04

    Vier Romane hatte ich zuvor von Edgar Rai gelesen. Doch „Wenn nicht, dann jetzt“ hat mich gleichwohl sehr überrascht. Heiter, unbekümmert, ungezwungen und richtig komisch – ich habe bei dem Autor eine ganz neue Seite kennen und schätzen gelernt. Die Beziehung des Vaters (Jan), der sich zuvor in 16 Jahre kaum um seine pubertierende Tochter (Mia) gekümmert hat, seinen Fehler eingesehen hat und nun Besserung gelobt, das ist das zentrale Thema in den Roman. Zugleich möchte Jan die Lieber seiner Ex-Frau wiedergewinnen, die sich indes auf die neuerliche Hochzeit mit einem anderen vorbereitet. Ein schwieriges, ein chaotisches Unterfangen, das über die Stationen Frankfurt, Italien und Slowenien manch plötzliche und für die Protagonisten bisweilen peinliche Situation offenbart. Als Leser schmunzelt und lacht man sehr regelmäßig. Dabei schafft es Edgar Rai - meiner Meimnung nach - in vielen Phasen an die Form von Tommy Jaud und Matthias Sachau heranzureichen. Großen Respekt! Auch dafür, dass der Autor sehr fein, sehr treffend und sehr stark formuliert. Ein sehr heiteres Stück, gewürzt mit einer Prise Slapstick. Ein sonniges und kurzweiliges Buch, sicherlich etwas trivial. Kurzum „Wenn nicht, dann jetzt“ ist ein absoluter Lesetipp und der Vielschreiber Edgar Rai bleibt für mich nach dem Höhepunkt von „Nächsten Sommer“ einen weiteren Volltreffer gelandet, damit spielt er für mich weiter in der Eliteliga deutscher Autoren mit...

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  • Rezension zu "Wenn nicht, dann jetzt" von Edgar Rai

    Wenn nicht, dann jetzt

    Today

    16. June 2012 um 13:54

    Jan will seine Frau zurück. Die Frau, die er einst sitzen gelassen hat. Das wird ihm bewusst, als er von der Hochzeit erfährt, die diese zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten plant. Doch wie bewerkstelligen? Jan ist sich sicher, den Zugang zu seiner Frau nur durch die gemeinsame Tochter Mia zu bekommen. Doch Jan und Mia haben sich eigentlich gar nichts zu sagen. Kein Wunder, schließlich hat er sich jahrelang nicht gekümmert. Dennoch brechen sie zu einem gemeinsamen Urlaub auf. Wird sein Plan aufgehen? Meinung Das Buch besticht durch seine interessanten, sympathischen und spritzigen Charaktere. Alle haben etwas sehr eigenes und machen das Buch zu etwas Besonderem. Die Handlung ist nachvollziehbar, wenn mir auch manche Handlungsmotive nicht ganz verständlich waren. Auch das Cover ist, trotz seines positiven Eindrucks, nicht ganz so passend zum Inhalt des Buches. Positiv hervorheben möchte ich, dass das Buch entgegen meiner Befürchtung nicht zu kitschig ist. Es ist eine lockere Sommerlektüre, voller Witz und Charme. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Das wird nicht das letzte Buch von diesem Autor bleiben! Wenn es ginge, gäbe es von mir 4,5 Punkte. In diesem Fall runde ich auf.

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