Der Tod ist ein Wiener

von Edith Kneifl 
3,9 Sterne bei23 Bewertungen
Der Tod ist ein Wiener
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buecherwurm1310s avatar

Wer Krimis ohne viel Action, dafür aber mit ungewöhnlichen Ermittlern und viel Lokalkolorit mag, dem wird dieser Wiener Krimi gefallen.

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Unterhaltsamer Krimi mit viel Wiener Flair

Alle 23 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Tod ist ein Wiener"

Die Drei vom Naschmarkt: Toughe Ladies mit Wiener Schmäh und Pfeffer ermitteln!
Die Detektivin Magdalena und ihre Freundinnen Elvira und Sofia sind drei selbstbewusste Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dennoch bringt das wienerische Team mit Stützpunkt am Naschmarkt nichts so schnell aus der Ruhe. Schon gar keine Morde oder andere Katastrophen! Mit Köpfchen, Charme und einer guten Portion schwarzem Humor geht das Trio infernale auf Verbrecherjagd in Wien. Ein neuer Fall führt die Drei vom Naschmarkt in eine Jugendstilvilla am Rande des Wienerwalds. Im Auftrag der ehemaligen Kunsthändlerin Adele sollen sie die zur Adoption freigegebene Tochter ihrer bester Freundin Larissa ausfindig machen. Der möchte Adele ihre Kunstsammlung vermachen. Klingt nach Routinearbeit für erprobte Detektivinnen. Aber weit gefehlt!

Die Schatten der Vergangenheit lauern hinter jedem Baum des Wienerwalds
Bei den Ermittlungsarbeiten stößt das Trio bald auf dunkle Abgründe: Adeles Freundin Larissa, eine psychisch kranke Malerin, hatte sich in den 1970ern in der Wiener Psychiatrie am Steinhof das Leben genommen. So lautet die offizielle Version. Adele möchte nicht recht daran glauben. Sie vermutet Heinrich hinter dem vermeintlichen Suizid, Adeles ehemaligen Verehrer und gleichzeitig Larissas damaligen Arzt im Otto-Wagner-Spital. Dann stirbt Adele plötzlich - und wertvolle Zeichnungen von Egon Schiele und Oskar Kokoschka verschwinden aus Adeles Sammlung. Hat es jemand auf Adeles Erbe abgesehen? Oder tauchen hier die Gespenster der Vergangenheit auf?

Ein Krimi voller morbidem Wien-Charme von Glauser-Preisträgerin Edith Kneifl
Magdalenas, Elviras und Sofias Ermittlungen zwischen Otto-Wagner-Kirche, Wienerwald und Wilhelminenberg bringen die dunkle Seite der österreichischen Hauptstadt zum Vorschein. Inmitten der lieblichen Hügel des Wienerwaldes haben sich in der Vergangenheit grausige Szenen abgespielt. Und bald steht auch noch eine der Wiener Ermittlerinnen selbst unter Mordverdacht. Düstere Spannung und Frauenpower im neuen Wien-Krimi von Edith Kneifl!

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Leserstimmen zu "Tot bist du mir lieber"

"Das Trio infernale hat mich ein wenig an 'Sex and the City‘ und an 'Drei Engel für Charlie‘ (=die Serie nicht die Filme) erinnert gefühlt, wenn es auch keinen Charlie in dieser Geschichte gibt. Sie nehmen sich kein Blatt vor dem Mund und die Dialoge sind durchzogen vom berühmten Wiener Schmäh … macht Lust und Laune auf einen weiteren Fall der drei Ermittlerinnen."
Nespavanje, lovelybooks.de

"Edith Kneifl lässt ihre Damen in unmittelbarer Nähe zum Wiener Nachmarkt wohnen und recherchieren. Viel Lokalkolorit und die Beschreibung des bunten Markttreibens ergänzen die humorvolle Tätersuche … Die Damen dürfen gerne neue Fälle übernehmen."
Bellis-Perennis, lovelybooks.de
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709979013
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:01.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wer Krimis ohne viel Action, dafür aber mit ungewöhnlichen Ermittlern und viel Lokalkolorit mag, dem wird dieser Wiener Krimi gefallen.
    Düsternis und Schmäh

