Edmund Crispin Heiliger Bimbam

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(4)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Heiliger Bimbam“ von Edmund Crispin

Das Provinzstädtchen Tolnbridge schreckt hoch, als Gervase Fen sich auf die Spur eines Todesfalls in der Kathedrale begibt. Auf den Organisten Brooks ist ein Mordanschlag verübt worden. Gervase Fen beordert einen befreundeten Komponisten her, um Brooks zu ersetzen. Aber jemand hat es darauf abgesehen, die Anreise zu vereiteln. Hinter dem kleinstädtischen Anstand verbirgt Tolnbridge ein Geheimnis. Nur der arrogante Gervase Fen ist in der Lage, die Stücke dieses faszinierenden Puzzles zusammenzufügen.

Stöbern in Krimi & Thriller

Finster ist die Nacht

3. Fall für Detectiv Macey Greely

Buchverschlinger2014

SOG

Ein neues Meisterwerk von Yrsa: Kühl, kühler, SOG

oberchaot

Unter Fremden

Packend und emotional! Dieser Roman erregt Gemüter und öffnet Augen!

BuchHasi

Gottes rechte Hand

Spannender Thriller - beklemmend und aktuell!

miriamB

Fiona

Verdeckte Ermittlung und psychische Störungen - beklemmend gut zu lesen, unbefriedigendes Ende

Akantha

Der Präsident

harry potter haftes rumrühren einer gutmenschelnden irin, die atomkrieg verhindert und präsidenten entmachtet. viele deja vus, viel abgeschr

Pashtun Valley Leader Commander

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Stableford" von Rob Reef

    Stableford
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Suche 10 Testleser/innen, die gerne klassische englische Krimis lesen und Lust auf einen rätselhaften Mord, ein altes Herrenhaus und jede Menge verdächtige Golfspieler haben. England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig – mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord … Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7.10. Die Teilnehmer der Leserunde werden zu den ersten Lesern gehören, die das bis dahin nagelneu erschienene Buch in der Hand halten können. Der Autor Rob Reef und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch! Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/britcrime/stableford

    Mehr
    • 242
  • Leserunde zu "Niceville" von Carsten Stroud

    Niceville
    katja78

    katja78

    Hallo Zusammen! Zum Start in ein schönes Osterwochenende möchte ich zu einer Leserunde vom Dumont Buchverlag einladen. Niceville von Carsten Stroud ist diesen Monat als Taschenbuch erschienen, und der 2. Teil ist bereits im Herbstprogramm 2013 geplant.   Niceville. Eine Kleinstadt im Süden der USA, idyllisch, altmodisch und noch immer fest in den Händen der Gründerfamilien. Hier lässt es sich leben. Aber irgendetwas läuft schief in Niceville. An einem Sommertag verschwindet der kleine Rainey Teague. Zehn Tage später wird er gefunden – in einer alten Gruft. Er liegt im Koma. Nick Kavanaugh, der Ermittler, steht vor einem Rätsel. Niceville findet keine Ruhe mehr. Merle Zane und Charlie Danziger überfallen eine Bank und machen sich mit 2,5 Millionen Dollar aus dem Staub. Nach einer Meinungsverschiedenheit knallen sie sich gegenseitig ab. Beide überleben schwerverletzt. Niceville wird zu einem Ort ohne Gnade. Während eines infernalischen Wochenendes überschlagen sich die Ereignisse. Liegt ein Fluch über Niceville? Geht er aus von einem mit schwarzem Wasser gefüllten Loch indem Felsen oberhalb der Stadt? Man sagt, etwas lebt darin. Doch was? Carsten Stroud war Surfer, Bootsbauer an der Baja California und Berufstaucher in der US Army. Er hielt sich in geheimer Mission in den gefährlichsten Gegenden der Dritten Welt auf. Er ist Journalist und preisgekrönter Sachbuchautor, seine Romane sind Bestseller in den USA. Carsten Stroud hat drei erwachsene Kinder und lebt heute mit seiner Frau in Toronto. ›Niceville‹ ist sein erster ins Deutsche übersetzter Roman.     Klingt interessant für Euch? Dann sagt mir, ob ihr schon ein Buch vom Dumont Buchverlag gelesen habt und wenn ja, welches? Bewerbt euch mit der Antwort bis einschließlich 6.4.2013 für eines von 15 Leseexemplaren für diese Leserunde. Gemeinschaftliches Lesen in der Runde und das schreiben einer Rezension sollten selbstverständlich für euch sein.   Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch auf der Homepage des Dumont Buchverlags umschauen und stöbern :-) http://www.dumont-buchverlag.de In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Osterwochenende!

