Edgar Rice Burroughs The Gods of Mars

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Inhaltsangabe zu „The Gods of Mars“ von Edgar Rice Burroughs

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  • Rezension zu "The Gods of Mars" von Edgar Rice Burroughs

    The Gods of Mars
    sabisteb

    sabisteb

    29. November 2012 um 14:42

    A race of mental giants and moral pygmies Zwölf Jahre sind vergangen, seit Captain John Carter aus Virginia, Prinz des Hauses von Tardos Mors, Jeddak von Helium, zu Grabe getragen wurde, als er 1898 seinen Großneffen zu einem Treffen ins Hotel Raleigh Richmond bittet. John Carter ist von den Toten auferstanden und will seinem Großneffen das neueste Manuskript seiner Abenteuer auf dem Mars übergeben. 10 Jahre lebte John Carter auf der Erde, bis es ihm endlich gelang im März 1886 wieder auf den Mars zu seiner Geliebten Dejah Thoris zurückzukehren. Unglücklicherweise materialisiert sich John Carter diesmal im Valley Dor, dem mythischen Ort, an den die Marsianer Reisen, um zu sterben. Carter muss erkennen, dass die Bewohner des Mars Jahrhundertelang hinters Licht geführt wurden. Das marsianische Paradies, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein Paradies wird mit seinen Wäldern und Wiesen und vor allem seinem Überfluss an Wasser, ist eine grausam inszenierte Falle, die von zwei alten Völkern beherrscht wird, die sich gegenseitig bekriegen und grausame Wesen als Wächter des Tales halten. 1918, also ein Jahr nach Princess of Mars, veröffentlichte Edgar Rice Burroughs die Fortsetzung der Abenteuer von John Carter auf dem Mars. In der Zwischenzeit hat der Autor einiges dazugelernt, die Geschichte liest sich deutlich besser und auch die Handlung ist, zwar nicht anspruchsvoll, teilweise jedoch deutlich sozialkritisch, wie sich das für gute Sci-Fi gehört. John Carter landet am Nordpol des Mars, in dem Gebiet, in welchem die Marsianer ihr Paradies glauben. Landschaftlich stimmt dies durchaus, grüne Wälder, Seen, all das gibt es sonst nirgends, aber der Schein trügt, die Religion hat die Gläubigen belogen, benutzt und ausgenutzt. Sie verfolgt finstere Pläne, die die Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Sklaverei und Ausbeutung umfassen. Der Autor geht mit der den Betrügereien der Religionen hart ins Gericht. Der Holy Thern hat seine Spione überall, wie im alten Griechenland, die Tempel als Zentrum des Geheimdienstes unterwandern die eigentlichen Regierungen. Burroughs hält es mit Marx “so wedded are mortals to their stupid infatuation for impossible superstitions” und entthront die Götter des Mars, für 1918 sehr fortschrittlich und wohl nur möglich, weil es Sci-Fi ist und nicht auf der Erde spielt. Aussagen wie diese: „where ages of narrow fanaticism and self-worship had eradicated all the broader humanitarian instincts that the race might once have possessed.[…] The whole fabric of our religion is based on superstitious belief in lies that have been foisted upon us for ages by those directly above us, to whose personal profit and aggrandizement it was to have us continue to believe as they wished us to believe.” sind zeitlos und waren 1918 wohl nur in der SciFi möglich ohne die Leser auf die Barrikaden zu treiben. Nachdem der Autor im ersten Band bereits dezent auf die Rechte der Indianer aufmerksam machte, geht er dieses Mal deutlich weiter. Auf Barsoom herrschen die Schwarzen: „The places of the outer world and the temples of the Therns had been robbed of their princesses and goddesses that the blacks might have their slaves.” In Zeiten der Rassentrennung sind Aussagen wie diese, wären sie über Ereignisse auf der Erde gemacht worden, regelrecht aufrührerisch. Eine Welt, in der die Schwarzen die weiße Rasse versklaven, dieses Extrem soll dem Leser zum Nachdenken anregen. Neben all der Sozialkritik gibt es natürlich das, was Barsoom sonst noch so ausmacht. Natürlich rennt Carter und der Rest erst mal nackt bis leicht beschürzt herum. Natürlich stehen die Frauen auf Carter und gleich zwei weitere Schönheiten verlieben sich in ihn und sind so gar nicht erbaut, dass er eines der wenigen treuen Exemplare Mann ist, die es zu geben scheint. Leider hat das Buch ein paar Logiklücken. Weniger als im ersten Teil, aber dennoch einige. Carthoris ist 10 Jahre alt, 10 Marsjahre oder 10 Erdenjahre? Dieses Verwirrspiel zwischen Mars- und Erdenjahren zieht sich durchs ganze Buch. Dejah Thoris wird weggesperrt, und statt dass sie die Tür Sprengen (mit ihren Strahlenwaffen oder TNT), oder sich von unten durchgraben, das ganze Areal schein ja untertunnelt zu sein, was machen sie?! Sie werfen Konserven für ein Jahr durch die Tür. Wie viel Konserven braucht man für 687 Tage und 3 Personen? Mindestens 687. Für eine Person vielleicht die Hälfte. Das ist mindestens eine Palette!!!!! Wie kommen sie die durch einen sich schnell schließenden Türschlitz, der nur noch sehr schmal ist? Muss Sie nun doch noch die Konserven mich Leichen strecken? Teilweise ist die Handlung auch recht vorhersehbar, insgesamt jedoch, vor allem wegen der eingeflochtenen Sozialkritik, ein erstaunlich gutes Buch, mit viel mehr Handlung als im ersten Teil und einem fiesen Cliffhanger.

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