Edith Hall Die alten Griechen

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Inhaltsangabe zu „Die alten Griechen“ von Edith Hall

Edith Hall lässt uns die Kraft und Faszination der griechischen Antike neu entdecken Sie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben das Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen? Edith Hall, Professorin am Londoner King’s College und eine der weltweit profiliertesten Altertumsforscherinnen, nähert sich dem Phänomen auf ungewöhnliche Weise: Sie beschreibt zehn Charaktereigenschaften, die den unterschiedlichen griechischen Völkern über alle Grenzen hinweg gemeinsam waren, und widmet jeder dieser Eigenschaften ein eigenes Kapitel. So entsteht eine ebenso farbige wie kurzweilige Geschichte von Mythen, Göttern, Helden und Menschen.

Eine andere Art der Geschichtsvermittlung! Toll!

— cassandrad

Eine etwas andere Geschichte des antiken Griechenlands. Sehr interessant mit vielen neuen Details.

— wsnhelios

Brillant!

— KristinSchoellkopf

Interessant, aber ein wenig wirr an manchen Stellen. Richtet sich an den interessierten Laien mit Vorkenntnissen.

— Tallianna

Super für laien die großes Interesse haben. Mit allem wissenswerten und dazu gut geschrieben.

— sternchennagel

Toll, informativ und gar nicht langweilig!

— Angie*

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  • Eine etwas andere Geschichte des antiken Griechenlands. Sehr interessant mit vielen neuen Details.

    Die alten Griechen

    wsnhelios

    16. September 2017 um 22:02

    Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich noch ein Buch über die Alten Griechen lesen sollte, hatte ich doch davon bereits sehr viel im Laufe meines Studiums. Als ich dann aber gesehen habe, dass es sich hier nicht nur um eine reine Ereignis- und Kulturgeschichte handelt, sondern Psychologie und Charaktereigenschaften im Vordergrund stehen, war mein Interesse geweckt. Ein neuer Blickwinkel auf „meine“ Alten Griechen kann nie schaden. Zunächst möchte ich hier sehr empfehlen auch das Vorwort zu lesen. Normalerweise überspringt man dies und auch ich halte mich meistens nicht wirklich damit auf, aber in diesem Fall ist es absolut lesenswert. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass man ruhig in der Buchhandlung vor dem Regal stehen bleiben kann und sich diese sechs Seiten einfach so beim Vorbeigehen gönnen könnte. Das Buch stellt sich die Frage, was dazu geführt hat, dass ausgerechnet die Griechen so eine großartige Zivilisation aufgebaut haben. Die geographische Lage und kulturelle Kontakte werden keinesfalls verleugnet, zentral sind nach der Autorin jedoch zehn typische Charaktereigenschaften der Griechen: sie waren Seefahrer, misstrauisch gegenüber jeder Autorität, individualistisch, wissbegierig, offen für neue Ideen, humorvoll, begeistert von Wettkämpfen, sie bewunderten herausragende Fähigkeiten bei talentierten Menschen, redegewandt und vergnügungssüchtig. Im Kern ist auch dieses Buch eine Kombination aus Ereignis-, Kultur-, Religions- und Philosophiegeschichte, jedoch wird das alles mit dem Fokus auf den Charakter und die Psychologie der Griechen präsentiert, wobei sehr intensiv antike Texte zitiert werden. Es ist zwar angenehm flüssig geschrieben, liest sich also schnell, ist aber aufgrund der zahlreichen Informationen, die teilweise nicht linear angeführt werden, keine leichte Kost. Ich würde dieses Buch also nicht Anfängern empfehlen, welche die Alten Griechen kennenlernen möchten. Wer jedoch bereits ein allgemeines Basiswissen besitzt und sein Wissen auffrischen oder vertiefen möchte, oder einfach nur einen neuen Blickwinkel kennenlernen möchte, der sollte hier zugreifen. Aus einem persönlichen Interesse heraus habe ich die ersten fünf Kapitel regelrecht verschlungen, also von den Anfängen bis zum Peloponnesischen Krieg. Die restlichen Kapitel habe ich dann teilweise überflogen, weil diese Zeitabschnitte nie wirklich mein Steckenpferd waren, also Hellenismus, Rom und Christentum. Ich kann aber dennoch sagen, dass die Qualität nicht nachlässt, der flüssige Stil und der Fokus auf die Psychologie bis zum Ende aufrecht bleiben. Fazit: Für Philhellenen sehr zu empfehlen.>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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  • Die alten Griechen, ein beeindruckendes Volk

    Die alten Griechen

    KristinSchoellkopf

    16. September 2017 um 16:10

    Die alten Griechen sind in der Geschichte mehr als bedeutend. Doch was wissen wir eigentlich über die Erfinder der Demokratie? Edith Halls Roman „Die alten Griechen“ soll alle Fragen beantworten, die wie je über die alten Griechen hatten…Edith Hall schildert in zehn Kapiteln, wie das griechische Volk geformt wurde und sich weiterentwickelt hat. Dabei wird dem Leser ein Einblick in die historischen Zahlen und Fakten gewährt, wie auch in die Literatur der damaligen Zeit. Hier muss ich anmerken, dass der Leser ein Interesse an Fachwissen mitbringen sollte, da der Roman primär nicht der Unterhaltung, sondern dazu dient, über ein Volk Aufschluss zu erlangen.Ich bin Geschichtsstudentin und war deshalb besonders an dem Roman der Professorin für Altertumswissenschaften interessiert und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Nun kann ich mir nicht nur ein Bild der Gesellschaft machen, sondern auch unsere heutige durch damalige Erkenntnisse kritisch reflektieren. Schnell merkt der Leser, was sich seit damals verändert hat und was eben nicht, da der Entwicklungsgrad der alten Griechen schlichtweg phänomenal war.Was mich besonders fasziniert hat, war der Fokus auf Literatur und Kultur, von welchen die alten Griechen geprägt waren, wie wohl kaum ein vergleichbares Volk. Somit zeigt Edith Hall, dass sie dieses bedeutende Volk nicht nur bewertet, sondern auf begeisternde Weise versteht.FazitFür Geschichtsliebhaber ist „Die alten Griechen“ von Edith Hall ein absolutes Muss!