    Die ehemalige Kunsthändlerin Adele ist in die Jahre gekommen und macht sich Gedanken, an wen ihr Vermögen gehen soll. Sie hat beschlossen, es der Tochter einer verstorbenen Freundin zu vermachen, obwohl es auch noch Verwandtschaft gibt, die ein Auge auf das Erbe geworfen haben. Aber die Frau muss erst gefunden werden und die Detektivin Magdalena Musil soll sie ausfindig machen. Sie erfährt, dass die verstorbene Freundin von Adele angeblich Selbstmord begangen hat, da sie wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung war und die Tochter Tanja zur Adoption freigegeben wurde. Als Adele dann plötzlich stirbt, verschwinden wertvolle Zeichnungen. Wer steckt hinter allem? Ist jemand auf das Erbe aus? Oder hat es mit der Vergangenheit zu tun? Wem kann man noch trauen!

    Dies ist mein erster Krimi der Autorin Edith Kneifl. Manchmal hatte ich ein wenig den Eindruck, dass mir die Vorgeschichte fehlt. Trotzdem hat mir dieser Krimi mit viel Wiener Lokalkolorit gut gefallen.

    Nicht nur die geplante Erbin muss gefunden werden, die Ermittlungen führen dann auch noch weit in die Vergangenheit. Wir lernen auch Larissas Geschichte kennen, die in der Psychiatrie am Steintor gelandet ist. Es ist ziemlich bedrückend, was sich dort abgespielt hat.

    Aber es gibt nicht nur Düsteres in diesem Krimi, erfreulich sind die humorvollen Dialoge der drei Damen vom Naschmarkt, deren Leben eine umfängliche Rolle spielt. Magdalenas Freundinnen Elvira und Sofia sind häufig abgelenkt, so dass Magdalena meist alleine ermittelt.

    Ich mag es, wenn Geschichten in die Vergangenheit führen, auch wenn die nicht besonders ruhmreich ist.

    Wer Krimis ohne viel Action, dafür aber mit ungewöhnlichen Ermittlern und viel Lokalkolorit mag, dem wird dieser Wiener Krimi gefallen.

    Das Buch hat mich gut unterhalten.

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    Smberges avatar
    Smbergevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorid und Rückblenden in die Vergangenheit.
    Dunkle Machenschaften in Wien

    Inhalt:

     

    Magdalena Musil hat schon einige Fälle als Privatdetektivin gelöst. Ihre besten Freundinnen Elvira und Sofia verbringen immer mehr Zeit mit der alleinstehenden Kunsthändlerin Adele. Über ihre Freundinnen kommt auch Magdalena mit der alten Dame in Kontakt und bekommt von ihr den Auftrag ihre Gemäldesammlung zu fotografieren. Jedoch bleibt es nicht bei diesem Auftrag. Als Adele erfährt, dass Magdalena auch als Privatdetektivin arbeitet, erzählt sie ihr die Geschichte ihrer toten Freundin Larissa, die vor ihrem Selbstmord einige Zeit in der Psychiatrie verbracht und ist dort schwanger geworden. Magdalena bekommt den Auftrag, diese Tochter zu finden, die nach ihrer Geburt zur Adoption frei gegeben wurde. Dann wird Adele tot in ihrem Haus gefunden.

     

    Meine Meinung:

     

    Dieser Krimi ist ungewöhnlich aufgebaut. Es ist nicht der typische Ablauf, Leiche wird gefunden und der Fall geklärt, sondern im ersten Teil nimmt Larissas verschwundene Tochter die zentrale Rolle ein. Ein weitere zentrale Rolle spielt die Psychiatrie am Steintor in Wien, in der Larissa behandelt wurde und die in trauriger Tradition der Ereignisse dort während des 2. Weltkriegs steht. Was ist dort mit Larissa passiert?

    Das Trio Magdalena, Sofia und Elvira sind ein lustiges Team und geben den Ermittlungen eine gehörige Portion Humor. Auch ihr Privatleben nimmt eine relativ breite Rolle ein, was mir sehr gut gefällt.

    Ein spannender Krimi mit einigem Lokalkolorid, Rückblenden in die Vergangenheit und in die dunklen Ereignisse der Nazi-Zeit.

