Edith Schreiber-Wicke

 4 Sterne bei 108 Bewertungen
Autorin von Die schwarzen Wasser von Venedig, Tote Puppen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Edith Schreiber-Wicke (©)

Lebenslauf von Edith Schreiber-Wicke

Edith Schreiber-Wicke ... ... schrieb zunächst Werbetexte, daneben Lyrik und Kurzgeschichten für Anthologien. Ihr erstes Kinderbuch "Der Tag, an dem Anton nicht da war" wurde als TV Serie verfilmt. Seither schreibt sie hauptberuflich Kinder- und Jugend- sowie TV Drehbücher. Neuerdings auch Krimis und Thriller. Sie schreibt und lebt in Grundlsee, Wien, Venedig und immer öfter in Santa Fè (New Mexico). Ihre Bücher wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Literarische Auszeichnungen: Österr. Preis für Kinder- und Jugendliteratur, Preis der Stadt Wien (zweimal), Janusz Korczak Medaille, Eulenspiegel-Preis, Österr. Staatspreis für Kinderlyrik - Preis der Kinderjury

Alle Bücher von Edith Schreiber-Wicke

Cover des Buches Tote Puppen (ISBN: 9783522502214)

Tote Puppen

 (14)
Erschienen am 10.08.2011
Cover des Buches Die schwarzen Wasser von Venedig (ISBN: 9783522202541)

Die schwarzen Wasser von Venedig

 (15)
Erschienen am 11.04.2019
Cover des Buches Ein Blick zu viel (ISBN: 9783522502481)

Ein Blick zu viel

 (10)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Zwei Papas für Tango (ISBN: 9783522458474)

Zwei Papas für Tango

 (7)
Erschienen am 17.01.2017
Cover des Buches Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen (ISBN: 9783522435291)

Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen

 (4)
Erschienen am 13.07.2006
Cover des Buches Als die Raben noch bunt waren (ISBN: 9783522458306)

Als die Raben noch bunt waren

 (4)
Erschienen am 15.07.2016
Cover des Buches Viel Lärm um mich (ISBN: 9783522181174)

Viel Lärm um mich

 (4)
Erschienen am 14.07.2008
Cover des Buches Der Neinrich und andere Mutmach-Geschichten (ISBN: 9783522458566)

Der Neinrich und andere Mutmach-Geschichten

 (3)
Erschienen am 20.07.2017

Neue Rezensionen zu Edith Schreiber-Wicke

Cover des Buches Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen (ISBN: 9783522435291)B

Rezension zu "Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen" von Edith Schreiber-Wicke

Ein Reim zu jedem Buchstaben
Buchfresserchen1vor 7 Monaten

In diesem Buch findet man zu jedem Buchstaben des Alphabets einen witzigen,gereimten Vers. In der Regel ist es ein Tier, nur beim X bezieht es sich auf X Beine.
Das letzte Wort des Vers ist immer ausgelassen. Soll vom Leser erraten werden. Die Lösungen findet man auf der Klappenseite hinten.
Die Bilder sind schön gemalt und die Großbuchstaben sind auch mit eingearbeitet.
Die Verse sind so angelegt, das fitte Kinder ab 4 Jahren sie schon mitreimen können.
Ich kann das Buch zur aktiven Sprachförderung durch genaues Hinhören wirklich wärmstens empfehlen.

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Cover des Buches Zwei Papas für Tango (ISBN: 9783522458474)B

Rezension zu "Zwei Papas für Tango" von Edith Schreiber-Wicke

Eine tolle wahre Geschichte, nur leider nicht optimal umgesetzt
Buchzwergerlvor 8 Monaten

Dass es auch im Tierreich homosexuelle Paare gibt beweist die wahre Geschichte von Roy und Silo, einem männlichen Pinguinpärchen in Manhattner Zoo. Roy und Silo verbrachten die ganze Zeit miteinander und als sich die anderen Pinguinmännchen nach -weibchen als Partnerin umschauten, hatten Roy und Silo nur Augen füreinander. Obwohl das den Zoowärtern nicht gefiel, sie sogar kurzzeitig voneinander trennten, begannen die beiden Pinguinmännchen gemeinsam ein Nest zu bauen, brüteten dann sogar abwechselnd ein verlassenes Ei aus und waren schließlich eine glückliche Pinguinfamilie. 


