Edith Wannags Pfauenmagd und Hirtenschuster

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Inhaltsangabe zu „Pfauenmagd und Hirtenschuster“ von Edith Wannags

Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos – ohne das nötige Geld gibt’s keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden. „Pfauenmagd und Hirtenschuster“ basiert auf einer weitgehend authentischen Begebenheit in einer Epoche, die Romantik genannt wird, aber nicht immer romantisch war. Edith Wannags verschweigt nicht die Missstände, zeichnet aber dennoch ein lebensfrohes Bild vom Alltag in der guten alten Zeit. Der Roman spricht alle Leser an, die gerne in der Vergangenheit stöbern und auf der Suche sind nach unterhaltsamer Lektüre mit Tiefgang und Herz.

Ein schöne ruhige Geschichte ;-)

— Tigerbaer
Tigerbaer

Einfach nur schön

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Liebevoll recherchierte Geschichte

— Daniela2606
Daniela2606

Ein schöner Blick in die Vergangenheit. Wie ein längst vergessenes schönes Märchen.

— Gelinde
Gelinde

Schöner historischer Roman in wunderschöner Kulisse, gewürzt mit einer Liebesgeschichte

— Spleno
Spleno

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  • Pfauenmagd und Hirtenschuster

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Dank einer Leserunde durfte ich "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags lesen. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Die Autorin zeichnet ein für mein Empfinden authentisches Bild der damaligen Zeit und entführt mich in eine Epoche und ein Umfeld, über das ich bisher noch nicht viel gelesen habe. Der Erzählstil ist ruhig und ähnlich beschaulich, wie die Gegend in der die Handlung spielt. Anfangs hatte ich ein wenig mit diesem langsamen Tempo zu kämpfen, da ich sonst rasantere Geschichten gewohnt bin, aber ein gemütlicher Spaziergang hat ja auch seinen ganz eigenen Reiz und man sieht viel mehr von der Umgebung. Von mir gibt es vier Sterne und ein Danke, dass ich mitlesen durfte.

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    • 2
    parden

    parden

    25. December 2014 um 23:48
  • Leserunde zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Einhorn_Verlag

    Einhorn_Verlag

    Liebe Leser/innen, wir verschenken zehn Rezensionsexemplare des historischen Romans "Pfauenmagd & Hirtenschuster". Edith Wannags Buch basiert auf einer weitgehend authentischen Begebenheit in einer Epoche, die Romantik genannt wird, aber nicht immer romantisch war. Sie verschweigt nicht die Missstände, zeichnet aber dennoch ein lebensfrohes Bild vom Alltag in der "guten alten Zeit". Zum Inhalt: Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb in Baden-Württemberg, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos – ohne das nötige Geld gibt’s keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden. Über die Autorin: Edith Wannags lebt seit ihrer Geburt im Jahr 1946 in einem Weiler im oberen Kochertal. Aufgewachsen in einem kleinen Wirtshaus einer ländlichen Großfamilie, war sie geprägt von vielfältigen Einflüssen. Schon als Kind hörte sie gerne den Geschichten der Erwachsenen zu, wobei sie nicht nur das Was, sondern immer auch das Warum interessierte. Bald begann sie, alte Überlieferungen aufzuschreiben. Dabei wurde ihr heimatkundliches Interesse immer intensiver. Eine weitere Leidenschaft bewegt die Autorin: Musik und Gesang. Im Haus ihrer Großeltern war oft musiziert und gesungen worden. Durch den Vater, einen in Süddeutschland »gestrandeten« Seemann, kamen weitere musikalische Einflüsse ins Haus. Auch kannte man keine Berührungsängste mit Fremden, auch nicht mit farbigen amerikanischen Soldaten. Anfang der 1980er Jahre sang Edith Wannags einige Jahre lang als einzige Weiße in einem schwarzamerikanischen Gospelchor. 1992 gründete sie »Joy of Gospel«, den ersten weißen Gospelchor im Ostalbkreis und gab mit ihm ausschließlich Benefizkonzerte. Nach sechs Jahren bereitete der Krebs ihrer Chorarbeit ein jähes Ende, doch nicht ihren Leidenschaften. Edith Wannags sang weiter, inzwischen Blues und Jazz-Standards, immer wieder unterbrochen von gesundheitlichen und anderen Tiefschlägen. Auch ihr ehrenamtliches Engagement im Untergröninger Heimatverein betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann unbeirrt weiter. Mit Begeisterung taucht sie ab in die Vergangenheit auch, um die Gegenwart besser verstehen zu können. Die Leserunde wird vom Verlag begleitet. Wir leiten sehr gerne auch Fragen an die Autorin weiter, freuen uns auf einen regen Austausch und sind schon sehr auf eure Meinung zum Buch gespannt.