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    Sikals avatar
    Sikalvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein netter Krimi mit einer gehörigen Portion Wiener Charme und unterhaltsamen Dialogen.
    Wiener Charme

    Magdalena Musil, ihres Zeichens neuerdings Privatdetektivin, hat derzeit Schwierigkeiten, sich mit den Stimmungsschwankungen ihrer beiden Freundinnen Sofia und Elvira abzufinden. Als die beiden mehr Zeit mit der Kunsthändlerin Adele verbringen, auch noch bei ihr einziehen, kommt zwangsläufig auch Magdalena immer häufiger mit Adele zusammen – und erhält nicht nur den Auftrag, ihre wertvolle Gemäldesammlung zu fotografieren, sondern auch die Tochter ihrer verstorbenen Freundin Larissa zu finden. Larissa hatte psychische Probleme und wurde in der Psychiatrie am Steinhof untergebracht. Dort sprang sie nach einem längeren Martyrium aus dem Fenster und ihre Tochter Tanja wurde zur Adoption freigegeben – zumindest steht dies so in den Akten.

     

    Als Adele schließlich Tanja zur Alleinerbin einsetzen will und die liebe Verwandtschaft leer ausgehen soll, ist diese natürlich nicht sonderlich begeistert. Auch die Hausmeisterin und der Gärtner verhalten sich äußerst auffällig und begegnen Tanja mit Ablehnung. Doch wie passen nun die drei Freundinnen ins Bild? Sie geraten mitten in diesen Familienzwist – während Elvira und Sofia sich auch noch den Kopf verdrehen lassen, darf Magdalena die ganzen Ermittlungen alleine übernehmen.

     

    Doch plötzlich stirbt Adele unter mysteriösen Umständen und wertvolle Bilder verschwinden. Wer von den vielen Verdächtigen ist tatsächlich der Täter? Oder war es ein Unfall?

     

    Für mich war es der erste Krimi der Autorin Edith Kneifl – doch es war bestimmt nicht der letzte. Elvira und Sofia waren  durch ihre amourösen Abenteuer mehr mit sich selbst als mit dem Fall beschäftigt, hier hätte ich mir mehr Unterstützung für Magdalena erwartet. Immerhin sind sie Freundinnen.

     

    Interessant fand ich die historischen Rückblenden mit den Verweisen auf die Nazi-Zeit, die Hinweise auf Raubkunst usw. Auch die Hinweise auf die Zustände am Steinhof wurden sehr gut dargestellt.

    Ein netter Krimi mit einer gehörigen Portion Wiener Charme und unterhaltsamen Dialogen.

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    sternenstaubhhvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wiener Krimi mit viel Charme
    Wiener Krimi mit viel Charme

    Das BUch "Der Tod ist ein Wiener" von Edith Kneifl ist ein lesenswerter Kriminalroman der in Wien spielt. Dieser Roman ist der dritte Fall von drei Frauen, die sich

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    SusanneKvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Locker-leichter österreichischer Charme überdeckt den an sich schwachen Krimi
    Die Wiener Gemütlichkeit erfasst die Kriminalfälle

    Drei ermittelnde Wiener Damen, das machte mir Lust auf das Lesen des Buches „Der Tod ist ein Wiener“. Die drei Damen mittleren Alters haben untereinander eine spannende Konstellation, um die es sich immer wieder dreht: sie sind alle alleinstehend und wohnen in einer Art Wohngemeinschaft zusammen. Die eine lebt gerade in Trennung von ihrem Mann, der Polizist ist, und sie braucht die Ich-Erzählerin als Vermittlungsperson zwischen den Familienmitgliedern. Die Ich-Erzählerin ist geschieden von einem Anwalt und trifft ihre erste große Liebe im Laufe des Falls. Die dritte kümmert sich um die alte Dame, die im Laufe der Erzählung tödlich verunglückt. Die Anlage der Ermittlerinnen, ihre Interaktionen und die Vorgänge in Adeles Haus plätschern in einem netten Plauderton vor sich hin. Trotzdem fand ich es in Verbindung mit den Joggingrunden und Fahrradtouren der Protagonistin durch Wien irgendwie sehr angenehm zu lesen. Die große Aktion bleibt allerdings aus, es ist kein herkömmlicher Krimi. Langsam und langatmig wird die Adeles Familiengeschichte und die -verhältnisse aufgebaut, bis dann im letzten Drittel endlich die Leiche auftaucht und der Mord schnell gelöst wird. Allerdings bleiben die Ermittlungen der drei Damen, die ich mir irgendwie als ein Agatha Christie-Trio vorgestellt hatte, doch auf die Hauptfigur beschränkt, die durch simples Herumtelefonieren und Beobachten ihre detektivischen Tätigkeiten erledigt. Trotz und gerade wegen seiner Andersartigkeit, der lockeren, sehr entspannt zu lesenden Art und dem Setting in Wien hat mir der Roman recht gut gefallen.

