Edmond Hamilton

 4.2 Sterne bei 25 Bewertungen

Lebenslauf von Edmond Hamilton

Edmond Hamilton (1904–1977) ist ein amerikanischer Science-Fiction-Autor der ersten Stunde, der insbesondere durch seine CAPTAIN FUTURE-Reihe bekannt geworden ist und als Begründer der Space Opera gilt. Als sein gelungenstes Werk wird häufig sein Roman "Herrscher im Weltenraum" angesehen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Captain Future 09: Jenseits der Sterne

Erscheint am 12.06.2020 als Taschenbuch bei Golkonda Verlag.

Captain Future 08: Im Zeitstrom verschollen

Erscheint am 28.08.2020 als Taschenbuch bei Golkonda Verlag.

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Cover des Buches Captain Future 1: Der Sternenkaiser9783942396172

Captain Future 1: Der Sternenkaiser

 (10)
Erschienen am 11.03.2012
Cover des Buches Captain Future 2: Erde in Gefahr9783942396189

Captain Future 2: Erde in Gefahr

 (5)
Erschienen am 31.03.2013
Cover des Buches Captain Future 3: Die Herausforderung9783942396851

Captain Future 3: Die Herausforderung

 (3)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Captain Future 4: Der Triumph9783942396875

Captain Future 4: Der Triumph

 (1)
Erschienen am 15.11.2014
Cover des Buches Captain Future 6: Sternenstraße zum Ruhm9783944720630

Captain Future 6: Sternenstraße zum Ruhm

 (0)
Erschienen am 16.03.2018

Neue Rezensionen zu Edmond Hamilton

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Rezension zu "Captain Future 2: Erde in Gefahr" von Edmond Hamilton

Jagd auf Dr. Zarro
Buchgespenstvor 2 Monaten

Ein neuer Notruf ereilt Captain Future von der Erde. Ein riesiger Stern rast auf die Erde zu und droht sie zu zerstören. Der geheimnisvolle Dr. Zarro hat ihn entdeckt und bietet der Erde Schutz und Hilfe – gegen eine umfassende Übertragung aller Staatsgewalten. Die Wissenschaftler, die die Gefahr leugnen, fliehen, Panik macht sich unter der Bevölkerung breit und droht den Präsidenten zu stürzen. Alle Hoffnung ruht auf den Future-Men.

Der zweite Band führt das Schicksal der Erde wieder an den Rand des Abgrunds und von Captain Future wird alles verlangt. Die Future-Men haben Verstärkung bekommen durch ein putziges, metallfressendes Haustier – Eek, das für neue Streitigkeiten zwischen dem Roboter Grag und dem Androiden Otho. Diese Streitereien sind für mich der eigentliche Schwachpunkt der Reihe, denn sie werden auf fast unflätige Art ausgetragen, sodass man sich fragt wie die beiden überhaupt noch zusammenarbeiten können. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber „Verhöhnen“ hat für mich nichts mit gutmütiger Neckerei zu tun. Das macht mir Otho immer wieder unsympathisch. 

Abgesehen davon liegt hier ein spannender Science Fiction-Roman vor, der mit originellen Ideen und farbenprächtigen Szenarien überzeugt. Dazu kommt ein wundervolles, nostalgisches Flair, das selbst Ideen, die heute absurd oder alt erscheinen einen ganz eigenen Reiz gibt. Schließlich waren sie zu der Entstehungszeit der Geschichte neu und das spürt man.

Für Science Fiction-Fans ein Muss! Captain Future fliegt wieder und rettet die Welt. Genial!

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Rezension zu "Captain Future 1: Der Sternenkaiser" von Edmond Hamilton

Gefahr auf dem Jupiter
Buchgespenstvor 3 Monaten

In der Kolonie auf dem Jupiter greift eine grauenhafte, geheimnisvolle Krankheit um sich: Menschen entwickeln sich rasant zurück zu primitiven, brutalen Tieren. Captain Future macht sich auf, um herauszufinden, was auf dem Planeten vor sich geht du kommt einer unglaublichen Sache auf die Spur.

Der erste Band des Science-Fiction-Klassikers hat mich sofort in seinen Bann gezogen. In vielen Motiven ist es natürlich seiner Zeit verhaftet: der große, starke, omnipotente Held – allerdings erstaunlicherweise nicht blond –, die wunderschöne und trotz ihres Status‘ als Beamtin bei der Planetenpolizei hilflose Frau, grüne Männchen als Außerirdische, usw. Trotzdem – oder gerade auch deswegen – ist die Geschichte sehr unterhaltsam. Was heute Klischee ist, war zu der Zeit neu. Die Ursprungsserie, die die Space Opera begründete, hat ihren ganz eigenen Reiz. Originelle Ideen wie lebende Kristalle, machen Hamiltons Kosmos hochinteressant. 

Sprachlich merkt man dem Buch seine Herkunft als Zeitschriftenroman allerdings an. Formulierungen sind immer wieder etwas platt, einfach oder auch trivial. Der Groschenroman lässt grüßen. 

