Edith Wharton

 4 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von Dämmerschlaf, The Age of Innocence und weiteren Büchern.

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Haus der Freude
Erscheint am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Piper.
Wiedergutmachung
Neu erschienen am 29.08.2018 als Taschenbuch bei epubli.

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Edith WhartonDämmerschlaf
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Dämmerschlaf
Dämmerschlaf
 (32)
Erschienen am 08.09.2015
Edith WhartonEin altes Haus am Hudson River
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Ein altes Haus am Hudson River
Ein altes Haus am Hudson River
 (11)
Erschienen am 17.10.2011
Edith WhartonZeit der Unschuld
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Zeit der Unschuld
Zeit der Unschuld
 (11)
Erschienen am 09.07.2018
Edith WhartonDas Haus der Freude
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Das Haus der Freude
Edith WhartonTraumtänzer
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Traumtänzer
Traumtänzer
 (4)
Erschienen am 01.03.2011
Edith WhartonHaus Bellomont. Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart.
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Haus Bellomont. Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart.
Edith WhartonEthan Frome
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Ethan Frome
Ethan Frome
 (1)
Erschienen am 20.09.2017
Edith WhartonDer flüchtige Schimmer des Mondes
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Der flüchtige Schimmer des Mondes
Der flüchtige Schimmer des Mondes
 (1)
Erschienen am 01.01.1996

Neue Rezensionen zu Edith Wharton

Neu
Bjjordisons avatar

Rezension zu "Zeit der Unschuld" von Edith Wharton

Hat mir gut gefallen
Bjjordisonvor 2 Monaten

eben gehen wird. Soll er seine Verlobte heiraten, die ihm ein stabiles Leben ermöglicht? Oder soll er doch Ellen heiraten, die sich nicht so anpassen kann oder will.

Persönlich fand ich das Buch regelrecht faszinierend. Ich fand es schon sehr amüsant, was mit dieser Dreiecksbeziehung passieren wird. Allerdings fand ich die Darstellung der Menschen bzw. der High Society in New York einfach gelungen. Man hatte  das Gefühl, alle sind so angepasst und ja nicht auffallen, dass es schon, wie ein Zwang auf mich gewirkt hat. Ich konnte als Leser auch wirklich sehr gut in die Handlung abtauchen. Die Emotionen in der Geschichte schwankten regelrecht, einmal war alles wunderbar und dann wieder nicht, so war ich als Leser einfach nur mitgerissen.

Die Charaktere fand ich wirklich wunderbar ausgebaut. Mir hat es gefallen, wie vielschichtig diese auf mich gewirkt hatten und bei so einigen davon, dachte ich nur, was seid ihr den spießig, weil alles so real auf mich gewirkt hat. Bin absolut verzückt.

Die Schreibweise war ein Genuss. Bei manchen Klassiker wird man von der Schreibweise abgeschreckt, weil viele sehr schwierig sind und auch teilweise sehr ermüdend wirken. Hier hingegen war das aus meiner Sicht sowas von absolut nicht der Fall. Das Buch war leicht zu lesen und alles mache einen sehr flüssigen Eindruck. Die Handlung wird von einem auktorialer Erzähler, welcher alles von außerhalb präsentiert. Fand ich aber sehr geschickt gewählt, denn man wäre wahrscheinlich bei diesen Menschen auch eher außerhalb und so wirkte alles sehr real auf mich.

Das Cover finde ich recht ansprechend und elegant. Persönlich finde ich es sehr passend zur Handlung.

 

Zur Autorin:

Edith Wharton (1862–1937) war ein Kind der Upperclass von New York. Ihre Ehe mit einem deutlich älteren Bankier endete in einer Scheidung. Nach dem Pulitzerpreis für »Zeit der Unschuld« wurde ihr 1923 als erster Frau die Ehrendoktorwürde der Yale University verliehen. Sie war Mitglied der American Academy of Arts and Letters und wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert.

Quelle:  Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Ein Highlight. Einfach wunderbar. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Wird auch nicht meine letzte Geschichte der Autorin sein.

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serendipity3012s avatar

Rezension zu "Ein altes Haus am Hudson River" von Edith Wharton

Schreiben als Lebensziel
serendipity3012vor einem Jahr

Schreiben als Lebensziel 

Die Zwanziger Jahre in den USA: Vance Weston, junger Spross aus gutem Hause, will unbedingt Schriftsteller werden. Jedoch hat er weder schon viel zu Papier gebracht, noch kennt er sich mit dem gängigen Literaturkanon aus, es fehlt ihm an literarischer Bildung. So fühlt er sich wie im Paradies, als er nach einer langen Krankheit zur Erholung zu Verwandten geschickt wird und sein Cousin Upton ihn mitnimmt in ein altes Haus, das eine große Bibliothek besitzt. Vances Cousin und seine Familie geben auf das Haus Acht, das schon seit einiger Zeit leer steht. Hier lernt Vance auch die junge Halo kennen, die ihn immer wieder sacht in die richtige Richtung stößt und später seine Schreibversuche kritisch unter die Lupe nehmen wird. Vance gelingt es schließlich, bei Halos Ehemann Lewis und seiner Zeitung unter Vertrag zu kommen. Er heiratet seine Cousine Laura Lou, die zwar eine herzensgute Frau ist, ihm aber intellektuell unterlegen und mit der Vance nicht über seine Arbeit reden kann. Sowohl seine als auch Laura Lous Familie heißen die überstürzte Hochzeit nicht gut, und seine Schwiegermutter lässt ihn immer wieder spüren, dass sie ihm nicht vertraut.