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  • Wer waren sie wirklich?

    Die alten Griechen

    Tallianna

    26. June 2017 um 09:54

    Sie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben das Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen? (Klappentext)Was machte einen Griechen zu einem Griechen? Dieser Frage geht die Autorin nach und identifiziert zehn Eigenschaften, die sie den alten Griechen zuschreibt. Sie waren Seefahrer, chronisch misstrauisch gegenüber Autoritäten, individualistisch, wissbegierig, offen für neue Ideen, humorvoll, liebten Wettkämpfe, bewunderten herausragende Fähigkeiten bei talentierten Menschen, waren redegewandt und vergnügungssüchtig. Ich zähle sie hier auf, weil man diese Eigenschaften leicht übersehen kann, z. B. wenn man zu den Menschen gehört, die generell keine Einleitung lesen (so etwas gibt es). In den eigentlichen zehn Kapiteln werden diese Eigenschaften nämlich kaum noch explizit genannt und so habe ich des Öfteren gegrübelt, um welche es sich nun handelt und musste zur Einführung zurück kehren.Anhand derer erzählt sie chronologisch die griechische Erfolgsgeschichte und fängt dabei in frühster mykenischer Zeit an und hört bei der Christianisierung auf. Damit umfasst sie einen Zeitraum von etwa 2000 Jahren. Mir gefällt dieser weite Bogen, den sie schlägt, sehr gut, konzentriert man sich doch allzu oft nur auf eine bestimmte Zeitstufe und lässt jede andere außen vor, die aber dennoch wertvolle Erkenntnisse liefern könnte und wichtig für ein Gesamtverständnis sind.Innerhalb der Kapitel fehlt mir ein wenig die Struktur. Die Dinge, die sie erzählt, sind alle sehr interessant, aber der rote Faden, mal abgesehen von der schwer zu enträtselnden Eigenschaft, über die sie gerade schreibt, ist nicht immer deutlich erkennbar. Es lohnt sich wirklich, sich kurz ein Stück Papier zu nehmen und diese Eigenschaften aufzuschreiben, denn so hat man einen besseren Überblick, um was es sich in diesem Kapitel handelt und rätselt nicht.Abgerundet wird dieses Buch durch zwei im Vorsatz hinten und vorne befindlichen Karten, einer Zeittafel, weiterführender Literatur, den Bildnachweisen und einem Register.Das Buch möchte sich an den interessierten Laien richten, setzt jedoch einiges an Wissen bereits voraus. Jemand, der neu in der Materie ist, sollte sich vermutlich erst einmal mit anderen Grundlagenwerken auseinandersetzen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, denn es lässt die alten Griechen lebendig und menschlich erscheinen.

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  • Toleranz in Europa

    Die alten Griechen

    Angie*

    23. May 2017 um 12:39

    INHALT/KLAPPENTEXT:Edith Hall lässt uns die Kraft und Faszination der griechischen Antike neu entdeckenSie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben das Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen? MEINE MEINUNG:Ein sehr interessantes Buch und Thema, welches ich aber nur in kurzen Lesezeiten verarbeiten und verinnerlichen konnte. Das ist eben typisch für ein ein sehr gut geschriebenes Sachbuch. Die Autorin schreibt gut allgemein verständlich, erzeugt bunte Bilder im Kopf und das Buch ist ein Genuss für Bildung und Wissen über die Antike. Die Griechen, ein typisches Seefahrervolk, ( fast alle Grenzen stossen an das  Mittel-Meer)  waren immer schon mit anderen Nationen durch Handel und Informationsaustausch eng verbunden und  all diese Völker hinterliessen ihre Denk-Lebens und Wissensstrukturen eindeutig auch bei dieser Seefahrernation.  Die Autorin verdeutlicht das sehr informativ durch ihre zehn aufgestellten Eigenschaften dieser antiken Gesellschaft. Zum Beispiel sind das Neugier, Lebenslust, grosse Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Meinungen, Individualismus, Nicht-Autoritätsgläubigkeit. Sie legten grossen Wert auf Rhetorik und Redefreiheit und waren damals zufällig  das richtige Volk zur richtigen Zeit um all dieses Wissen und Können der Mittelmeervölker zu bündeln und in anderen Kulturkreisen zu verbreiten. Alte Mythen wurden von ihnen gesammelt, weitergegeben und ihre Philosophen haben der Welt zeitlose Werte und allgemeines , vor allem auch philosophisches Wissen vermittelt. Unser heutiges Europa kann viel von dieser Toleranz, Neugier auf fremde Kulturen und Menschen gebrauchen.  Ich habe dieses unterhaltsame Sachbuch freudig genossen und vergebe gerne fünf ***** Sterne!

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