Edith Wharton Der flüchtige Schimmer des Mondes

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Inhaltsangabe zu „Der flüchtige Schimmer des Mondes“ von Edith Wharton

Die Romankomödie der 1862 geborenen amerikanischen Autorin Edith Wharton erscheint hier zum erstenmal in deutscher Sprache. Sie spielt in einer Villa am Comer See, einem Palazzo in Venedig, in den exklusiven Salons von London und Paris. Hier gibt sich die geldschwere amerikanische High-Society ein Stelldichein, von Edith Wharton scharf beobachtet und kritisch aufs Korn genommen.

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  • Rezension zu "Der flüchtige Schimmer des Mondes" von Edith Wharton

    Der flüchtige Schimmer des Mondes
    walli007

    walli007

    18. February 2012 um 09:01

    Der süße Honigmond Da lassen sich Susy und Nick doch von ihren reichen Freunden aushalten. Manchmal müssen sie dafür in irgendeinen sauren Apfel beißen, aber für ein Leben im Luxus nehmen sie das in Kauf. Susy muss sich allerdings eingestehen, als eine Gönnerin von ihr verlangt, sich nicht mehr mit Nick zu treffen, fällt es ihr doch sehr schwer. Doch sie hält ihr Versprechen, vergessen kann sie Nick aber nicht. Bei einem zufälligen Wiedersehen kommen die beiden auf die glorreiche Idee, sie könnte heiraten und versuchen ihr bisheriges Leben auf Kosten ihrer reichen "Freude" so lange weiterzuführen wie nur irgend möglich. Und wenn einer der beiden eine wirklich gute Partie machen kann, geben sie einander frei. Und so genießen Nick und Susy ihren Honigmond. Natürlich ist das nicht das Ende des Buches, sondern der Anfang. Denn wenn es hier vorbei wäre, hätte das Buch sicherlich nur ein paar knappe Seiten langer Weile verströmt. Doch da die eigentliche Geschichte hier erst beginnt, bekommt der Leser ein paar der typischen Verwicklungen kredenzt. Gepaart mit der Dekandenz der damaligen "höheren" Gesellschaft, der Aufrichtigkeit der Protagonisten, ergibt sich hier ein interessantes und emotionsgeladenes Sittengemälde dieser Zeit. Zwar konnte ich nicht genau heraus lesen, wann das Buch spielt, erschienen ist es erstmalig 1922. Diese Zeit der Freiheit und Unbeschwertheit, der Oberflächlichkeit und des Egoismus, das spiegelt für mich der Roman Edith Whartons sehr gut wieder. Zum Glück wird die Story nicht oberflächlich, sondern gewinnt durch die Gefühle, Handlungen und Überlegungen ihrer Protagonisten eine besondere Tiefe, ohne dabei die Leichtigkeit zu verlieren. Dies Buch war eine echte Zufallsentdeckung, die man gerne verfilmt sehen würde.

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