Edith Beleites Die Hebammen von London

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Inhaltsangabe zu „Die Hebammen von London“ von Edith Beleites

London im 18. Jahrhundert. Bei ihrer Ausbildung zur Hebamme gerät die junge Schülerin Lilly zwischen die Fronten, denn Hebammen und männliche Geburtshelfer streiten erbittert um die «richtige» Art der Geburtshilfe. Während die Hebammen für die natürliche Geburt kämpfen, propagiert der Arzt Smollett den Einsatz der neuen Geburtszangen, welche große Risiken für Frau und Kind bergen. Um sich selbst ein Bild zu machen, schleicht sich Lilly als Junge verkleidet in Smolletts Geburtshaus, wo ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden – und sie selbst in höchste Gefahr gerät.

Ein sehr gut geschriebenes Buch mit interessanten historischen Inhalt!

— Mondprinzessin

Gut geschrieben! Hat mich durch seine Details und historischen Hintergründe überzeugt!

— Findabhair

Interessantes Thema und eine stimmige Geschichte!

— YvetteH

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  • Einblicke in die Hebammenarbeit des 18. Jahrhunderts!

    Die Hebammen von London

    YvetteH

    23. May 2016 um 11:07

    Klappentext:London im 18. Jahrhundert. Bei ihrer Ausbildung zur Hebamme gerät die junge Schülerin Lilly zwischen die Fronten, denn Hebammen und männliche Geburtshelfer streiten erbittert um die «richtige» Art der Geburtshilfe. Während die Hebammen für die natürliche Geburt kämpfen, propagiert der Arzt Smollett den Einsatz der neuen Geburtszangen, welche große Risiken für Frau und Kind bergen. Um sich selbst ein Bild zu machen, schleicht sich Lilly als Junge verkleidet in Smolletts Geburtshaus, wo ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden – und sie selbst in höchste Gefahr gerät.Meine Meinung:Für mich ein sehr gutes Jugendbuch mit ineressanten Einblicken in die Arbeit von Hebammen im 18. Jahrhundert.Die Autorin schreibt in einem gut verständlichen und anschaulichen Stil und baut dabei einen Spannungsbogen, der den Leser fesselt.Lilly, die Hauptprotagonistin, ist toll beschrieben. Man kann sie sich gut vorstellen und ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und die Standesunterschiede gut recherchiert. als Leser findet man leicht heraus, wer in welcher Position ist und was er darf oder auch nicht.Die Handlung ist für ein Jugendbuch gut konzipiert und fesselt den Leser. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Mit einigen Wendungen überrascht die Autorin und hält dadurch die Spannung bis zuletzt.Mein Fazit:Ein tolles Buch, welches ich gern weiterempfehle. Erwachsene Leser sollten allerdings nicht zu hohe Ansprüche erheben.Von mir gibt es4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Maikäfermädchen" von Gina Mayer

    Das Maikäfermädchen

    DieBuchkolumnistin

    „Maikäfer flieg – der Vater ist im Krieg“ Sommer 1945. Deutschland liegt in Trümmern, von Düsseldorf sind nur noch Ruinen übrig. Die Hebamme Käthe Mertens leidet unter der Trennung von ihrem Mann Wolf, der im Krieg verschollen ist. Eines Nachts taucht eine junge Frau bei ihr auf. Ingrid ist schwanger und völlig verstört. Sie will Käthe nicht sagen, wer der Vater ihres Kindes ist, sondern summt immer nur die Melodie von „Maikäfer flieg“. Käthe zögert nicht lange, sie hilft Ingrid, indem sie in einer halb zerstörten Arztpraxis eine Abtreibung vornimmt. Ingrid verschwindet nach dem Eingriff spurlos, aber wenige Wochen später erscheint ein anderes junges Mädchen bei Käthe, das ebenfalls schwanger ist. Zusammen mit ihrer Freundin Lilo beschließt Käthe, bedrängten Frauen zu helfen – trotz der Gefahr, als „Engelmacherin“ im Gefängnis zu landen. Dann taucht Ingrid wieder auf, erneut schwanger, und beginnt Käthe zu erpressen. (Leseprobe) Zusammen mit der Autorin Gina Mayer sowie Rütten & Loening suchen wir 25 Testleser für diesen wundervollen Roman "Das Maikäfermädchen". Die Autorin wird Euch während der Leserunde begleiten und Eure Fragen beantworten. Hast Du Lust mitzulesen, mit den anderen Lesern über das Buch zu diskutieren und danach eine Rezension zu schreiben? Dann bewirb Dich einfach in diesem Unterthema "Bewerbung" bis einschliesslich 05.08.2012! Gina Mayer, 1965 in Ellwangen geboren, schreibt historische und zeitgeschichtliche Romane für Erwachsene und Jugendliche. 2010 erschienen im Thienemann-Verlag "Die verlorenen Schuhe", ein Jugendbuch über die Flucht aus Schlesien 1945, und bei Rütten & Loening "Das Lied meiner Schwester", ein Roman über verbotene Musik im Dritten Reich. Bevor Gina Mayer Schriftstellerin wurde, hat sie als Werbetexterin gearbeitet. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Düsseldorf.

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  • Rezension zu "Die Hebammen von London" von Edith Beleites

    Die Hebammen von London

    mabuerele

    04. October 2010 um 19:15

    Der historische Jugendroman spielt in London im 18. Jahrhundert. Während bisher die Geburtshilfe allein in den Händen der Hebammen lag, erschließen sich die Ärzte nach und nach dieses Feld. Dabei bleiben Reibereien nicht aus. Statt eines fruchtbaren Miteinanders entsteht ein bitteres Gegeneinander. Die junge Hebammenschülerin Lilly geht nach London, um dort ihre Ausbildung abzuschließen. Als sie die Kappe eines Medizinstudenten in der Hand hält, die dieser verloren hat, reift in ihr ein gewagter Plan. Als Junge verkleidet mischt sie sich unter die Studenten, die bei Dr. Smollet ihre praktische Ausbildung absolvieren. Von Berufs wegen an den einfühlsamen Umgang mit Gebärenden gewöhnt, lernt sie nun das Gegenteil kennen. Es dominiert die Gerätemedizin. Der Mensch ist nur ein nützliches Studienobjekt. Doch es soll noch schlimmer kommen ... Das Buch ist als Jugendroman gekennzeichnet. Wegen der realistische Darstellung der Vorgänge im Geburtssaal und den Schattenseiten der Gerätemedizin zur damaligen Zeit ist es Lesern unter 16 Jahren eher nicht zu empfehlen. Der Autorin ist es gelungen, die Konflikte überzeugend darzustellen. Die handelnden Personen sind wirklichkeitsnah charakterisiert. Die widerstreitenden Gefühle der Lilly sind nachvollziehbar. Das Buch lässt sich flott lesen. Der Autorin ist zu danken, dass sie versucht hat, eine historische Entwicklung aufzuzeigen, die eher selten thematisiert wird. Ganz vorsichtig klingen im Roman weitere Fragen an: Welchen Preis ist man bereit für Fortschritt zu zahlen? Was sind menschliche Erfahrungen wert? muss Neu und Alt immer ein Gegensatz sein? Der Leser des Buches könnte die Reihe der Fragen bestimmt fortsetzen ...

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