Edgar Rice Burroughs The Barsoom Chronicles #3 Warlords of Mars

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Inhaltsangabe zu „The Barsoom Chronicles #3 Warlords of Mars“ von Edgar Rice Burroughs

Handlungsarm, milde ausgedrückt. Eher eine Reise über den Mars und eine kleine Expedition zu den verschiedenen Völkern.

— sabisteb
sabisteb
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  • Warum haben sie nur 6 Monate gewartet?

    The Barsoom Chronicles #3 Warlords of Mars
    sabisteb

    sabisteb

    09. June 2014 um 20:53

    6 Marsmonate sind seit den Ereignissen des zweiten Bandes “The Gods of Mars” vergangen. Dejah Thoris ist immer noch zusammen mit Phaidor der biestigen Tochter des heiligen Thern und Thuvia of Ptarth in einem Gefängnis unter dem Tempel der Sonne eingeschlossen. John Carter durchstreift währenddessen die Wälder und schlägt die Zeit tot, bis sich die Gefängniszelle endlich wieder öffnet, als er „zufällig“ Xodar sieht und ihm zu einem Treffen mit dem im Untergrund lebenden heiligen Hekkador Matai Shang verfolgt. Die beiden kennen „zufällig“ einen Geheimgang in dieses Gefängnis und wollen die Frauen herausholen. Warum sie 6 Monate dafür gewartet haben, keine Ahnung. Jedenfalls verfolgen John Carter und sein Marshund die Fieslinge aus Band 2, die die Frauen befreien und entwischen. John Carter und sein Hund verfolgen sie in die nächste Stadt, und erneut entwischen die beiden, um dann in eine dritte und vierte Stadt immer weiter Richtung Norden zu verschwinden, immer mit Carter und dem Marshund auf den Fersen. In Jeder Stadt macht sich Carter neue Freunde und findet Verbündete und verfährt mit dem Nordpol in Teil 3 so wie mit dem Südpol in Teil 2.   Letztendlich passiert in diesem Buch… nichts. Xodar, Mathai Shang, Paidor, Thuvia und Dejah flüchten vor John Carter (OK, Thuvia und Dejah werden eher gezwungen mitzukommen), der sie andauernd knapp verpasst oder es kommt halt was dazwischen. Alle stehen auf Dejah und gleich drei Kerle (ja da kommt noch einer dazu), wollen sie unbedingt heiraten und klauen sie sich unter der Nase weg, während sie nur ihren John hinterherheult. Dazu noch ein paar Logikfehler, wie Städte, die von der Luft aus nicht zu sehen sind, aber doch Landeplattformen haben die über den Wald hinausragen, Magnete die Aluminium anziehen, und zuletzt die Frage, warum Paidor Thuvia und Dejah in den 6 Monaten nicht umgebracht hat oder umgekehrt, warum die beiden sie nicht getötet haben. 6 Monate Zickenkrieg in einem kleinen Raum? Das kann doch nicht spurlos an den Mädels vorbeigegangen sein, zumal es auch nicht wirklich viel zu essen gab. Warum rettet Matai Shang seine Tochter erst nach 6 Monaten? Warum redet John Carter von sich in der dritten Person? Überhaupt, John Carter vereint den Mars mit Feuer und Schwert und setzt die Herrscher nach seinem Gutdünken ein, weil es seine Freunde sind, das scheint eine gute, alte amerikanische Tradition zu sein. Ich weiß nicht, ob ich einen vereinten Mars unter der Herrschaft eines einzelnen Warlords wirklich eine so prickelnde Idee finde, vor allem, da dieser zugibt nicht der Hellste zu sein und eher aus dem Bauch heraus zu handeln.   Fazit: Handlungsarm, milde ausgedrückt. Eher eine Reise über den Mars und eine kleine Expedition zu den verschiedenen Völkern. Nach den Grünen und Rothäutigen Marsianern in Band 1 und den weißen und schwarzen Marsianern in Band 3 nun, sehr vorhersehbar, die mysteriösen gelben Marsianer, die abgeschottet hinter einer großen Mauer dafür sorgen, dass keiner mehr ihr Land verlässt (kommt irgendwie bekannt vor).   Dieses Buch ist mittlerweile public domain und kann kostenlos bei gutenberg.org heruntergeladen werden.

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