Edith Kneifl Die Tote von Schönbrunn

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Inhaltsangabe zu „Die Tote von Schönbrunn“ von Edith Kneifl

SISI UND DER FRAUENMÖRDER VON SCHÖNBRUNN. Die schöne Kaiserin Sisi wurde eben erst zu Grabe getragen, da fallen gleich mehrere adelige Damen in der Nähe von Schloss Schönbrunn einem brutalen Serienmörder zum Opfer. Und alle haben sie auffallende Ähnlichkeit mit der jungen Kaiserin. Eindeutig ein Fall für den Privatdetektiv Gustav von Karoly. Aber ist er dem Frauenmörder von Schönbrunn gewachsen? Mit Karolys zweitem Fall entführt Edith Kneifl noch tiefer ins Herz der Donaumonarchie und beweist ihr goldenes Händchen für das kriminelle Wien der Jahrhundertwende. LESERSTIMME: "Edith Kneifl versteht es, Krimispannung mit historischem Flair kunstvoll zu verbinden! Mit authentischen Figuren und viel Lokalkolorit entführt sie uns in das alte Wien zur Jahrhundertwende und spart nicht mit Morddetails - absolute Leseempfehlung!" "Ein Buch für starke Frauen: Die Geschichte rund um die Mordermittlungen ist gezeichnet von der Befreiung aus alten Frauenrollen und die Ablehnung von historischen Vorstellungen der adeligen Männerwelt. Mutig, spannend, mitreißend!" WEITERE HISTORISCHE WIEN-KRIMIS MIT PRIVATDETEKTIV GUSTAV VON KAROLY: - Der Tod fährt Riesenrad - Totentanz im Stephansdom (erscheint im Herbst 2015)

Ein solides und gutes Buch, das zum Ende hin aber etwas enttäuscht

— JuliaSchu
JuliaSchu

Privatdetektiv Gustav von Karoly ermittelt wieder und nimmt dabei die Attitüden des (Hoch)adels ein wenig auf die Schaufel.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Fazit: Faszinierender, amüsanter und untehaltsamer Krimi mit einer Prise Spannung und einer komplexen Handlung.

— Bellexr
Bellexr

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Ich bin mega begeistert. Habe das Buch innerhalb von einer Nacht durchgelesen, weil es so spannend war.

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    Die Tote von Schönbrunn
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    26. October 2016 um 12:10

    Als Geschichtsstudetin habe ich gewisse Themen, bei denen ich in Leidenschaft verfalle. Eines davon ist der Stoff rund um Kaiserin Elisabeth von Österreich. Drei gelesene Biographien, zwei Hausarbeiten, mehrfache Besuche des Musicals und ein Trip nach Wien stehen in meinem Elisabeth-Lebenslauf. Kein Wunder also, dass ich bei einem historischen Wien-Krimi, in dem Elisabeth eine Nebenrolle spielt, nicht Nein sagen konnte. „Die Tote von Schönbrunn“ von Edith Kneifl ist ein gut recherchierter und größtenteils spannender Krimi, von dem mich lediglich das Ende nicht überzeugen konnte.KlappentextDie schöne Kaiserin Sisi wurde eben erst zu Grabe getragen, da fallen gleich mehrere adelige Damen in der Nähe von Schloss Schönbrunn einem brutalen Serienmörder zum Opfer. Und alle haben sie auffallende Ähnlichkeit mit der jungen Kaiserin. Eindeutig ein Fall für den Privatdetektiv Gustav von Karoly, Aber ist er dem Frauenmörder von Schönbrunn gewachsen?MeinungDer kurze und knackige Klappentext macht Lust auf mehr. Und das Buch ist größtenteils tatsächlich ein kurzweiliger Genuss. Anfangs ist es noch sehr vielversprechend, doch zum Ende hin war ich nicht mehr ganz zufrieden. Das hatte verschiedene Gründe, doch beginnen wir mit dem Positiven.Der Schauplatz des Krimis ist großartig. Wien ist anschaulich und authentisch beschrieben. Der Geist der Zeit wird wunderbar eingefangen und man kann sich sehr gut in die historische Großstadt versetzen. Edith Kneifl hat ihre Hausaufgaben gemacht, indem sie die Umstände des Todes der Kaiserin gut recherchierte. Über Elisabeth habe ich wirklich viel gelesen und die historischen Angaben sind meines Erachtens alle korrekt eingebunden. Beispiele hierfür wären das Begräbnis, verschiedene Zitate oder Gewohnheiten der Kaiserin und die Berichterstattung. Das hat mir das Lesen um ein Vielfaches versüßt! Nichts ist schlimmer, als wenn die Tatsachen in einem historischen Krimi verdreht werden. Also gibt es hier schon einmal einen Pluspunkt. Der Plot gefiel mir ebenfalls sehr gut. Lange hat man keinen Verdacht, wer der Täter sein könnte. Doch so langsam komme ich zu den Punkten die mir weniger gefielen. Im Zentrum steht natürlich der Detektiv Gustav von Karoly. Seine Situation wird sehr gut erklärt und er passt toll ins Wien der damaligen Zeit. Allerdings war er mir kein sympathischer Genosse. Ich konnte keine Bindung zu ihm herstellen und im Nachhinein betrachtete, finde ich auch nicht, dass er wirklich detektivische Arbeit geleistet hat. Dorothea gefiel mir dafür sehr gut. Und auch viele der Nebenfiguren waren gelungen, wie etwa Vera oder Gustavs Vater und Marie Luise. Schade war auf jeden Fall, dass das Buch anfangs so spannend ist und dann die Kurve ein wenig verliert. Der Leser kommt langsam zu einem Verdacht und leider gibt es auch gar keine Alternative. Der Mörder wird schon einige Kapitel vor Ende entlarvt und es geht nur noch darum, wie man ihn stellen soll. Diese Ausführungen fand ich persönlich zu langatmig und auch nicht so richtig spannend. Das absolute Ende wiederum ist sehr logisch und dennoch stellte es mich nicht zufrieden. Der Epilog erschien mir eher platt, was sehr schade ist. Der Stil von Kneifl glänzt durch Authentizität und ist leicht lesbar. Lediglich die Figurenausarbeitung hätte einen Tick besser sein können. So hatte ich beispielweise das Gefühl, dass Kneifl noch eine erotische Fantasie einbauen wollte, obwohl diese einfach gar nicht zum Buch passt. Meiner Meinung nach hätte man darauf gern verzichten können.Fazit„Die Tote von Schönbrunn“ ist ein Krimi, der den Zeitgeist sehr gut einfängt und den Leser in ein authentisches Wien entführt. Die Geschichte hat viel Spannung zu bieten und verliert diese lediglich zum Ende hin. Mit dem Ende bin ich persönlich nicht zufrieden, da es mir zu schnell abbricht. Dennoch gefiel mir die Geschichte gut. Der nicht ganz so sympathische Detektiv Gustav von Karoly bekommt von mir 3,5 Spitzenschuhe, mit denen er das Wiener Ballett gerne besuchen darf.

