Edith Wharton Traumtänzer

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Inhaltsangabe zu „Traumtänzer“ von Edith Wharton

Eine Villa am Comer See, ein Palazzo in Venedig, die exklusiven Salons in London und Paris – hier gibt sich die High Society der goldenen 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Stelldichein. Mittendrin das frisch verheiratete, aber mittellose Paar Susy und Nick Lansing, die sich fröhlich von einer Sommerfrische zur nächsten schmarotzen und mit Esprit ihre Gönner unterhalten. Doch für ihr Luxusleben zahlen sie einen hohen Preis, denn die Abhängigkeit von ihren reichen Freunden hat ungeahnte Folgen für das junge Paar. (Quelle:'Flexibler Einband/10.12.2012')

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    Traumtänzer

    serendipity3012

    03. July 2015 um 17:59

    Geld oder Liebe Susy und Nick sind ein junges, mittelloses Paar in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, zwei, die beliebt sind, die wohlhabende Freunde und Bekannte haben, aber nicht wirklich zu ihnen gehören. Da beiden Geld, Luxus und Amüsement über alles gehen, beschließen sie, zu heiraten und sich im ersten Jahr nach der Hochzeit von den verschiedenen vermögenden Freunden einladen zu lassen und so das Leben zu leben, das sie sich wünschen – auch wenn dies nur ein Leben auf Zeit ist. Für ihre Verbindung gilt Ähnliches: Sie versprechen einander, den jeweils anderen freizugeben, wenn dieser eine „bessere Partie“ finden sollte. Vernunft regiert also, über Gefühle sprechen die beiden kaum, obwohl sie sich aus Zuneigung füreinander entschieden haben. So verbringen sie ihre Zeit bei ihren Gönnern – man sonnt sich gern in Susys und Nicks Gesellschaft. Diejenigen, die schon länger verheiratet sind, deren Leben zwar von Reichtum geprägt sein mag, aber auch von Routine, genießen den frischen Wind und die beiden jungen Leute um sich herum, hoffen, dass von deren Jugend und Unbeschwertheit ein wenig auf sie abstrahlen möge. Susy und Nick müssen allerdings feststellen, dass an die großzügigen Einladungen Bedingungen geknüpft sind, - unausgesprochen, aber unmissverständlich. So kommt es zu Problemen. Wo sind die moralischen Grenzen des jungen Paares? Können sie diese Vorstellungen zurückdrängen, verleugnen? Und ist das alles dieses angenehme Leben am Ende überhaupt wert? „Traumtänzer“ von Edith Wharton erschien im Jahr 1922, eine erste deutsche Übersetzung erschien 1995 unter dem Titel „Der flüchtige Schimmer des Mondes“. Wharton gilt als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Amerikas, gewann den Pulitzerpreis: Es ist eine interessante Erfahrung, eines ihrer Werke heutzutage wieder zu lesen. Whartons Erzähltempo ist eher gemächlich, ihre Geschichte verläuft geradlinig, sie nimmt sich Zeit dafür, über das junge Paar zu erzählen. Das führt aber auch dazu, dass sich einiges wiederholt. Der Verlauf der Geschichte ist recht früh vorauszuahnen. Wharton macht keine Schnörkel, beschränkt sich auf ein eher übersichtliches Personal und bleibt ganz bei Susy und Nick. Lesenswert trotz einiger kleiner Längen ist der Roman deshalb, weil Wharton es schafft, dieses Milieu, das sie selbst genau kannte, erfrischend und mit einem Augenzwinkern abzubilden, zu entlarven – und auf diese Weise auch zu kritisieren. Natürlich stellt sie die alte Frage, ob dieser äußere Schein, ob die Oberflächlichkeit das alles wert ist, ob dieses Leben glücklich machen kann. Aus heutiger (Lese-)Sicht ist das alles nicht neu und man hat es so oder ähnlich schon gelesen. Aber „Traumtänzer“ ist ein Roman, der in diese Zeit entführt, eine Geschichte, in die man schnell eintauchen und von der man sich mitreißen lassen kann.

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