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    • 129
  • Ich vergebe: 4 von 5 Sterne

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    16. June 2014 um 12:07

    Meine Rezension zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags 1. Klappentext Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos – ohne das nötige Geld gibt’s keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden. ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Zum Cover:  Hätte ich dieses Buch nicht in einer Leserunde gewonnen, wäre mir das Cover wohl nicht für einen historischen Roman ins Auge gefallen.  Für mich wirkt es wie aus einem Kirchenblatt. Zu den Protagonisten und Örtlichkeiten: Gut dargestellt, jedoch hätte ich mir zeitweise etwas mehr Details gewünscht. Ein bisschen mehr Äußerlichkeiten haben wir gefehlt. Zum Schreibstil: Nicht zu modern, aber auch nicht altmodisch. Für die damalige Zeit passend. Zur Geschichte: Da ich immer auf der Suche nach historischen Romanen aus meiner Gegend bin, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Als historisch interessierter Leser, wusste ich natürlich schon von den Problemen, die Württemberg hatte. Umso schöner war es, eine kleine versteckte Liebesgeschichte mit historischen Hintergründen zu lesen. Ich habe mich sofort mit der Geschichte wohlgefühlt und konnte das Buch auch kaum aus den Händen legen. Ich hoffe, dass noch viele Nachfolger erscheinen werden. ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als Taschenbuch für 14,80 280 Seiten ******************************************************************* 4. Leseempfehlung für historisch interessierte Leser, wobei mich der Preis doch etwas irritiert. *******************************************************************

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  • Ruhig

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2014 um 16:17

    Die Autorin bezieht sich in ihren Roman auf weitgehende wahre Begebenheit. Erzählt wird die Geschichte von Steffe, der in Neubronn als  Hirte arbeitet. Er ist in Dorf beliebt. Jedoch verliebt er sich in Großmagd des Pfauenhofes. Eine Hochzeit ist eigentlich nicht möglich, Steffe gibt aber nicht auf.... Edith Wannags beschreibt mit sehr schönen Worten das Leben von damals.  Schönes, wie Schwieriges wird sehr unterhaltsam zum Ausdruck gebracht. Es werden keine großen Worte benutzt, es geschieht nichts Ergreifendes, auch eine große Spannung fehlt. Und trotzdem ist es schön zu lesen oder vielleicht gerade deshalb. Mir hat die Ruhe, die der Roman ausstrahlt gut getan, es ist eine Mischung aus Heimatroman und geschichtlichen Beschreibung. Wer dies sucht, den wird der Roman vielleicht gefallen.

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  • liebevoll erzählte Geschichte

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    irismaria

    irismaria

    14. May 2014 um 17:20

    Viele historische Romane handeln von den angesehenen Personen der damaligen Zeit, den Königen und Adligen oder zumindest einer Heldin, die (oft als Mann verkleidet) aufregende Abenteuer erlebt. Im Gegensatz dazu stehen bei "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags ganz normale einfache Leute im Mittelpunkt, die ein unspektakuläres Leben führen. Die Geschichte spielt um 1850 in der Nähe der Ostalb. Steffe kommt in das Dorf Neubronn und nimmt dort die Arbeit des Gänsehirten an. Im Winter, wenn keine Gänse geweidet werden, arbeitet er als Flickschuster. Die Autorin erzählt vom alltäglichen Leben, der Arbeit der Menschen, dem Miteinander, von Festen und Bräuchen. Man fühlt sich beim Lesen in die Zeit zurückversetzt und manches habe ich von Erzählungen meiner Uroma wiedererkannt. Ich kann diesen historischen Roman, der sich an eine wahre Begebenheit anlehnt, allen empfehlen, die Freude an einer liebevoll erzählten Geschichte ohne große Action haben.