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  • Der zweite Fall für Gustav von Karoly und Rudi Kasper

    Die Tote von Schönbrunn
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Edith Kneifl entführt die Leser in das Jahr 1898 nach Wien. Inhalt: Ganz Österreich-Ungarn ist schockiert als die Nachricht von der Ermordung der Kaiserin/Königin Elisabeth durch den Anarchisten Lucheni bekannt wird. Obwohl die Monarchin schon jahrelang nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden ist, ist der Andrang zu den Begräbnisfeierlichkeiten riesengroß. Auch Privatermittler Gustav von KAroly, seine Tante Vera und Patenkind Dorothea Palme mischen sich unter die Schaulustigen. Doch dann wird die Hauptstadt von einer Mordserie an Frauen erschüttert. Die Journaille schreibt bereits vom "Ripper von Wien". Rudi Kasper, Polizei-Oberkommissär, hat alle Hände voll zu tun. Schnell sind ein Gärntner und ein Tierwärter aus dem SChonbrunner Zoo als Tatverdächtige ausgemacht und inhaftiert. Doch ist einer der beiden wirklich der Mörder? Die Mordserie geht nämlich weiter. Gemeinsam untersuchen die Schulfreund Gustav und Rudi die Mordfälle. Was haben die Ermordeten gemeinsam? Die auffallende Ähnlichkeit mit der toten Kaiserin und die Tatsache, dass die getöteten Frauen dem Hochadel angehörten und eine unglückliche Ehe führten, stechen den beiden recht bald ins Auge. Ungewöhnlich auch die Orte der Verbrechen, die eigentlich nur den Angehörigen des Kaiserhauses zugänglich sind. Ist etwa ein Angehöriger des Kaiserhauses der Mörder? Erzählstil/Spannung: Edith Kneifl präsentiert ihren Lesern wieder einen treffenden Einblick in die Adelskreise um 1900. Sie lässt Gustav von Karoly und seine weibliche Verwandschaft einen kritischen Bllick auf das längst überholte, feudale System werfen. Ein paar böse Spitze gegen die Dekadenz des Adels dürfen auch nicht fehlen. Fazit: Mit diesem 2. Fall für Gustav von Karoly und Rudi Kasper ist der autorin wieder ein Stück lebendiger Geschichte gelungen, in dem auch der Humor nicht zu kurz kommt.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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  • Der "Jack the Ripper" von Schönbrunn

