Edith Kneifl Glücklich, wer vergisst

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Glücklich, wer vergisst“ von Edith Kneifl

DUNKLE SCHATTEN DER VERGANGENHEIT LIEGEN ÜBER DER SOMMERLICHEN IDYLLE DES ATTERSEES. Plötzlich durchbricht ein jäher Schrei die Stille. Der Anblick, der sich der 14-jährigen Joe Bellini im Bootshaus bietet, brennt sich tief in ihr Gedächtnis ein - hilflos muss sie mitansehen, wie ihre Freundin Franzi von einem Unbekannten vergewaltigt wird. 30 Jahre später kehrt Joe an den Ort des Geschehens zurück. Franzi steht unter Verdacht, ihren Stiefvater ermordet zu haben. Hat sie die Vergangenheit eingeholt? Joe setzt alles daran, ihre Unschuld zu beweisen ... SPANNUNG, AUTHENTISCHE FIGUREN UND VIEL LOKALKOLORIT Joe Bellini haben alle Kneifl-Fans schon kennen und lieben gelernt. Niemand bleibt von ihren schrägen Analysen verschont, die Verbrechen aber behandelt sie mit heiligem Ernst. So wird der Leser unerbittlich bis zum Showdown getrieben und am Ende atemlos staunend zurückgelassen. „Ein fesselnder Krimi, der tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele bietet. Absolute Leseempfehlung!“

Abwechslungs- und ausdrucksloser Krimi mit einer unsympathischen Handlungsträgerin

— MartinaSchein
MartinaSchein

Story gut, Ausführung bemüht

— Stups
Stups

Stöbern in Romane

In einem anderen Licht

Eine ernste Thematik lädt zum Innehalten ein!

Edelstella

Ein Gentleman in Moskau

Ein Einblick in eine große Menschenseele und in die russische Geschichte! Wunderbar!

Edelstella

Die zwölf Leben des Samuel Hawley

Eine wunderbar mäandernde Geschichte über einen Gauner und seine Tochter, der seiner Vergangenheit zu entkommen versucht. Sehr lesenswert.

krimielse

Wer hier schlief

Philipp verlässt sein durchschnittliches Leben für Myriam. Doch es kommt ganz anders. Statt mit ihr aufzusteigen fällt er, und fällt er...

Buchstabenliebhaberin

QualityLand

Verrückt und schwarzhumorig. Mit schrulligen Charakteren und einer leicht bedrückenden Stimmung, die trotzdem skurril-komisch ist.

Mlle-Facette

Britt-Marie war hier

Ein echter Backman

Engelmel

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Abwechslungs- und ausdrucksloser Krimi mit einer unsympathischen Handlungsträgerin

    Glücklich, wer vergisst
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    28. October 2016 um 14:33

    In dem Buch Glücklich, wer vergisst geht es um zwei Morde und eine 30 Jahre zurückliegende Vergewaltigung. Die Handlungen - sowohl in der Gegenwart als auch die in der Vergangenheit spielen am österreichischen Attasee. Die Protagonistin Joe Bellini wirkt auf mich zickig - ja, ich weiß, dazu sagt man heute emotionsflexibel - und nicht sonderlich sympathisch. Das Gleiche gilt für die anderen Handlungsträger. Ferner wirken sie auf mich teilweise nicht schlüssig und größtenteils farblos. Die Beschreibung der Alpenregion ist ganz nett, aber sprachlich nicht wirklich herausragend. Der stetige Wechsel der beiden Zeitebenen lässt meiner Ansicht nach keine Spannung aufkommen und trägt auch nicht wirklich zur Erhellung der Geschehnisse bei. Im Grunde dreht sich die gesamte Handlung mehr oder weniger um eine ziemlich verkorkste, neurotische Familie, die in einem baufälligen Schloss lebt.Die agierenden Figuren empfand ich teils ausgesprochen behäbig und die Handlungen zähflüssig. Bei diesem Buch ist der Funke nicht übergesprungen.

    Mehr
  • Ein verfallenes Schloss, ein toter Stiefvater - Krimiherz was willst du mehr?

    Glücklich, wer vergisst
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Ein Schloss am – nein, nicht am Wörther See – sondern am Attersee ist die Kulisse dieses Krimis. Franzi, die Jugendfreundin von Josefa „Joe“ Bellini wird des Mordes an ihrem Stiefvater verdächtigt. Joe, von Beruf Psychologin, soll helfen. Im Zuge der Erhebungen taucht Joe immer wieder in ihre eigene Vergangenheit ein. Ungereimtheiten, Lügen, Intrigen und Familiengeheimnisse lassen die Spannung auf- und abebben. Dann gibt es plötzlich eine zweite Leiche, eine zerstückelte noch dazu. Wie passt die in die verzwickte Familiengeschichte? Interessant ist die Erzählweise: die Gegenwart ist in der Ich-Form geschrieben. Hier kann der Leser mit raten und die einzelne Spur mit gehen oder verlassen. Die Sequenzen aus der Vergangenheit klingen für mich eher wie ein „Bericht“ oder ein „Filmabend“ so nach dem Motto „Weißt du noch, wie wir heimlich über die Mauer geklettert sind?“. Edith Kneifl ist eine österreichische Krimi-Autorin, die gerne Schauplätze und Landschaften einen großen Raum in ihren Büchern gibt. So erfahren die Leser auch hier, welche kulinarischen Genüsse die Region bereit hält, auf welche Berge man steigen (und auch herunterfallen) kann. Alles in allem ein gelungener Krimi, wenn auch die Rollen mancher Familienmitglieder ein wenig degoutant sind.

    Mehr
    • 3
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    26. August 2015 um 09:30
    lesebiene27 schreibt Deine Rezi macht neugierig.

    Finde ich auch!

  • Story gut, Ausführung bemüht

    Glücklich, wer vergisst
    Stups

    Stups

    22. July 2015 um 15:20

    Joe’s Halbschwester wird des Mordes an ihren Stiefvater verdächtigt und ihr Vater bittet sie um Hilfe bei der Aufklärung. Joe soll Franzi’s Unschuld beweisen. Dabei wandern ihre Gedanken immer wieder in die gemeinsame Vergangenheit zurück. Die Geschichte im Hier und Jetzt wird aus der Sicht von Joe erzählt. Es gibt aber immer wieder Rückblenden in ihre Kindheit, welche allerdings aus der Sicht eines unabhängigen Beobachters geschrieben wird. Nach und nach wird die komplizierte Familiengeschichte aufgedeckt und der Leser wird mit Psychoanalysen überschüttet. Die ganze Story gefällt mir sehr gut, allerdings klingt Vieles sehr aufgesetzt und bemüht. Manchmal wäre weniger mehr. Die Person Joe ist mir zu unstetig, kann ich nicht richtig fassen, widerspricht sich zu oft und bleibt mir daher fremd. Fazit: Für echte Krimiliebhaber wohl nicht das richtige. Wer Psychoanalysen und verkorkste Lebensgeschichten liebt, ist wohl dabei besser aufgehoben.

    Mehr