Edgar Rice Burroughs

 3.8 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von TARZAN, Tarzans Tiere und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Edgar Rice Burroughs

† 19. März 1950 - Encino/Kalifornien

Neue Bücher

VERSCHOLLEN AUF DER VENUS

Neu erschienen am 30.11.2018 als Taschenbuch bei epubli.

Tarzan. Sonntagsseiten / Tarzan 1949 - 1950

Neu erschienen am 29.11.2018 als Hardcover bei Bocola Verlag.

PIRATEN DER VENUS

Neu erschienen am 29.11.2018 als Taschenbuch bei epubli.

Rückkehr nach Pellucidar

Neu erschienen am 04.10.2018 als Taschenbuch bei epubli.

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TARZAN

TARZAN

 (4)
Erschienen am 16.03.2012
Tarzan bei den Affen

Tarzan bei den Affen

 (1)
Erschienen am 01.01.1965
Tarzan und seine Tiere : Roman

Tarzan und seine Tiere : Roman

 (1)
Erschienen am 01.01.1965
TARZAN und sein Sohn.

TARZAN und sein Sohn.

 (1)
Erschienen am 01.01.1965
Tarzan. Sonntagsseiten / Tarzan 1949 - 1950

Tarzan. Sonntagsseiten / Tarzan 1949 - 1950

 (0)
Erschienen am 29.11.2018
Rückkehr nach Pellucidar

Rückkehr nach Pellucidar

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Erschienen am 04.10.2018
VERSCHOLLEN AUF DER VENUS

VERSCHOLLEN AUF DER VENUS

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Erschienen am 30.11.2018

Neue Rezensionen zu Edgar Rice Burroughs

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Rezension zu "The Barsoom Chronicles #3 Warlords of Mars" von Edgar Rice Burroughs

Warum haben sie nur 6 Monate gewartet?
sabistebvor 5 Jahren

6 Marsmonate sind seit den Ereignissen des zweiten Bandes “The Gods of Mars” vergangen. Dejah Thoris ist immer noch zusammen mit Phaidor der biestigen Tochter des heiligen Thern und Thuvia of Ptarth in einem Gefängnis unter dem Tempel der Sonne eingeschlossen. John Carter durchstreift währenddessen die Wälder und schlägt die Zeit tot, bis sich die Gefängniszelle endlich wieder öffnet, als er „zufällig“ Xodar sieht und ihm zu einem Treffen mit dem im Untergrund lebenden heiligen Hekkador Matai Shang verfolgt. Die beiden kennen „zufällig“ einen Geheimgang in dieses Gefängnis und wollen die Frauen herausholen. Warum sie 6 Monate dafür gewartet haben, keine Ahnung. Jedenfalls verfolgen John Carter und sein Marshund die Fieslinge aus Band 2, die die Frauen befreien und entwischen. John Carter und sein Hund verfolgen sie in die nächste Stadt, und erneut entwischen die beiden, um dann in eine dritte und vierte Stadt immer weiter Richtung Norden zu verschwinden, immer mit Carter und dem Marshund auf den Fersen. In Jeder Stadt macht sich Carter neue Freunde und findet Verbündete und verfährt mit dem Nordpol in Teil 3 so wie mit dem Südpol in Teil 2.

 

Letztendlich passiert in diesem Buch… nichts. Xodar, Mathai Shang, Paidor, Thuvia und Dejah flüchten vor John Carter (OK, Thuvia und Dejah werden eher gezwungen mitzukommen), der sie andauernd knapp verpasst oder es kommt halt was dazwischen. Alle stehen auf Dejah und gleich drei Kerle (ja da kommt noch einer dazu), wollen sie unbedingt heiraten und klauen sie sich unter der Nase weg, während sie nur ihren John hinterherheult.

Dazu noch ein paar Logikfehler, wie Städte, die von der Luft aus nicht zu sehen sind, aber doch Landeplattformen haben die über den Wald hinausragen, Magnete die Aluminium anziehen, und zuletzt die Frage, warum Paidor Thuvia und Dejah in den 6 Monaten nicht umgebracht hat oder umgekehrt, warum die beiden sie nicht getötet haben. 6 Monate Zickenkrieg in einem kleinen Raum? Das kann doch nicht spurlos an den Mädels vorbeigegangen sein, zumal es auch nicht wirklich viel zu essen gab. Warum rettet Matai Shang seine Tochter erst nach 6 Monaten? Warum redet John Carter von sich in der dritten Person?

Überhaupt, John Carter vereint den Mars mit Feuer und Schwert und setzt die Herrscher nach seinem Gutdünken ein, weil es seine Freunde sind, das scheint eine gute, alte amerikanische Tradition zu sein. Ich weiß nicht, ob ich einen vereinten Mars unter der Herrschaft eines einzelnen Warlords wirklich eine so prickelnde Idee finde, vor allem, da dieser zugibt nicht der Hellste zu sein und eher aus dem Bauch heraus zu handeln.