    Die Tote von Schönbrunn
    Bellexr

    Bellexr

    29. October 2013 um 09:09

    Wien im Jahre 1898: Die ganze Stadt ist geschockt von der Meldung, dass Kaiserin Sisi in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet wurde. Die Anteilnahme der Wiener Bevölkerung an der Trauerfeier zu Ehren ihrer Kaiserin ist riesengroß, obwohl die Monarchin in den letzten Jahren kaum noch in Erscheinung getreten war und sich mehr im Ausland als in der Hofburg aufhielt. Noch während der Beerdigung kommt es zu einem Mord. Das Pikante daran: Die Tote wird im Badezimmer der Kaiserin aufgefunden und sah der jungen Sisi zum Verwechseln ähnlich. Oberkommissär Rudi Kasper wird mit der Aufklärung des Mordes betraut. Noch während die Ermittlungen anlaufen, kommt es zu einem weiteren Mord. Dem nicht genug, wird im Park die Halbschwester von Gustav von Karoly überfallen. Der Privatdetektiv wird von seinem Vater, Graf Batheny, mit der Klärung des Falles wie auch mit der Aufklärung der Sisi-Morde beauftragt.   Privatermittler Gustav von Karoly lebt zusammen mit seiner Tante Vera und deren Patenkind, der 25-jährigen Dorothea Palme über den k.k.-Hofstallungen. Das Vermögen der Familie ist zwischenzeitlich verbraucht und so leben die Drei mehr schlecht als recht von den Ermittlungsaufträgen des ehemaligen Soldaten. Durch seinen Jugendfreund Rudi Kasper früh über den ersten Mord informiert, ist das Interesse von Gustav ob der Aufklärung schnell geweckt. Als dann auch noch seine Halbschwester Marie-Luise in einem Park von einem Fremden überfallen wird, ermittelt Gustav mehr oder weniger zusammen mit Rudi an dem Mordfall, dem bald weitere folgen sollen. Schnell werden auch die Rufe in der Bevölkerung zur Aufklärung der Morde immer lauter, die Polizei gerät immer mehr unter Druck und nach und nach werden Parallelen zu den Jack-the-Ripper-Morden gezogen, welcher rund 10 Jahre zuvor in London sein Unwesen trieb. Während Oberkommissär Kasper unter Hochdruck ermittelt, lässt es Gustav etwas ruhiger angehen, doch seine hervorragenden Kontakte zum Hochadel verhelfen ihm zu dem ein oder anderen Hinweis, welche ihn langsam aber sicher auf die Spur des Mörders führen.   Ehe man es sich versieht, fühlt man sich in das Österreich des 19. Jahrhunderts zurückversetzt mit seinem Gaslaternen, den Fiakern, den Kaffeehäusern und der Wiener Schmäh‘ ist auf jeder Seite zu spüren, auch geizt die Autorin nicht mit Anekdoten und Wissenswertes rund um die Stadt Wien. Man hat praktisch sofort die prächtigen Roben der Damen, die glamourösen Salons und die pompösen Villen und Schlösser Wiens vor Augen, aber Edith Kneifl führt ihre Leser auch in die ärmeren Stadtteile von Wien. So abwechslungsreich das Leben in Wien ist, so unterschiedlich und facettenreich sind auch die Mitwirkenden des Krimis.   Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Tante Vera und deren Patentochter Dorothea ermittelt Gustav fortan in den aristokratischen Kreisen Wiens nach dem Mörder, der seinem Morden kein Ende zu setzen scheint. Und immer wieder fallen ihm Frauen zum Opfer, die eine frappierende Ähnlichkeit mit der jungen Kaiserin aufweisen. Edith Kneifl gibt ihren Lesern kaum Anhaltspunkte an die Hand bezüglich der Identität des Täters. Klar ist eigentlich nur, dass der Täter dem Hochadel angehören muss bzw. in diesen Kreisen verkehrt. Und so dauert es auch fast bis zum Ende des Historischen Krimis, bevor man eine Ahnung in Bezug auf den Mörder erhält.   Aber der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht auf der Ermittlungsarbeit von Gustav. Fast mehr Wert legt die Autorin darauf, einem das Privatleben und das gesellschaftliche Umfeld ihres Protagonisten näher zu bringen. Hierdurch lernt man einen Mann kennen, der sich gewandt in den Kreisen der Aristokratie bewegt und ein eher schwieriges Verhältnis zu seinem Vater Baron von Bethany pflegt, obwohl dieser verstärkt Kontakt zu seinem unehelichen Sohn sucht. Sein schwacher Magen kommt ihm gerade bei den Tatortbesichtigungen nicht zugute und zudem ist Gustav sich noch nicht ganz schlüssig darüber, welche Gefühle er nun gegenüber der rebellischen Dorothea hegt, die wahrlich ohne Rücksicht auf Etikette frei ihre Meinung äußert. Deren Traum ist es, Medizin zu studieren, doch dies wird ihr in Wien verwehrt, nun wartet sie ungeduldig auf die Aufnahme an einer Universität in der Schweiz. Hinzu kommt noch die nicht minder resolute und modern denkende Tante von Gustav, welche sich für die Frauenrechte stark macht und von Gustav sehr geschätzt wird.   Der Sprachstil der Autorin ist dem ausgehenden 19. Jahrhundert angepasst, immer wieder durchsetzt mit Wiener-Begrifflichkeiten. Dies, wie auch der bildhafte Erzählstil sorgt für eine atmosphärische Dichte, wodurch man gerne darüber hinwegsieht, dass der Krimi sich lange Zeit wenig spannend entwickelt. Dafür aber äußerst amüsant, unterhaltsam, kurzweilig und informativ. Edith Kneifl vermittelt sehr gut die dekadente, herablassende Lebensart der österreichischen Aristokratie, die sich ihrem Monarchen entsprechend zumeist gegen jegliche Moderne ausspricht. Wogegen gerade Tante Vera und Dorothea Palme immer wieder nur zu gerne rebellieren.   Fazit: Ein faszinierender wie unterhaltsamer Einblick in die aristokratischen Kreise Wiens des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gewürzt mit einer Prise Spannung und einer äußerst interessanten wie komplexen Handlung.