    Mehr
    • 269
  • Der letzte Ritter des "Golden Age"

    Heiliger Bimbam
    Stefan83

    Stefan83

    08. October 2011 um 14:25

    Edmund Crispin, der letzte Ritter des "Golden Age" der Kriminalliteratur in Großbritannien lehnte die amerikanische Schule, unter anderem vertreten durch Autoren wie Raymond Chandler, ab, welche die realistische und "simple Kunst des Mordens" propagierte. Er liebte nach eigenem Bekenntnis am Kriminalroman im Allgemeinen und am Detektivroman im Besonderen vor allem das Phantasievolle und das kunstvoll Künstliche. Als Autor wie als Kritiker wusste er, dass besonders letzt genannte Gattung eine Variationsart ist, die ihren Reiz auf engem Raum innerhalb klarer Regeln entfaltet. Und unter diesem Aspekt scheint auch der zweite Band um den arroganten Oxford-Professor Gervase Fen, "Heiliger Bimbam", geschrieben worden zu sein. Den nach dem Vorbild von Crispins unmittelbaren Vorgänger, dem Anglisten Michael Innes, gestalteten Hobby-Detektiv, verschlägt es diesmal an die Südwestküste Englands. In der Kathedrale der (fiktiven) Kleinstadt Tolnbridge hat es einen Anschlag auf den Organisten gegeben. Fen, der in der Gegend gerade seiner neuesten Leidenschaft, dem Insekten sammeln frönt, telegraphiert daraufhin seinen alten Studienfreund, den freischaffenden Komponisten Geoffrey Vintner an. Und diese Figur ist es auch, durch die der Leser die vorliegende Geschichte zu größten Teilen präsentiert bekommt. Vintner folgt unwillig dem Ruf und muss sich gleich auf der Zugfahrt, bewaffnet mit einem übergroßen Schmetterlingsnetz eingestehen, dass an der ganzen Sache mehr dran ist, als Fen verraten hat. Nach mehreren Drohbriefen gibt es sogar Anschläge auf ihn und schon bald scheint klar, dass jemand verhindern will, dass die freie Stelle in der Kathedrale besetzt wird. Crispin huldigt hier wie in keinem seiner anderen Bücher dem Autor John Dickson Carr. Der Schauplatz Tolnbridge, einst berühmt, später berüchtigt für seine Hexenverfolgungen, die hier mehr als ein Menschenalter länger dauerten als im übrigen England und bis ins 18. Jahrhundert reichten, ist eine augenzwinkernde Hommage an Carrs "Tod im Hexenwinkel". Die gruselig-schaurige Atmosphäre, die noch dadurch verstärkt wird, dass Messen der Schwarzen Magie in der Gegend abgehalten werden, lässt dem Leser gleich einen wohligen Schauer über den Rücken fahren. Und auch der Mordfall, den zu so einem kommt es, nachdem nicht nur der Organist Brooks im Krankenhaus vergiftet wird, sondern auch der Praecentor Butler sein Ende unter einer herabstürzenden Grabplatte findet, weiß zu überzeugen. Garniert wird das Ganze wie üblich durch Crispins typisch britischen Humor und die überzeichneten Figuren, wie zum Beispiel Vintner und seinen Wegbegleiter Henry Fielding, der gleich mehrfach die Frage verneinen muss, ob er der Autor von "Tom Jones" sei. Beide rivalisieren um Fens Gunst als besserer "Watson", was beim Leser desöfteren für Schmunzelattacken sorgt. Das Ende gerät für einen Vertreter dieses Genres sehr actionlastig und will nicht ganz zum vorherigen Ablauf passen. Insgesamt ist "Heiliger Bimbam" ein amüsanter, kurzweiliger Ausflug ins "Golden Age", der nach dem eher faden ersten Band wieder so richtig Lust auf die Reihe gemacht hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Heiliger Bimbam" von Edmund Crispin

    Heiliger Bimbam
    Duffy

    Duffy

    21. August 2011 um 12:20

    Tolnbridge, eine kleine Stadt im Süden Englands, muss sich aus seiner Ruhe reissen lassen. Dies geschieht nicht etwa durch einen Angriff der Deutschen hier inmitten des Krieges, sondern durch eigenartige Todes- und Unglücksfälle in der Kathedrale. Daraus ergibt sich ein Fall für den Hobbyermittler Gervase Fen, der aufgrund seiner Kombinationsgabe um einiges besser dasteht als die Polizei. Es gelingt, unter der bürgerlichen Oberfläche des Städtchens so manches Ungemach zu entlarven, Satansmessen, verworrene Beziehungen und verschlungene Wege des Klerus, sowie eine Affäre, die zwar nicht zustande kommt, aber doch die Richtung in ein unglaubliches Spionagegeflecht offenbart. Edmund Crispin ist ein genauer Schreiber. Er legt die Spuren für die Leser, aber es kommt auf jede Einzelheit an. Was der eine oder andere vielleicht als Länge bezeichnen würde, ist nur die genaue und minutiös geplante Abfolge von Ereignissen und relevanten Eckdaten. Es hält die Spannung auf einem erträglich trägem Level, dass man aber nicht verlassen will. Die kleinen Seitenhiebe und Anspielungen auf das Genre der Kriminalliteratur registriert man gerne und lächelnd. Crispin ist ein Fuchs, er unterhält, ohne dass man merkt, wie gut man unterhalten wird.

    Mehr