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    Nelingvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Krimihandlung überzeugte mich nicht, geschichtlicher Hintergrund über Nazizeit war nicht uninteressant. Leider nicht so ganz meins.
    Etwas untypischer Krimi

    Krimihandlung überzeugte mich nicht, geschichtlicher Hintergrund über  Nazizeit war nicht uninteressant.

    Dieses Buch war mein erster Roman der Österreichischen Schriftstellerin Edith Kneifl. Dadurch, dass dich die anderen  Romane nicht kannte, war es vielleicht schwieriger dem Ganzen zu folgen. 

    Der Klappentext hielt für mich nicht das , was er versprach. Denn es ermittelten meiner Ansicht nach nicht 3 Freundinnen, sondern bestenfalls die Detektivin Magdalena, die aber auch eher herumstolperte, als richtig zu ermitteln. Ein typischer Kriminalroman ist es sowieso nicht. 

    Gut beschrieben  fand ich aber die Handlung in der Nazizeit, besonders der Prolog war sehr gut. Auch die Sicht auf die Verbrechen des Nationalsozialismus grade im Umgang mit Behinderten und psychisch Kranken interessierte mich und ließ mich nicht unberührt zurück. 

    Darum bekommt das Buch von mir 3 Sterne, auch wenn es mich nicht ganz überzeugen konnte. Das lag aber vielleicht auch mit daran, dass ich "die 3 vom Naschmarkt" noch nicht kannte und auch der Wiener Dialekt mir Schwierigkeiten machte.  

    Leute, die einen typischen Krimi suchen, sollten lieber zu einem anderen Buch greifen.   Leser, die den österreichischen Dialekt und Wien kennen und mögen , sind sicher mehr begeistert. 




     

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    Sabine_Hartmannvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Authentischer Krimi im Kunstmilieu
    Tod in der Jugendstilvilla

    Adele, eine ehemalige Kunsthändlerin, ist alt und gebrechlich geworden. Sie möchte für ihren Tod vorsorgen und ihren Reichtum an die Tochter einer verstorbenen Freundin weitergeben. Sie beauftragt Magdalena mit der Suche nach dieser Frau. Dabei erfährt Magdalena auch, welches Schicksal Larissa erleiden musste. Außerdem gerät sie, gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen, Elvira und Sofia, auch zwischen die innerfamiliären Fronten in Adels Familie, denn selbstverständlich gibt es auch da Menschen, die gern erben würde, lieber bald als später.

    Als Adele dann tot aufgefunden wird, spitzt sich alles zu. Magdalena weiß nicht, wem sie trauen darf und wem nicht.

    Der humorvolle Krimi rund um die angehende Ermittlerin Magdalena ist nicht der erste, in dem Kneifl ihre Protagistinnen auf Tätersuche schickt, doch vermutlich der ernsteste. Einerseits muss Magdalena weitgehend allein ermitteln, weil ihre Freundinnen mit anderen Dingen beschäftigt sind. Zudem ist der Zusammenhang zwischen historischen Geschehnissen und den Entwicklungen heute ein tragischer, der das ganze Buch bestimmt, da Kneifl in einer separaten Perspektive die Geschichte Larissas präsentiert.

    Auch handelt es sich in diesem Band nicht um klassische Ermittlungsarbeit, eher ist es ein Stochern im Nebel, das dann aber doch zu einem Ergebnis führt.

    Die Geschichte um Adele und Larissa ist spannend, authentisch und nachvollziehbar. Die Krimihandlung kommt ein wenig zu kurz. Trotzdem liest sich das Buch gut und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

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    tardys avatar
    tardyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Für Wien-Fans!
    Der Tod ist ein Wiener

    Magdalena, Elvira und Sofia, drei Wienerinnen, die eines verbindet. Ihre Liebe zum Ermitteln. Die ehemalige Kunsthändlerin Adele Artner beauftragt Magdalena die Tochter ihrer verstorbenen Freundin Larissa zu finde. Denn ihr möchte sie ihren ganzen Reichtum vererben. Die restliche Verwandtschaft möchte dies unbedingt verhindern, denn Villa, Geld und Kunstwerke sollen doch unbedingt in der Familie bleiben.

