Edgar Rice Burroughs TARZAN

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Inhaltsangabe zu „TARZAN“ von Edgar Rice Burroughs

Vor 100 Jahren, im Sommer 1912, erfand Edgar Rice Burroughs mit dem ersten Abenteuerroman "Tarzan bei den Affen" den Tarzan-Mythos. Seitdem ist Tarzan einer der bekanntesten Helden der Literaturgeschichte mit über 15 Millionen verkauften Büchern und zahllosen Film- und Comicadaptionen auch einer der erfolgreichsten.Trotzdem kennt kaum jemand das Original. Zu entdecken gibt es neben spannender Unterhaltung erstaunlich frisch und intelligent konstruierte Geschichten, die, wenn auch als reine Unterhaltungsliteratur geschrieben, auch literarisch zu überzeugen vermögen. Unsere "Tarzan-Trilogie" vereint drei seiner Romane, neben Tarzan bei den Affen (1912) zwei, die bisher nicht bzw. nur unvollständig ins Deutsche übertragen wurden. "Tarzan und die Verschollenen" (1940) sowie die 1964 postum veröffentlichte Geschichte "Tarzan und der Verrückte". Illustriert werden die drei Bände von Patric Sandri.

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  • Rezension zu "TARZAN" von Edgar Rice Burroughs

    TARZAN
    bücherelfe

    bücherelfe

    26. November 2012 um 08:25

    Als erstes ein ganz grosses Kompliment an den Verlag Walde+Graf. Er ragt mit seinen wunderbar gestalteten Büchern immer wieder aus der Masse hervor. So auch mit den drei Tarzan-Romanen „Tarzan bei den Affen“, „Tarzan und die Schiffbrüchigen“ und „Tarzan und der Verrückte“ im Kartonschuber. Ich habe sie alle in einem Rutsch durchgelesen. Denn einmal Tarzan ist tatsächlich nicht genug. "Tarzan bei den Affen" Wie alles begann: Lord Greystoke macht sich mit seiner Frau auf nach Westafrika. Es kommt, wie es kommen muss. Nach einer Meuterei auf dem Schiff stranden die beiden fern aller Zivilisation am Rande eines Dschungels. Mit Mühe und Not baut Lord Greystoke für sich und seine Familie - Klein-Tarzan ist unterwegs - eine Hütte. Nach dem Tod seiner Eltern wird Baby-Tarzan von der Affenfrau Kala aufgezogen. Aus dem Kleinen wird der König des Dschungels. Eines Tages trifft er zufällig auf die in der Gegend rumstolpernde Jane, Tochter eines Wissenschaftlers. Amor schiesst erfolgreich seine Pfeile ab und Tarzan muss sich entscheiden. Dschungel oder Zivilisation. Tarzan und die Schiffbrüchigen Tarzan wird nebst einigen anderen Menschen sowie ein paar wilden Tieren von zwei Deutschen Tierhändlern eingefangen. Durch einen Unfall hat er vorübergehend seine übermenschlichen Kräfte verloren. Aber natürlich nicht für lange. Nach einigen Tagen ist er wieder auf dem Damm und kann die Sache in die Hand nehmen. Am Ende landen sie alle auf einer vermeintlich unbewohnten Insel. Aber oho, dort lebt schon sein Jahrhunderten das Volk der Mayas. Und die bauen nicht etwa nur prächtige Tempel und Pyramiden; nein, sie haben auch die unfreundliche Angewohnheit, ihren Göttern Menschenopfer darzubieten. Tarzan und der Verrückte Das gibt‘s doch wohl nicht. Tarzan hat einen Doppelgänger. Einen ganz fiesen sogar. Er soll Frauen und auch Kinder von befreundeten Stämmen verschleppt haben. Und da ist auch die Millionärstochter namens Sandra Pickerall, die sich der falsche Tarzan einfach geschnappt hat. Tarzan‘s Ruf ist ernsthaft in Gefahr. Also macht er sich vom Acker um herauszufinden, was um Himmels Willen da vor sich geht. Auch in diesem Band gibt es ein Volk mit dem Menschopfer-Angewohnheit. Damit es auch bestimmt nicht langweilig wird, machen auch noch zwei Ganoven Jagd auf den echten Tarzan. Denn schliesslich wurde auf ihn ein erkleckliches Sümmchen Kopfgeld ausgestellt. Die Geschichten rund um den König des Dschungels sind herrlich trashig und die Illustrationen in dieser Ausgabe passen einfach wie die Faust aufs Auge. Wie unser Held sich hier von Liane zu Liane schwingt und aus jeder noch so miesen Lebenslage eine gute Idee entwickelt, ist äusserst unterhaltsam. Edgar Rice Burroughs zeigt eine überbordende Fantasie. Ganz besonders erwähnenswert ist das Nachwort von Georg Sesslen im Band „Tarzan und der Verrückte“. Seine Ausführungen sind das Sahnehäubchen dieser Walde+Graf-Ausgabe. Fazit: Trashig, kultig, lesenswert! Ganz abgesehen davon ist der Schuber ein Hingucker im Bücherregal.

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