Edith Schreiber-Wicke , Carola Holland Zwei Papas für Tango

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Inhaltsangabe zu „Zwei Papas für Tango“ von Edith Schreiber-Wicke

Die Pinguine Roy und Silo leben im Zoo von New York und geben ihren Pflegern einiges Kopfzerbrechen auf, denn die beiden Jungs interessieren sich einfach nicht für Pinguinmädchen, sondern stecken immer nur zu zweit zusammen. Als sie getrennt werden, ist die Trauer groß. Da man das nicht mit ansehen kann, kommen sie wieder zusammen in ein Gehege und die Wiedersehensfreude ist groß. Die beiden Jungs bauen zusammen ein Nest und beginnen - sehr zur Verwunderung der Pfleger - mangels Ei einen Stein auszubrüten. Auch das kann man nicht mit ansehen. Deshalb schieben die Pfleger ihnen ein echtes Pinguin-Ei unter. Heraus schlüpft Tango - und die Familie ist komplett. Keine Familie wie jede andere, aber eine glückliche. Ab 4 Jahren

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  • Rezension zu "Zwei Papas für Tango" von Edith Schreiber-Wicke

    Zwei Papas für Tango
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    10. December 2011 um 13:59

    „Roy und Silo, zwei Zügelpinguine aus dem Central-Park-Zoo in Manhattan, sind ein Herz und eine Seele. Seit fast sechs Jahren sind sie unzertrennlich und legen ein sogenanntes ‚ekstatisches Verhalten’ an den Tag, wie man das bei Pinguinen nennt: sie umschlingen ihre Hälse, kommunizieren miteinander und haben Sex. Silo und Roy sind, in vermenschlichten Kategorien gesprochen, schwule Pinguine. Weibliche Gesellschaft lehnen sie unmissverständlich ab. Und die Weibchen zeigen keinerlei Interesse an ihnen. Eines Tages, erzählt ihr Pfleger Rob Gramzay, haben sie sich verzweifelt darum bemüht, einen Stein in ihr Nest zu schaffen und diesen auszubrüten. Schließlich schob er ihnen ein befruchtetes Ei unter, das von seinen Eltern verlassen worden war. Es klappte wunderbar und ein weibliches Küken, Tango, kam zur Welt. In den folgenden zweieinhalb Monaten zogen sie Tango groß, hielten sie warm und fütterten sie so lange, bis sie ihrer eigenen Wege gehen konnte. Gramzay ist stolz auf die beiden. ‚Sie haben hervorragende Arbeit geleistet’, sagt er. Roy und Silo sind keine Ausnahmen. Wissenschaftler haben homosexuelles Verhalten im gesamten Tierreich nachgewiesen.“ (New York Times, 7.2.2004) Diese wahre Geschichte hat die beiden Autorinnen Edith Schreiber-Wicke und Carola Holland zu einem kleinen, aber feinen Bilderbuch inspiriert, das geeignet ist, durch einfaches, unkommentiertes Vorlesen Kinder mit der Tatsache zu konfrontieren, dass es unter Tieren und auch unter Menschen Homosexualität gibt. Ein mutiger Versuch, dieses Thema für Kinder aufzubereiten. Es ist zu hoffen, dass es weder in die eine noch in die andere Richtung als Legitimation missbraucht wird, denn Kinder nehmen die Dinge und Phänomene wahr, zunächst ohne zu werten. Edith Schreiber-Wicke hat lustig und originell getextet, und die Bilder von Carola Holland sind sparsam mit Farbe und hauptsächlich im pinguinmäßigen schwarz-weiß gehalten.

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