Edith Wharton Ethan Frome

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Inhaltsangabe zu „Ethan Frome“ von Edith Wharton

Ethan Frome works his unproductive farm and struggles to maintain a bearable existence with his difficult, suspicious, and hypochondriac wife, Zeenie. But when Zeenie's vivacious cousin enters their household as a hired girl, Ethan finds himself obsessed with her and with the possibilities for happiness she comes to represent.

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  • Edith Wharton - Ethan Frome

    Ethan Frome

    miss_mesmerized

    31. December 2015 um 16:31

    Ein namenloser Erzähler strandet während eines Schneesturms in Starkfield, Neuengland, wo er über einen mysteriösen Bewohner des Ortes, Ethan Frome, unterschiedliche Geschichten hört. Das Schicksal will es, dass er im Hause Frome eine Nacht verbringen muss und so die Lebensgeschichte des Mannes hört, die durch einen tragischen Unfall eine unerwartete Wendung nahm. Lebte er lange ein bescheidenes Leben eines guten Mannes, stets unter der harten Hand seiner Frau Zeena, blüht Ethan Frome regelrecht auf, als sie die junge Mattie bei sich aufnehmen, eine Verwandte seiner Frau aus ärmlichen Verhältnissen, die der erkrankten Zeena zur Hand gehen soll. Doch statt Entlastung führt die Anwesenheit des Mädchens zu Spannungen im Haushalt, die in einer Tragödie gipfeln sollen. Mir fehlt ein wenig der Zugang zu Edith Whartons Geschichte, vermutlich weil mir der Protagonist zu fremd blieb, um mit ihm zu sympathisieren. Wie auch in ihren anderen Romanen hat Wharton sicherlich sehr präzise das Leben in all seinen Schattierungen eingefangen, hier einmal nicht die besser gestellte Oberschicht, sondern das Leid der armen Leute, die Zwangsgemeinschaften eingehen und denen auch das kleinste Glück vergönnt ist. Die Autorin selbst hat den Roman eher in die Richtung der Märchen mit einem moralischen Ende geschoben, das kann man so sehen und auch eine Lektion herauslesen, für mich bleibt er dennoch weit hinter ihren andere Werken zurück.

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  • Ethan Frome

    Ethan Frome

    Fornika

    07. February 2015 um 16:18

    Der nicht näher charakterisierte Icherzähler landet im tiefsten Winter in dem kleinen Städtchen Starkfield. Durch einen Zufall ist er auf die Hilfe des ältlichen Farmers Ethan Frome angewiesen, der ihn mit seinem Schlitten durch den Schneesturm zur Arbeit bringt. Dabei erfährt man die Lebensgeschichte von Frome, der vor vielen Jahren am Scheideweg stand und eine schwierige Entscheidung treffen musste.  Edith Wharton hat eine wundervolle Art Dinge zu beschreiben. Die frostige und unfreundliche Winterlandschaft rund um Starkfield hat sie ebenso gut eingefangen wie Ethans ärmliches Farmhaus. Aber auch ihre Figuren sind sehr lebendig und greifbar, der pflichtbewusste Ethan, seine kränkelnde Frau Zeena, die junge Verwandte Mattie Silver. Sie alle sind gefangen in einer sich langsam entwickelnden Tragödie, die den Leser dennoch oder gerade deswegen in den Bann schlägt. Man fühlt mit Ethan mit, der sich entscheiden muss zwischen dem was er sich so sehr wünscht und dem, was ihm die Vernunft und das Pflichtgefühl vorgibt. Dieser innere Kampf wird sehr subtil dargestellt, es braucht keine großen Worte um das Drama zu transportieren. Das Buch ist keine atemraubende Story, in der ein Ereignis das nächste jagt, sondern langsam und ruhig und gerade deswegen so traurig und anrührend. Wharton ist eigentlich eher für ihren kritischen Blick auf die Upperclass der New Yorker Society bekannt, doch auch mit „Ethan Frome“ hat sie mich überzeugt.

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