Die Geschichte wird von der österreichischen Kinderbuchautorin Edith Schreiber-Wicke kindgerecht nacherzählt. Meiner Meinung nach werden jedoch die alten Klischees mit Phrasen wie „Die Natur hat das eben nicht vorgesehen“ oder „Wo gibt‘s denn sowas?“ verstärkt hervorgehoben. Auch die Zoowärter, die anfänglich nicht froh über das Pärchen sind und sie sogar trennten, hätte ich in dieser Geschichte nicht erwähnt. Ohne dieser Aussagen

und Passagen würde die Geschichte vom brütenden männlichen Pinguinpärchen von den Kindern als ganz natürlich angesehen werden. Schade, denn so bekommen Kinder durch das Lesen dieser Geschichte dann doch den Beigeschmack, dass die beschriebene Homosexualität nicht normal bzw. zum Teil gesellschaftlich nicht anerkannt ist.


Man weiss von Beobachtungen, dass dieses Phänomen kein seltenes ist. Auch in freier Natur wurden immer wieder männliche Pinguinpärchen gesichtet, die ein verlassenes Ei ausbrüteten. Auch bei Flamingos ist das immer mal wieder der Fall. 

Meine Recherche ergab, dass es nachweislich 1500 Tierarten gibt, bei denen Homosexualität ausgelebt wird. Das reicht von Giraffen, Löwen, Affen, Delphinen Fischen bis über Maden! Die Schlussfolgerung ist demnach, Homosexualitöt ist völlig natürlich!

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Cover des Buches Zwei Papas für Tango (ISBN: 9783522458474)K

