Der Tod liebt die Oper

von Edith Kneifl 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Der Tod liebt die Oper
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Ein ruhiger Krimi, der uns in die Welt der Wiener Oper und das Fin de Siécle führt

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Inhaltsangabe zu "Der Tod liebt die Oper"

DIE WIENER OPER ZU SISIS ZEITEN - FEUDAL UND MÖRDERISCH!
Gestatten - Gustav von Karoly, Privatdetektiv und Lebemann im Wien der Jahrhundertwende, leidenschaftlicher Liberaler, Halbadeliger und großer Freund der Frauen. Nachdem seine Angebetete Dorothea im fernen Zürich weilt, steht Ablenkung auf dem Programm. Was bietet sich mehr an als die feudale Hofoper? Gespielt wird Otello. Doch als sich dieser den unvermeidlichen Dolchstoß verpasst, sackt er getroffen zu Boden - das Blut ist echt. Der Dolch also auch ...

DIE KNISTERNDE EROTIK DER WIENER VARIETÉS TRIFFT AUF DEN CHIC DES FIN DE SIÈCLE
Der charmante Privatdetektiv sieht das Drama mit an und stürzt sich volley in die Ermittlungen. Was steckt hinter der Bluttat: Eifersucht, Rache, Konkurrenz? Schnell stellt sich heraus - verdächtig ist so mancher im hochwürdigen Ensemble. Doch ebenso wenig wie die Polizei kommt Gustav weiter in dem Fall. Um seine Frustration darüber zu bekämpfen, amüsiert er sich in den sündigen Wiener Varietés. Bis der nächste Mord passiert.

DRAMATISCHES FINALE IM MONDÄNEN K.K. SEEBAD OPATIJA
Zwischen kaiserlicher Oper, Café Sacher und Wiener Graben stellt Gustav von Karoly seine Nachforschungen an. Die Spuren führen ihn schließlich auf der berühmten Südbahnstrecke über den Semmering direkt ins mondäne Sommerfrische-Paradies des europäischen Hochadels: nach Opatija in die Villa Neptun (heute Hotel Miramar). Dort erwartet Gustav nicht nur eine betörend-schöne junge Sängerin, sondern auch ein dramatischer letzter Akt: Königlich-kaiserliches Krimivergnügen!

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LESERSTIMMEN:
"Wunderbare Atmosphäre und gelungene Protagonisten. Ein klasse Krimi aus Zeiten Kaiser Franz Josephs. Mehr bitte!" (BerniGunther auf lovelybooks.de)

"Ein Krimi, wie ich ihn mag: ein Sittengemälde mit viel Lokalkolorit und interessanten Ermittlern." (Bellis-Perennis auf lovelybooks.de)
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EDITH KNEIFLS WIEN-KRIMIS rund um die Jahrhundertwende:
- Der Tod fährt Riesenrad
- Die Tote von Schönbrunn
- Totentanz im Stephansdom
- Der Tod liebt die Oper
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709978795
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:264 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:09.04.2018

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein ruhiger Krimi, der uns in die Welt der Wiener Oper und das Fin de Siécle führt
    Mord in der Wiener Hofoper ...

    In seinem nunmehr vierten Fall begleiten wir Gustav von Karoly, den illegitimen Sohn des Grafen Batheny und Privatdetektiv, auf Mörderjagd nach Abazia (heute Opatija).

    Was ist passiert?

    In der von Gustav Mahler geleiteten Hofoper wird der italienische Tenor Salvatore Valentino auf offener Bühne ermordet. Stilgerecht wird er erdolcht, gibt man doch den „Othello“. Als wenig später die gefeierte Sängerin Maria Cerutti ebenfalls während der Vorstellung stirbt, ist Gustavs Freund, der Kriminalbeamte Rudi Kasper, in Bedrängnis. Seine Vorgesetzten und die Presse fordern eine schnelle Aufklärung. Antisemitische Äußerungen des Souffleurs, das umtriebige Liebesleben der beiden Mordopfer und allerlei Intrigen in der Hofoper machen es weder Rudi noch Gustav leicht. Und was hat seine Halbschwester Marie Luise mit dem Hauptverdächtigen Jakob Doma zu schaffen?

    Wer ist das nächste Opfer? Als dann sowohl Marie Luise als auch Gustav überfallen werden, verfrachtet Graf Batheny die beiden nach Abazia, um sie aus der Schusslinie zu halten. Doch weit gefehlt! Beinahe das gesamte Ensemble trifft sich an der Oberen Adria.
    Wird Gustav von Karoly den Mörder aufspüren?

    Meine Meinung:

    Wie schon in den drei Vorgängerbänden gelingt es der Autorin Edith Kneifl wunderbar, die Stimmung im Wien um die Jahrhundertwende darzustellen. Der latente Antisemitismus ist ebenso zu spüren wie die Dekadenz des auf den Abgrund zustrebenden Habsburgerreiches. Wir können Angehörigen des alten Adels, dem neuen (jüdischen) Bildungsbürgertum sowie einer Vielzahl von Künstlern begegnen. Wir begleiten Gustav und seine Familie zum Heurigen nach Neustift am Walde und besuchen mit ihnen die Hofoper.

    Diesmal steht die (noch) unerhörte Liebe Gustavs zu Dorothea ein bisschen mehr im Mittelpunkt. Die Diskussionen Gustavs mit Rudi sind diesmal  leider ein wenig im Hintergrund. Dafür erfahren wir, dass die Polizei sich der neumodischen Daktyloskopie bedient, um Verbrecher zu überführen.

    Fazit:

    Wieder ein atmosphärischer historischer Krimi aus der Feder von Edith Kneifl, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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