    Tough sind sie die drei Damen vom Naschmarkt. Ein wenig eigen, humorvoll und manchmal auch sehr skurril. Ihre Ermittlungsmethoden stehen dem in nichts nach. Wer einen klassischen, "normalen" Krimi erwartet und sich davon auch nicht abbringen lässt, wird wohl herbe enttäuscht sein. Wer sich aber einlassen mag auf dieses Buch, wird so manche angenehme Überraschung erleben. Ich war so frei, denn Wien und seine Menschen, seine eigenwillige Mentalität, sein "Schmäh" haben es mir schon lange angetan. Wer Wien so liebt, wie ich, wird begeistert sein. Denn das Buch ist so viel mehr als nur ein schnöder Krimi.

    Die Autorin nimmt uns mit in die nicht ganz so ruhmreiche Vergangenheit der österreichischen Hauptstadt. Ihre genaue Recherche führt uns zu den düsteren Machenschaften, die sich in den psychiatrischen Kliniken am Steinhof abgespielt haben. Das ist manchmal harter Tobak und nicht jeder möchte davon hören. Aber eine Thematik, die zu Wien passt, wie kaum eine zweite. Sie bildet die perfekte Basis für diesen ungewöhnlichen Plot.

    Auch wenn ich anfangs etwas schwer in die Geschichte hinein gefunden habe, was wohl daran lag, dass ich die ersten Bände nicht kenne, bin ich dann doch recht schnell mit den Charakteren warm geworden. Das liegt auch an dem genau richtigem Maß an Lokalkolorit, Spannung und Humor. An der gezielten Verwendung von Dialekt, denman auch als Nicht-Wiener gut verstehen kann. Und nicht zuletzt an der direkten, detaillierten Sprache, mit der mich Edith Kneifl schnell gepackt hatte.


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    tkmlas avatar
    tkmlavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Beschaulicher Wiener Krimi um die Detektivin Magdalena Musil
    Wiener Charme

    Im Krimi von Edith Kneifl dreht sich alles um die drei Damen vom Naschmarkt, die sich als als Hobbyermittlerinnen betätigen. Hauptfigur ist aber dabei Magdalena, die auch beruflich als Detektivin unterwegs ist und aus deren Perspektive die Geschichte hauptsächlich erzählt wird.

    Alle drei sind seit kurzem für die betagte Kunsthändlerin Adele tätig, die Magdalena beauftragt, die zwangsadoptierte Tochter ihrer früheren Freundin, der Malerin Larissa, zu finden. Magdalena wird schnell fündig. Aber plötzlich häufen sich die Unglücksfälle in ihrem Umfeld, so dass schnell klar wird, dass irgendjemand die Nachforschungen behindern will. Die gierige Verwandtschaft schart sich um Adele und bedrängt sie – bis ein Mord geschieht.

    Der Krimi hat sehr viel Lokalkolorit und definitiv Wiener Charme. Die Story ist eher beschaulich, hat aber trotzdem spannende Momente. Am besten gefallen haben mir die Rückblenden, die für mich am spannendsten und interessantesten waren.

    Mit den drei Damen bin ich nicht so ganz warm geworden. Sie scheinen mir eher eine Zweckgemeinschaft als Freundinnen zu sein. Vor allem sobald ein Mann auftaucht, sind alle Freundschaften vergessen und die Loyalität wandert sofort zur neuen Eroberung. In dieser Hinsicht hat mich die Truppe sehr an die ‚Vorstadtweiber‘ erinnert, da alle Figuren hauptsächlich um sich selbst kreisen und die eigenen Bedürfnisse immer an erster Stelle stehen. Da der Schlagabtausch aber auch sehr unterhaltsam ist, hat das den Lesespaß nicht gestört.

    Insgesamt ist der Autorin ein netter Wiener Krimi mit interessanten Charakteren gelungen.