Rezension zu "Zwei Papas für Tango" von Edith Schreiber-Wicke

Ein wundervolles Bilderbuch zum Thema Regenbogenfamilie und zwei Vätern/ Kinderwunsch
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Wie schön das unsere Welt und unser Leben so bunt sein kann und sich immer mehr durchsetzt, das jeder leben und lieben kann wie und wen er will.
Das herkömmlich bekannte Familienmodell "Vater, Mutter, Kind/er" ist längst durch diverse Veränderungen wie Scheidung, Tod eines Partners oder auch Alleinerziehende erweitert worden nur das zwei Männer ein Kind großziehen ist noch nicht so bekannt, dabei gibt es immer mehr Familien in denen Kinder mit zwei Papis zusammen leben. Genauso gibt es aber auch die Familien mit zwei Mamas, wobei hier oftmals eine der Mamas tatsächlich auch die Bauchmama war, was bei Papas nun mal biologisch noch nicht möglich ist.
Dieses wundervolle Bilderbuch von Edith Schreiber-Wicke erzählt so die Geschichte zweier Jungen, die von klein auf miteinander aufwachsen und sich sehr lieb haben. Irgendwann kam der Wunsch auch einmal ein Ei auszubrüten und Familie zu haben auch wenn sie wissen dieser Wunsch wohl nicht in Erfüllung gehen kann.
Doch es kommt anders.
Die Autorin erzählt hier die wahre Geschichte zweier Pinguine nach, die schöner, dieses Thema, kaum widerspiegeln kann.
So begab es sich im Zoo von Manhattan.
Dort leben die beiden Pinguine Roy und Silo, die von Geburt an zusammen durchs Leben gehen. Das ist zunächst nichts ungewöhnliches, Freundschaften sind ja nichts besonderes. Doch als Roy und Silo in das Alter kamen wo andere Pinguin Jungen sich eine Frau suchen um eine Familie zu gründen, hatten die beiden Freunde keinerlei Interesse daran sich eine Partnerin zu suchen. Sie genügten sich und liebten sich sehr. Das gefiel den Zoowärtern gar nicht und so trennten sie die beiden. Doch ihr Plan, dass sich die beiden dann eine Pinguindame suchten ging nicht auf. Schlimmer, sie gingen in einen Hungerstreik und so gaben sie ihren Plan auf Silo und Roy mit zu verkuppeln auf und ließen sie wieder zusammen durchs Leben gehen. Was die Mitarbeiter des Zoos wenig später erleben durften war dann aber schon besonders. Roy und Silo fingen an ein Nest zu bauen. Statt eines Eis legten sie einen Ähnlich geformten Stein ins Nest und fingen an zu brüten. Ihnen war klar, dass aus dem Stein kein Pinguinbaby schlüpfen würde aber die Sehnsucht nach Familie ließ sie zumindest so das Gefühl des brüten und behüten erleben.
Es war aber auch so, dass die Wärter ein verlassenes Nest entdeckten. Da gab es doch tatsächlich eine Pinguindame, die augenscheinlich kein Interesse daran verspürte ihr Ei auszubrüten und so kam der Pfleger Rob auf die Idee das verlassene Ei anstelle des Steins in das Nest von Roy und Silo zu legen.
Wie sehr sich die beiden wohl gefreut haben, das aus ihrem vermeidlichen Steinei dann plötzlich ein Pinguinbaby schlüpfte können wir nur erahnen. Der Kleine wurde Tango genannt und lebt wunderbar behütet und geliebt von seinen beiden Papas. Eine wahre Bilderbuchfamilie.
Einfühlsam und in mit einer ganz wundervollen Erzählsprache, die einen vom ersten Moment an fesselt und mitnimmt erzählt Edith Schreiber- Wicke diese wundervolle Geschichte, die zeigt, dass auch eine Familie mit zwei Papas wunderschön sein kann. Hauptsache ist doch, das Kinder von ihren Eltern geliebt werden. Egal ob Papa und Mama, Mama und Mama oder Papa und Papa oder....... .
Die Geschichte sensibilisiert und zeigt wie bunt unsere Welt sein kann.
Carola Holland hat hierzu sehr ausdrucksstarke Bilder gezeichnet in denen das Schwarz Weiß der Pinguine dominiet aber nie dünster wirkt, denn Pinguine und ihr Lebensraum sind nun mal schwarz weiß. Die wenigen Szenen in denen Farbe ins Spiel kommt wirken da schon fast ungewohnt weit weg obwohl sie unmittelbar dazu gehören. Farbe vermisst hier niemand.
Das die Geschichte sich tatsächlich so zugetragen hat macht sie so besonders und für uns exemplarisch.
Die Kinder verstehen die Botschaft, sehen es dank einiger Bücher und vielleicht auch eigener Erfahrungen im Umfeld hoffentlich als normal an, wenn ein Kind zwei Papas hat. Bis unsere Gesellschaft darüber kein Aufsehen mehr macht und es als völlig normal empfindet wird es vermutlich noch eie weile dauern abe ich denke wir sind auf einem guten Weg.
Das Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen als Regenbogenfamilien bezeichnet werden ist wunderschön und zeigt letztendlich das was wir alle lieben. Eine bunte Welt in der jeder so akzeptiert ist wie er ist.
Wenn wir unsere Kinder früh genug diese Vielfalt erleben lassen sind wir auf einem guten Weg.

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Gespräche aus der Community

Wer mag den Probetext "Tote Puppen" lesen und mir schreiben, ob die paar Seiten auf das Buch neugierig machen? Wenn nicht, warum nicht? Wenn ja, warum? Kurz: feedback der wichtigen Art. Link zum Probetext: http://cms.thienemann.de/daten/dokument/leseprobe/9783522502214.pdf Unter allen, die bis 10. 10. schreiben, werden 5 Exemplare "Tote Puppen" verlost. Viel Spannung wünscht Edith Schreiber-Wicke
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