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  • Charmanter Kriminalroman

    Die Tote von Schönbrunn
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    11. October 2013 um 18:39

    Mit diesem historischen Krimi versetzt die Autorin den Leser zurück in die Zeit der Kaiserin Elisabeth, als kurz nach deren Ermordung eine Mordserie an schönen adeligen Frauen beginnt, die alle der Kaiserin ähnlich sehen. Der Privatdetektiv Gustav von Karoly, selbst aus verarmten Adelskreisen stammend, hilft seinem besten Freund, Polizei-Oberkommissär Rudi Kasper bei der Aufklärung dieser Serienmorde und kann wesentliche Hinweise beisteuern. Dabei gibt es einen Mord der so gar nicht in das Schema passt und einige Tatverdächtige. Doch der wahre Mörder bewegt sich in den allerhöchsten Adelskreisen und es ist fraglich, ob er überhaupt verurteilt werden kann! Gustav ahnt nicht, dass er mit dem Täter bereits Umgang pflegt. Der Leser lernt in dieser spannenden Geschichte so ganz nebenbei kultur-historische und politische Gegebenheiten des alten Wien kennen. Durch die originalen Schauplätze und die nostalgischen Begriffe kommt eine typisch wienerische Atmosphäre beim Lesen auf. Einzig den Detektiv fand ich ein wenig zu passiv im Agieren, doch das ungewöhnliche Ende des Buches versöhnte mich wieder damit. Ein Krimi mit echter Nonchalance.

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  • Rezension zu "Die Tote von Schönbrunn" von Edith Kneifl

    Die Tote von Schönbrunn
    Solifera

    Solifera

    01. October 2013 um 20:55

    Wien im Jahre 1998. Bei seinem nun schon zweiten Fall hat es Privatdetektiv Gustav von Karoly mit nicht nur einer Toten (wie der Titel vermuten lässt) zu tun. Angefangen mit dem Tode der lieblichen Kaiserin Sis(s)i. Ein Aufschrei geht durch die königlich-kaiserlichen sowie adeligen und nicht-adeligen Kaiser. Alles haben sie gemocht, gar verehrt. Und irgendein irrer Psychopath scheint es auf junge Frauen abgesehen zu haben, die eine Ähnlichkeit mit ihr haben. Gustav steht vor einem Rätsel. Kann ihm sein guter Freund Rudi Kasper, Polizei-Oberkommissär, zur Seite stehn, wie schon bei seinem ersten Fall? "Erschwerend" zu den schier unlösbaren Morden des sogenannten "Jack the Ripper" von Schönbrunn kommt, dass Gustav's leiblicher Vater sich in sein Leben einzumischen gedenkt, ebenso hat der die Halbschwester Marie Luise mitgebracht. Zudem plant Dorothea, einstige große Liebe von Gustav, die derzeit bei den von Karolys wohnhaft ist, ein Medizinstudium im fernen Zürich aufzunehmen. So hadert der arme Gustav sowohl mit privaten als auch beruflichen Brennpunkten. Auch im zweiten Buch um den sympathischen Privatdetektiv zeichnet die Autorin ein konkretes Bild des Wiens und seiner Bewohner um 1900. Sowohl geschichtliche als auch persönliche Geschichten runden die kriminell spannende Jagd auf den Frauenmörder von Schönbrunn ab und bilden ein rundum gelungenes Ganzes! Wirklich lesenswert. Siehe auch Band 1: Der Tod fährt Riesenrad

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