Edith Wharton (1862-1937) widmet sich in ihrem Roman „Ein altes Haus am Hudson River“ (erschienen erstmals 1929), der Frage nach der Bedeutung von Kunst und Literatur in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Ihr Protagonist Vance Weston strebt danach, das journalistische Schreiben, das er vor allem als Broterwerb betreibt, hinter sich zu lassen, um ein erfolgreicher Romanschriftsteller zu werden, ohne wirklich zu wissen, wie genau er dies angehen soll. Durch Halo (eigentlich Héloise Spear – sie selbst sagt, Name und Spitzname seien beide gleich lächerlich) gelangt er in die Kreise der Society, wo er sich zunächst einmal zurechtfinden und lernen muss, welches Verhalten von ihm erwartet wird.

Wharton gelingt es ausgezeichnet, in ihrem seitenstarken Roman ein ganzes Panorama der damaligen Zeit zu schaffen, ein Milieu und seine geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze differenziert vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Im lesenswerten Nachwort erfahren wir, dass sie dem „stream of consciousness“ (das heißt einer Technik, die sich auf den „Bewusstseinsstrom“ einer oder mehrerer Figuren stützt) skeptisch gegenüberstand – was sie im Übrigen mit Henry James gemeinsam hatte. Stattdessen widmet Wharton sich ausgiebig ihren Figuren und beleuchtet differenziert ihre Gefühle, Gedanken, Entscheidungen und deren Wechselwirkungen. Besonders stehen hier natürlich Vance und Halo im Mittelpunkt; Halo ist im Grunde die zweite Hauptfigur in Whartons Roman. Sie ist eine interessante Figur: Einerseits bildet sie so etwas wie das fehlende Gegenstück zu Vance, gerade auch auf intellektueller Ebene, mit der er konstruktiv über seine schriftstellerische Arbeit reden kann, außerdem weist sie ihm den Weg in die gesellschaftlichen Kreise, in denen er als Schriftsteller verkehren muss, wenn er dauerhaften Erfolg haben will. Andererseits ist sie eine Frau ihrer Zeit, die den Verleger Lewis Tarrant vor allem wegen seines Geldes geheiratet hat, auf das ihre Familie angewiesen ist. Ihr Mann wird mit der Zeit so etwas wie ihr Studienobjekt in der Hinsicht, dass sie lernt, wie sie in welcher Situation mit ihm umgehen muss, um ihn bei Laune zu halten und nicht zu verärgern.

Wharton gelingt es aber auch hervorragend, die übrigen Figuren auf kleinem Platz so treffend zu charakterisieren, dass man stets eine genaue Vorstellung von ihnen hat, selbst, wenn sie eher auf Nebenschauplätzen zu finden sind. Das besagte Nachwort legt dies sehr nachvollziehbar nahe.

„Ein altes Haus am Hudson River“ (im Original „Hudson River Bracketed“) lebt vom ruhigen, harmonischen Erzählrhythmus seiner Autorin bzw. Erzählerin, in der alles ineinander fließt. In vielem ist die Geschichte zeitlos, was vor allem die persönlichen Befindlichkeiten der Charaktere angeht, andererseits ist die Frage nach der Kunst und der Literatur und ihren Strömungen und ihrer Bedeutung sicherlich auch heute noch aktuell. So lässt sich Whartons Roman auch über 80 Jahre nach seinem Erscheinen noch mit Gewinn lesen. Ein ausführliches Anmerkungsverzeichnis in der von mir gelesenen Taschenbuchausgabe bei btb erläutert außerdem jene Textstellen, die sich dem heutigen Leser vielleicht nicht gleich erschließen bzw. geht auch darauf ein, wenn es kleine Umgereimtheiten im Text gibt. 1932 erschien in den USA eine Fortsetzung der Geschichte mit dem Titel „The Gods Arrive“, der allerdings wohl nie ins Deutsche übersetzt wurde.

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Reneesemees avatar

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 104" von Edith Wharton

Allerseelen
Reneesemeevor 2 Jahren

Inhalt:

 Mrs. Sara Clayburn, Herrin des Anwesens Whitegates in Connecticut, hat am Vorabend von Allerseelen des Jahres 1931 bei ihrem üblichen nachmittäglichen Spaziergang eine Begegnung, die ihr ganzes restliches Leben verändern wird.

 

Es ist ein echtes Vergnügen für Halloween und Herbst- und Wintertage an denen man lieber unter der Kuscheldecke bleibt. Man bekommt eine schöne Gänsehaut und hat dabei noch ein wenig über Allerseelen gelernt.

 

 

 

 

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