Trotz der sprachlichen Schwäche ist das Buch sehr gelungen. Die Captain Future-Reihe ist in vielerlei Hinsicht spannend und interessant. Der Golkonda-Verlag hat seine Ausgabe zudem in vielen Punkten zu einer Perle für alle Science-Fiction-Fans gemacht. Das Buch ist ungekürzt und folgt soweit wie möglich originalgetreu des Erstdrucks. Dazu ist es um Illustrationen von H.W. Wesso bereichert, die der Geschichte das richtige Flair verleihen – sowohl was den Inhalt betrifft als auch die zeitliche Verankerung des Buches. Als weiteren Bonus sind im Anhang zum ersten Mal in deutscher Sprache sämtliche Extras aus der ersten Nummer des Captain Future Magazines (Winter 1940), die in direktem Zusammenhang mit Captain Future stehen, abgedruckt. Dieser Anhang ist genauso faszinierend und witzig wie der Hauptroman selbst.

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Rezension zu "Captain Future 1: Der Sternenkaiser" von Edmond Hamilton

Captain Future 01: Der Sternenkaiser
einz1975vor einem Jahr

Welchen größeren Helden als Captain Future könnte es geben? Vor knapp achtzig Jahren erschien die erste Ausgabe von Edmond Hamiltons sternenreisenden Retter. Es folgten unzählige Abenteuer auf den unterschiedlichsten Welten des Alls. Captain Future selbst ist ein rothaariger junger Mann, welcher es sich mit seinen drei Begleitern zur Aufgabe gemacht hat, die Zukunft der Menschen zu beschützen. Ein zwei Meter großer Roboter - mit übermenschlichen Fähigkeiten, ein Androide - mit der Möglichkeit in alles zu verwandeln und das Gehirn eines der schlausten Wissenschaftlers dieser Galaxie, haben aus Curtis Newton einen der beeindruckendsten Helden gemacht, die je das Licht der Welt erblickt haben. Aufgewachsen in einer geheimen Basis auf dem Mond, musste er früh erkennen, wer Feind und wer Freund ist.

Seine Eltern wurden getötet und seither ist er der Beschützer für uns Menschen. Aktuell wird er von Präsident James Carthew gerufen, weil sich etwas Seltsames auf dem Jupiter ereignet hat. Ein Agent brachte unter dem Einsatz seines Lebens in Erfahrung, dass der sogenannte "Sternenkaiser" Menschen in affenähnliche Wesen verwandelt. Curtis merkt schon bei seiner Ankunft, dass er es diesmal mit einem wahrlich ausgekochten Schlitzohr zu tun hat. Diesen Schurken zur Strecke zu bringen, wird all sein Geschick in Anspruch nehmen und dem ist auch so. Von Anfang an überlässt Edmond Hamilton nichts dem Zufall. Alles hat seinen Platz und der rote Faden geht an keiner Stelle verloren. Vielmehr verliert man sich in eine spannend gehaltene Detektivgeschichte, welche mit vielen Wendungen und Schauplätzen aufwarten kann.

Das der Jupiter als Bühne gewählt wurde verwundert schon etwas, denn eigentlich ist er ein Gasriese, auf dem es keine feste Materie gibt, aber wissen wir das wirklich? Captain Future macht sich nun auf die Suche nach dem Verbrecher und lernt dabei allerhand über die einheimische Bevölkerung. Die Jovianer sind aufgebracht und wünschen sich die Menschen weg von ihrem Planeten, schließlich sind sie schuld an dieser „Seuche“. Es gelingt Newton erste Hinweise zu finden und nur im Zusammenspiel mit seinen drei Helfern gelingt es ihm auch den "Sternenkaiser" ausfindig zu machen. Nicht das die Geschichte hier schon vorbei wäre, ganz im Gegenteil, denn jetzt beginnt ausgeklügeltes Katz- und Mausspiel. Der Captain muss auch immer wieder Tiefschläge einstecken und das zeigt noch einmal die Klasse des Gegners.

Im Kampf selbst verlässt er sich nicht immer nur auf seine Stärke, oft wird auch mit List gearbeitet oder seine kurze Unsichtbarkeit hilft ihm weiter. Über die Zukunft verliert Hamilton auch mehr als ein Wort. Viele Ideen sind vielleicht noch nicht umgesetzt, einige hingegen haben ihren Einzug in unser Leben bereits gefunden, wie etwa die Teleübertragung. Für Fans hat der Golkonda Verlag eine ordentliche Sammlung an Hintergrundinformationen über und rund um Captain Future zusammengetragen. Da wird etwa über weitere Erdkolonien berichtet, eine Landkarte des Jupiters gezeigt, über Elektrizität und die Menschheit gesprochen oder Grag, der Roboter, wird genauer unter die Lupe genommen. Zwischendurch gibt es auch passende Illustrationen, welche nicht ansprechender aus seiner Entstehungszeit stammen könnten.

Fazit:
Helden gibt es viele, aber nur einen Captain Future. Durch die Fernsehserie für viele bereits jetzt schon unsterblich, schafft er es auch erneut in Buchform voll zu überzeugen. Edmond Hamilton schuf eine Figur, welche man gern auf ihren Abenteuern begleitet. Es gibt Science-Fiction, Kämpfe, Wissenschaft, Spannung und detektivische Meisterleistung. Im Grunde erweckt der Golkonda Verlag den ursprünglichen Captain Future zum Leben und zeigt Edmond Hamiltons Vision einer unsicheren, aber faszinierenden Zukunft. Helden wie Curtis Newton leben in unseren Köpfen und bei Scifi-Fans im Herzen.

Matthias Göbel

Autor: Edmond Hamilton
Übersetzer: Frauke Lengermann
Paperback: 192 Seiten
Verlag: Golkonda Verlag
Erscheinungsdatum: 11.03.12
ISBN: 9783942396172

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