 

Fazit: Handlungsarm, milde ausgedrückt. Eher eine Reise über den Mars und eine kleine Expedition zu den verschiedenen Völkern. Nach den Grünen und Rothäutigen Marsianern in Band 1 und den weißen und schwarzen Marsianern in Band 3 nun, sehr vorhersehbar, die mysteriösen gelben Marsianer, die abgeschottet hinter einer großen Mauer dafür sorgen, dass keiner mehr ihr Land verlässt (kommt irgendwie bekannt vor).

 

Dieses Buch ist mittlerweile public domain und kann kostenlos bei gutenberg.org heruntergeladen werden.

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Rezension zu "The Gods of Mars" von Edgar Rice Burroughs

Rezension zu "The Gods of Mars" von Edgar Rice Burroughs
sabistebvor 6 Jahren

A race of mental giants and moral pygmies

Zwölf Jahre sind vergangen, seit Captain John Carter aus Virginia, Prinz des Hauses von Tardos Mors, Jeddak von Helium, zu Grabe getragen wurde, als er 1898 seinen Großneffen zu einem Treffen ins Hotel Raleigh Richmond bittet. John Carter ist von den Toten auferstanden und will seinem Großneffen das neueste Manuskript seiner Abenteuer auf dem Mars übergeben.
10 Jahre lebte John Carter auf der Erde, bis es ihm endlich gelang im März 1886 wieder auf den Mars zu seiner Geliebten Dejah Thoris zurückzukehren. Unglücklicherweise materialisiert sich John Carter diesmal im Valley Dor, dem mythischen Ort, an den die Marsianer Reisen, um zu sterben. Carter muss erkennen, dass die Bewohner des Mars Jahrhundertelang hinters Licht geführt wurden. Das marsianische Paradies, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein Paradies wird mit seinen Wäldern und Wiesen und vor allem seinem Überfluss an Wasser, ist eine grausam inszenierte Falle, die von zwei alten Völkern beherrscht wird, die sich gegenseitig bekriegen und grausame Wesen als Wächter des Tales halten.

1918, also ein Jahr nach Princess of Mars, veröffentlichte Edgar Rice Burroughs die Fortsetzung der Abenteuer von John Carter auf dem Mars. In der Zwischenzeit hat der Autor einiges dazugelernt, die Geschichte liest sich deutlich besser und auch die Handlung ist, zwar nicht anspruchsvoll, teilweise jedoch deutlich sozialkritisch, wie sich das für gute Sci-Fi gehört.
John Carter landet am Nordpol des Mars, in dem Gebiet, in welchem die Marsianer ihr Paradies glauben. Landschaftlich stimmt dies durchaus, grüne Wälder, Seen, all das gibt es sonst nirgends, aber der Schein trügt, die Religion hat die Gläubigen belogen, benutzt und ausgenutzt. Sie verfolgt finstere Pläne, die die Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Sklaverei und Ausbeutung umfassen. Der Autor geht mit der den Betrügereien der Religionen hart ins Gericht. Der Holy Thern hat seine Spione überall, wie im alten Griechenland, die Tempel als Zentrum des Geheimdienstes unterwandern die eigentlichen Regierungen. Burroughs hält es mit Marx “so wedded are mortals to their stupid infatuation for impossible superstitions” und entthront die Götter des Mars, für 1918 sehr fortschrittlich und wohl nur möglich, weil es Sci-Fi ist und nicht auf der Erde spielt. Aussagen wie diese:
„where ages of narrow fanaticism and self-worship had eradicated all the broader humanitarian instincts that the race might once have possessed.[…] The whole fabric of our religion is based on superstitious belief in lies that have been foisted upon us for ages by those directly above us, to whose personal profit and aggrandizement it was to have us continue to believe as they wished us to believe.”
sind zeitlos und waren 1918 wohl nur in der SciFi möglich ohne die Leser auf die Barrikaden zu treiben.
Nachdem der Autor im ersten Band bereits dezent auf die Rechte der Indianer aufmerksam machte, geht er dieses Mal deutlich weiter. Auf Barsoom herrschen die Schwarzen:
„The places of the outer world and the temples of the Therns had been robbed of their princesses and goddesses that the blacks might have their slaves.”
In Zeiten der Rassentrennung sind Aussagen wie diese, wären sie über Ereignisse auf der Erde gemacht worden, regelrecht aufrührerisch. Eine Welt, in der die Schwarzen die weiße Rasse versklaven, dieses Extrem soll dem Leser zum Nachdenken anregen.
Neben all der Sozialkritik gibt es natürlich das, was Barsoom sonst noch so ausmacht. Natürlich rennt Carter und der Rest erst mal nackt bis leicht beschürzt herum. Natürlich stehen die Frauen auf Carter und gleich zwei weitere Schönheiten verlieben sich in ihn und sind so gar nicht erbaut, dass er eines der wenigen treuen Exemplare Mann ist, die es zu geben scheint.
Leider hat das Buch ein paar Logiklücken. Weniger als im ersten Teil, aber dennoch einige. Carthoris ist 10 Jahre alt, 10 Marsjahre oder 10 Erdenjahre? Dieses Verwirrspiel zwischen Mars- und Erdenjahren zieht sich durchs ganze Buch.
Dejah Thoris wird weggesperrt, und statt dass sie die Tür Sprengen (mit ihren Strahlenwaffen oder TNT), oder sich von unten durchgraben, das ganze Areal schein ja untertunnelt zu sein, was machen sie?! Sie werfen Konserven für ein Jahr durch die Tür. Wie viel Konserven braucht man für 687 Tage und 3 Personen? Mindestens 687. Für eine Person vielleicht die Hälfte. Das ist mindestens eine Palette!!!!! Wie kommen sie die durch einen sich schnell schließenden Türschlitz, der nur noch sehr schmal ist? Muss Sie nun doch noch die Konserven mich Leichen strecken?
Teilweise ist die Handlung auch recht vorhersehbar, insgesamt jedoch, vor allem wegen der eingeflochtenen Sozialkritik, ein erstaunlich gutes Buch, mit viel mehr Handlung als im ersten Teil und einem fiesen Cliffhanger.

