Edith Sitwell Englische Exzentriker

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Inhaltsangabe zu „Englische Exzentriker“ von Edith Sitwell

Das genial entworfene Bild einer britischen Tugend, die von kontinentalen Beobachtern häufig fassungslos belächelt, in England aber als selbstverständlicher Bestandteil der Alltagskultur geschätzt und seit Jahrhunderten gepflegt wird: der Exzentrik. Sie vereint Aristokraten und Dienstpersonal, Bürger und Künstler, Stadt und Land und die beiden Geschlechter im hemmungslosen Zelebrieren ihrer Individualität.
Dame Edith Sitwell, selbst Exzentrikerin von höchsten Graden, hat ihnen ein bleibendes Denkmal errichtet.

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  • Rezension zu "Englische Exzentriker" von Edith Sitwell

    Englische Exzentriker

    Thaila

    26. February 2011 um 13:31

    Edith Sitwell würde wohl selber ein Platz in ihrer Galerie englischer Exzentriker gebühren. Sie kam aus adeligen, gut situierten Verhältnisses, entfernte sich jedoch schon in jungen Jahren von dem Idealbild einer englischen Dame. Die Zeit der Bräutigamsschau verlief äußerst erfolglos (ein vielversprechender Anwerter beklagte sich beispielsweise darüber, sie habe bei Tisch über Brahms gesprochen, ein solch intellektuelles Thema sei für eine junge Frau doch kaum angemessen) und sie heiratete nie. Stattdessen wurde sie Dichterin und schloss sich der Moderne an, Sowohl durch ihr antitraditionelles Schreiben, als auch durch ihren unkonventionellen Lebensstil erregte sie immer wieder Aufsehen. So kleidete sie sich gerne in orientalischen Gewändern. Da erstaunt es nicht, dass die Sympathie für das ungewöhnliche Leben sich durch alle Seiten des Buches zieht. Dabei hat Sitwell durchaus ein Auge für die Schwächen des Menschen, wenn sie zum Beispiel extreme Geizkragen beschreibt, die lieber verhungerten oder erfroren, als Geld für Nahrung oder Heizung auszugeben. Ein Schuss Bossheit trägt auch zum Vergnügen an dieser herrlich kuriosen Sammlung merkwürdiger Gestalten bei. Da ist zum Beispiel Thomas Carlyle, der sein Leben lang vor dem Lärm flüchtete und dessen Hass auf das Krähen von Hähnen ihn dazu antrieb, seine gesamte Nachbarschaft von Hähnen zu befreien. Oder ein Lord, der sein eigenes Hemd anzündete und sein enormes Vermögen innerhalb kürztester Zeit durchbrachte. Sitwells etwas umständlicher Stil fand ich anfangs ein bißchen gewöhnungsbedürfnis, dann trägt gerade dieses britisch Steife sehr zu den Beschreibungen bei. Das Buch von Wagenbach ist typischerweise für seinen schmalen Umfang recht teuer. Dafür bekommt man aber auch ein handwerklich liebevoll gemachtes Buch.

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  • Rezension zu "Englische Exzentriker" von Edith Sitwell

    Englische Exzentriker

    BertieWooster

    In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin um die Frage, wann gilt jemand als exzentrisch bzw. was ist ein echter Exzentriker. In der Regel gilt jemand als exzentrisch, wenn sein Äußeres oder sein Benehmen von dem der Allgemeinheit abweicht. Ein echter Exzentriker wird den Unterschied jedoch kaum bemerken, da es seine innere Geisteshaltung zum Ausdruck bringt. Ein "Schau-Exzentriker" ist dagegen bemüht nach außen hin um jeden Preis aufzufallen. Im Gegensatz zum echten Exzentriker ist es jedoch nicht seine ganz eigene Lebensanschauung, die ihn dazu veranlasst. In dem Buch führt die Autorin anhand mehrerer Beispiele Exzentriker aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen an. Von vielleicht geistig verwirrten Personen, über reiche Adlige über Modegecken bis zu bekannten Denkern. Manche Beschreibungen sind sehr gelungen und humorvoll. Bei anderen habe ich mich gefragt, was jetzt hier die Exzentrik darstellen soll, z.B. bei Miss Fuller. Im Nachwort wird auch noch auf die teilweise verschachtelte Schreibweise der Autorin hingewiesen, die nur schwer zu übersetzen ist. Dies ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass ich das Buch teilweise mühsam zu lesen fand.

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  • Rezension zu "Englische Exzentriker" von Edith Sitwell

    Englische Exzentriker

    TheSaint

    11. October 2009 um 18:28

    Ein unterhaltsames Buch über einige schräge Vögel des 18. und 19. Jahrhunderts. Es wird vom amphibienhaften Lord Rokeby berichtet, der nur selten sein Bad verließ oder von Lord Mytton, seines Zeichens Landedelmann und Querfeldeinfahrer, der täglich acht Flaschen Portwein zu sich nahm und sein Nachthemd in Brand setzte, um seinen Schluckauf zu kurieren. Dame Edith Sitwell's Schreibstil ist schräg und animierend und die Biographien der merkwürdigen Damen und Herren sind mitunter sehr erstaunlich.

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