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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 6 Monaten
    Wien-Krimi der besonderen Art

    Dieses Buch erschien 2018 im Haymon Taschenbuch-Verlag und beinhaltet 288 Seiten.
    Magdalena, Sofia und Elvira, die toughen Ermittlerinnen haben einen Auftrag. Sie sollen für die Kunsthändlerin Adele eine Frau aufspüren, deren Lebensgeschichte auf geheimnisvolle Weise mit der Psychiatrie am Steinhof verwoben ist. Für die Drei vom Naschmarkt eigentlich ein leichtes Spiel. Als dann aber Adele unter mysteriösen Umständen stirbt und wertvolle Zeichnungen von Schiele und Kokoschka aus ihrer Sammlung verschwinden, fragen sich die drei, ob es jemand auf Adeles Erbe abgesehen hat oder ob hier einfach die Gespenster der Vergangenheit auftauchen?!
    Der Autorin Edith Kneifl ist hier ein wirklich guter und auch humorvoller Krimi gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und der Wiener Dialekt macht das Lesen sehr angenehm. Ich war im vergangenen Jahr das erste Mal in Wien und dieses Buch hat es geschafft, mich zumindest gedanklich wieder nach Wien zu versetzen. Man kann in dieser Geschichte auch erkennen wie im wahren Leben, wenn es um das Erbe geht, verstehen die Verwandten keinen Spaß! Mir hat das Buch sehr gut gefallen, eine zauberhafte Geschichte mit sympathischen Protagonisten und auch einigen Personen, die ich so gar nicht mag. Rundum eine gelungene Geschichte, die ich gern weiter empfehle.   

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Edith_Kneifls avatar

    Ihr lieben Fans des morbiden Wien-Charmes,


    Meinen „Drei vom Naschmarkt“ ist keine Verschnaufpause gegönnt: Gerade noch heiß in einem Online-Dating-Mordfall ermittelnd, zeichnet sich bereits die Silhouette eines neuen Verbrechens am Horizont des Wienerwaldes ab. Auf mein Trio infernale wartet in meiner Neuerscheinung „Der Tod ist ein Wiener“ eine brisante Verbrecherjagd, bei der die Geister der Vergangenheit aus allen Ecken und Winkeln hervorzuschielen scheinen.


    What’s the case? Die schwer vermögende Wiener Kunsthändlerin Adele möchte die Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin ausfindig machen, um sie als Erbin einsetzen zu können. Deren Mutter Larissa soll sich in den 70ern in der Psychiatrie am Steinhof das Leben genommen haben… Woran Adele stark zweifelt. Bis auch sie tot aufgefunden wird und wertvolle Zeichnungen von Schiele und Kokoschka verschwinden… Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten!


    Kein Fall ist zu verstrickt für diese drei Ladies: Mit Magdalena, Elvira und Sofia regiert Frauenpower Deluxe in Mariahilf. Keine Ermittlungsarbeit ist ihnen zu abgründig, kein Fall zu verstrickt. Charmant, humorgetränkt und „goschert“ stürzen sie sich in die Ermittlungen.


    Hier geht's zum Buch: Der Tod ist ein Wiener


    Neugierig geworden? Wunderbar! Dann bewerbt euch bis zum 12.3. für meine Leserunde und lasst mich wissen, wie euch mein neuster Kriminalfall gefallen hat. Mit etwas Glück könnt ihr eines von 25 Verlosungsexemplaren bald euer Eigen nennen und die Drei vom Naschmarkt im Windschatten durch Wiener Abgründe begleiten.


    Ich wünsche euch viel Glück und freue mich auf viele anregende Unterhaltungen!


    Eure Edith Kneifl


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    Die Glücksfee hat entschieden, gewonnen haben:

    tweedledee, buecherwurm1310, jam, Mellchen, Smberge, tinstamp, abetterway, MK262, SusanneK, Bellis-Perennis, tardy, Isabell47, Jassi1993, X-tine, mannomania, Lesewunder, Sabine_Hartmann, Odenwaldwurm, Kiki77, Reality_dream, Irmgard, Jeanette_Lube, tkmla, sternenstaubhh, my-endless-bookworld

    Natürlich sind auch alle, die kein Buch gewonnen haben, herzlich eingeladen, sich an der Leserunde zu beteiligen - ich freu mich sehr auf spannende Gespräche mit euch!

    Alles Liebe

    Edith Kneifl

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    "Für die Wien-Fans unter den Krimi-Freunden!"
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    "die Grande Dame des österreichischen Kriminalromans"
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