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bücherelfes avatar

Rezension zu "TARZAN" von Edgar Rice Burroughs

Rezension zu "TARZAN" von Edgar Rice Burroughs
bücherelfevor 6 Jahren

Als erstes ein ganz grosses Kompliment an den Verlag Walde+Graf. Er ragt mit seinen wunderbar gestalteten Büchern immer wieder aus der Masse hervor. So auch mit den drei Tarzan-Romanen „Tarzan bei den Affen“, „Tarzan und die Schiffbrüchigen“ und „Tarzan und der Verrückte“ im Kartonschuber. Ich habe sie alle in einem Rutsch durchgelesen. Denn einmal Tarzan ist tatsächlich nicht genug.

"Tarzan bei den Affen"
Wie alles begann: Lord Greystoke macht sich mit seiner Frau auf nach Westafrika. Es kommt, wie es kommen muss. Nach einer Meuterei auf dem Schiff stranden die beiden fern aller Zivilisation am Rande eines Dschungels. Mit Mühe und Not baut Lord Greystoke für sich und seine Familie - Klein-Tarzan ist unterwegs - eine Hütte. Nach dem Tod seiner Eltern wird Baby-Tarzan von der Affenfrau Kala aufgezogen. Aus dem Kleinen wird der König des Dschungels. Eines Tages trifft er zufällig auf die in der Gegend rumstolpernde Jane, Tochter eines Wissenschaftlers. Amor schiesst erfolgreich seine Pfeile ab und Tarzan muss sich entscheiden. Dschungel oder Zivilisation.

Tarzan und die Schiffbrüchigen
Tarzan wird nebst einigen anderen Menschen sowie ein paar wilden Tieren von zwei Deutschen Tierhändlern eingefangen. Durch einen Unfall hat er vorübergehend seine übermenschlichen Kräfte verloren. Aber natürlich nicht für lange. Nach einigen Tagen ist er wieder auf dem Damm und kann die Sache in die Hand nehmen. Am Ende landen sie alle auf einer vermeintlich unbewohnten Insel. Aber oho, dort lebt schon sein Jahrhunderten das Volk der Mayas. Und die bauen nicht etwa nur prächtige Tempel und Pyramiden; nein, sie haben auch die unfreundliche Angewohnheit, ihren Göttern Menschenopfer darzubieten.

Tarzan und der Verrückte
Das gibt‘s doch wohl nicht. Tarzan hat einen Doppelgänger. Einen ganz fiesen sogar. Er soll Frauen und auch Kinder von befreundeten Stämmen verschleppt haben. Und da ist auch die Millionärstochter namens Sandra Pickerall, die sich der falsche Tarzan einfach geschnappt hat. Tarzan‘s Ruf ist ernsthaft in Gefahr. Also macht er sich vom Acker um herauszufinden, was um Himmels Willen da vor sich geht. Auch in diesem Band gibt es ein Volk mit dem Menschopfer-Angewohnheit. Damit es auch bestimmt nicht langweilig wird, machen auch noch zwei Ganoven Jagd auf den echten Tarzan. Denn schliesslich wurde auf ihn ein erkleckliches Sümmchen Kopfgeld ausgestellt.


Die Geschichten rund um den König des Dschungels sind herrlich trashig und die Illustrationen in dieser Ausgabe passen einfach wie die Faust aufs Auge. Wie unser Held sich hier von Liane zu Liane schwingt und aus jeder noch so miesen Lebenslage eine gute Idee entwickelt, ist äusserst unterhaltsam. Edgar Rice Burroughs zeigt eine überbordende Fantasie. Ganz besonders erwähnenswert ist das Nachwort von Georg Sesslen im Band „Tarzan und der Verrückte“. Seine Ausführungen sind das Sahnehäubchen dieser Walde+Graf-Ausgabe.

Fazit: Trashig, kultig, lesenswert! Ganz abgesehen davon ist der Schuber ein Hingucker im Bücherregal.

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Edgar Rice Burroughs wurde am 01. September 1875 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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