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  • Liebevoll recherchierte Geschichte

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Daniela2606

    Daniela2606

    14. May 2014 um 16:25

    Ich traute mich wieder mal an ein historisches Buch, weil mir die Buchbeschreibung gefiel und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte strotzt jetzt nicht gerade vor Spannung, aber die Geschichte ist amüsant, aus dem Leben gegriffen und schön geschrieben. Man hat einfach Lust dieses Buch immer weiter zu lesen, weil man die Hauptfiguren im Herzen spürt. Vor allem wenn man am Ende das Nachwort liest, wird einem bewusst wieviel Recherchearbeit die Autorin hier geleistet hat. Es war eine schöne Idee die traurige wahre geschichte von Steffe und Urschel zu verschönern und in ein Buch zu packen. Eine liebevolle Geschichte die genau den Lebensstil jeder Jahre wieder gibt. Ein geborener Bayer aus einem kleinen Dorf (so wie ich) wird seine Freude an den Dorfgeschichten, Bräuchen und Taten der Figuren im Buch haben. Die liebevolle Geschichte und die ganz Recherchearbeit haben von mir volle 5 Sterne verdient! Lest mal wieder mit dem Herzen und kauft Euch dazu dieses Buch!

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  • Pfauenmagd und Hirtenschuster

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    12. May 2014 um 18:32

    Das Cover mit dem schlichten Dorf gefällt mir gut und der Titel ist einfach und passend. Das Buch ist in kurze bis mittellange Kapitel eingeteilt, die Überschriften tragen. Der Schreibstil ist gut und ich bin schnell in das Buch hinein gekommen. Wir lernen Steffe kennen, der schon weit in der Welt herumgekommen ist nun nun in Neugronn Anstellung als Gänsehirte sucht. Urschel arbeitet als Magd auf einem benachbarten Hof. Als sie sich sehen, verlieben sie sich ineinander, können sich aber ihre wahren Gefühle erst später gestehen. Allgemein finde ich den Schreibstil, wie gesagt gut, allerdings fehlt es mir deutlich an spannenden Wendungen. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl dabei zu sein in einer Welt, die gerade der Hungersnot hinter sich hatte, in der aber noch von Sitten und Starrheit herrschen. Ich verspürte wenig Funken des Verliebtseins und der Spannung des Flirtens und Begehrens. Auch hätte ich mir Tiefe der Figuren gewünscht. Steffe ist als anständiger mittelalter Mann (das muss man ja mit ca. 30 Jahren sagen) gut beschrieben, jedoch wünschte ich mir Individualität. Sehr gut haben mir die alte Dame am Fenster gefallen sowie als Urschel voller Verzweifelung zu Steffe geeilt ist dessen Reaktion. Die Idee, ein Buch über eine authentische Begebenheit zu schreiben, finde ich nicht nur toll und spannend, sondern auch schwierig. Alles in einem ein Buch mit guten Schreibstil und einer für mich zu seichten Story

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  • Lokalkolorit

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Starbucks

    Starbucks

    09. May 2014 um 09:16

    Was die Großeltern erzählten, das hat die Autorin Edith Wannags in ihrem Buch „Pfauenmagd und Hirtenschuster“ gesammelt und verwoben mit einer ländlichen Liebesgeschichte erzählt. Der historische Roman, der mit einer sanften Geschichte auskommt, spielt in der Heimat der Autorin, auf der Ostalb, und er erzählt – abgeändert – eine wahre Begebenheit. Der Schuster und Gänsehirte Steffe verliebt sich in die Magd vom Pfauenhof, Urschel. Eine Heirat scheint aber zunächst unmöglich, da beide ohne Geld oder Besitz keine Heiratserlaubnis bekommen. Aber Steffe, der sogenannte Hirtenschuster, ist ein ganz besonderer Charakter, der sich nicht so schnell unterkriegen lässt… „Pfauenmagd und Hirtenschuster“ ist ein Buch, das sicher sehr die Leser ansprechen wird, die vielleicht auch aus dieser Gegend sind. Viele Sitten, Bräuche, Traditionen, von denen dieses Buch vor allem lebt, kennt man noch von den eigenen Eltern/Großeltern oder aus Erzählungen. Wer Hochspannung sucht, ist hier fehl am Platz. Der Roman ist ein sehr gefälliges Buch, das Erinnerungen weckt und vielleicht auch dazu anregt, diese an die kommenden Generationen weiter zu geben, zumindest in Erzählungen. Die Geschichte um Steffe und Urschel ist sehr anrührend, aber für mich stand sie beim Lesen gar nicht im Vordergrund. „Pfauenmagd und Hirtenschuster“ ist ein historischer Roman, der seinen Fokus nicht so sehr auf die historischen Ereignisse legt, sondern die Lebensweise der Menschen mit all ihren Entbehrungen und Hoffnungen. Damit setzt er sich bedeutend von den meisten historischen Romanen ab. Auch das Cover setzt sich deutlich ab. Wer also immer gern der Oma beim Erzählen lauschte und wieder einmal in die alte und noch ältere Zeit eintauchen möchte, dem sei „Pfauenmagd und Hirtenschuster“ von Edith Wannags sehr empfohlen. 

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  • Pfauenmagd und Hirtenschuster

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Gelinde

    Gelinde

    09. May 2014 um 08:41

    Pfauenmagd & Hirtenschuster von Edith Wanngs Inhalt: Ein historischer Roman um 1850, der auf der Ostalb in Neubronn spielt. Es basiert auf einer weitgehenden authentischen Begebenheit. Steffe kommt nach Neubronn und verdingt sich in den Sommermonaten als Gänsehirte in den Wintermonaten arbeitet er als Schuster. So hat er schnell seinen Namen: Hirtenschuster weg. Durch seine freundliche, friedfertige und leutselige Art hat er bald das ganze Dorf zum Freund. Er ist ein sehr humorvoller Mann, der auch für sich nachdenklich ist, er wirkt sehr aufgeschlossen und auch sehr um Ausgleich und Ruhe bemüht. Er ist keiner der den Ärger sucht. Er verliebt sich in die Magd Urschel aus dem Pfauenhof, doch da beide „Besitzlos“ sind ist es für sie nicht so einfach eine Heiratsbewilligung zu erhalten, zumal sie einen einflussreichen Bauern gegen sich haben. Werden sie ihr Glück doch noch durchsetzen können? Meine Meinung: Die Schreibweise und Wortwahl erinnert mich sehr am meine Mutter und Oma. Viel von dem was sie auch immer erzählen oder erzählt haben, begegnet mir in dem Buch wieder. Alte Worte, Sprüche und Bräuche: Ehle, Wüstgläubige, Bändelhäube; Schönheit vergeht - Tagwerk besteht; vieles um den Maibaum. Ich fühle mich beim Lesen wieder wie vor vielen Jahren als ich noch ein Kind war. Immer wieder gibt es kleine nette Gegebenheiten zum Lachen und schmunzeln, z.B. die kalten Füße in warmen Kuhfladen aufwärmen. Viele dieser alltäglichen Kleinigkeiten rings herum, machen das Buch so liebenswert und sie zeigen, dass man nicht immer die großen Dinge braucht um glücklich und zufrieden sein zu können. Irgendwie kommt es mir so vor, wie ein längst vergessenes, geliebtes Märchen wieder zu lesen. Ein schöner Blick in die Vergangenheit. Mir hat das Buch schöne Lesestunden geschenkt. Mein Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre, mit viel Herz.

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  • Schöner historischer Roman in wunderschöner Kulisse, gewürzt mit einer Liebesgeschichte

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Spleno

    Spleno

    06. May 2014 um 18:27

    Inhalt: Neubron im Jahre 1850 in der Nähe der Ostalb. Steffe ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Als Wanderschuster will er sich in dem Bauerndorf als Gänsehirt versuchen. Steffe verschaut sich in die schöne Pfauenmag und weiß noch nicht welche Steine dem jungen Glück ins Weg gelegt werden. Meinung: Die Autorin Edith Wannags hat die Geschichte rund um den Hirtenschuster auf eine weitgehende wahre Begebenheit geschrieben. Der Leser wird in eine Zeit zurück in die Vergangenheit gezogen. Die Autorin hat die damaligen Sitten und Bräuche wunderbar geschildert und damit das Buch mit Leben gefüllt. Nicht zu vergessen ist die romantische Beziehung zwischen Steffe und der Pfauenmagd. Wannags hat einen großartigen Einblick in das damalige Leben mit Aberglauben, Sitten, Bräuche, Geld, Dorfklatsch... recherchiert und dem Buch damit die Würze verliehen. Die Charaktere hat die Autorin wunderbar ausgearbeitet und mit einer lebendigen Seele ausgestattet. Der Schreibstil ist zart und seicht, sowie das wunderschöne Aquarellcover. Wannags hat es geschafft den roten Faden von Anfang bis Ende durchzuführen. Gespickt mit Spannung. Ich habe mich in die Zeit zurückversetzt gefühlt. Konnte Steffe über die Schulter schauen, mit ihm lachen, hoffen und ganz nah bei seinen Gänsen sein. Rundherum ein sehr gelungenes Buch. Fazit: Wer historische Bücher mag, mit Tiefgang und ein bißchen Liebe sollte sich auf gar keinen Fall "Pfauenmagd & Hirtenschuster" entgehen lassen.

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