Edmund Crispin Mord vor der Premiere

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(2)
(6)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mord vor der Premiere“ von Edmund Crispin

Mord vor der Premiere Yseut Haskell, die schöne und provokative Schauspielerin, wird mit einer Kugel im Kopf aufgefunden. Keiner hat sie gemocht. Am wenigsten der Regisseur Robert Warner. Doch wie lässt sich der Verdacht des Literaturkritikers Gervase Fen beweisen? Unvermutet findet er sich in der Rolle des Detektives wieder.

Stöbern in Krimi & Thriller

Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood pur

KSteffi1

Die Rivalin

Zu Beginn hat er mich in die Irre geführt! Gute Wendungen, spannend, einfühlsame Portraits beider Frauen! Mir hat‘s gefallen!

InkenIbsen

Wolfswut

Furchtbar grausam - unheimlich spannend!

MAZERAK

Woman in Cabin 10

Spannend aber zwischendurch auch langatmig...

Any91

Ein MORDs-Team - Band 19: Der Preis der Macht

Sehr spannend! Der Graf wird enttarnt!

mabuerele

Blutzeuge

Spannend geschrieben, mit überraschenden Wendungen. Ich hatte kribbelige Lesestunden, trotzdem ist der zwölfte Band nicht der beste Teil.

tinstamp

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Stableford" von Rob Reef

    Stableford

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Suche 10 Testleser/innen, die gerne klassische englische Krimis lesen und Lust auf einen rätselhaften Mord, ein altes Herrenhaus und jede Menge verdächtige Golfspieler haben. England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig – mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord … Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7.10. Die Teilnehmer der Leserunde werden zu den ersten Lesern gehören, die das bis dahin nagelneu erschienene Buch in der Hand halten können. Der Autor Rob Reef und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch! Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/britcrime/stableford

    Mehr
    • 242
  • Ein taufrischer Klassiker

    Mord vor der Premiere

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2015 um 06:21

    Oxford, ausgerechnet Oxford ... Just in der Provinz, in die schon die Anreise extrem mühsam ausfällt, wird der bekannte Regisseur Robert Warner sein neues Stück uraufführen. Im von Bombenangriffen geplagten London ist man anno 1940 vorsichtig geworden und mag nicht mehr jede Produktion annehmen. Zu den Anreisenden gehört Yseut Haskell, eine schöne, aber intrigante Schauspielerin. Für die kleine Bühne betrachtet sie sich hochnäsig als zu gut, konnte es aber mangels Alternativen nicht ausschlagen, im Stück ihres ehemaligen Geliebten trotz allem eine Rolle anzunehmen. Yseuts total nette Schwester Helen und der eigentliche Kassenmagnet Rachel West sind um Längen besser. Yseut wird der Truppe -wie gehabt- das Leben schwer machen. So sehr, dass es einem irgendwann reicht und sie erschossen im College aufgefunden wird. Verdächtige gibt es bei so einem Todefall dann also genug; wäre da nicht das clevere Arrangement, das von der Polizei als Selbstmord interpretiert wird. Gervase Fen, Professor für Englische Sprache und Literatur, war nur wenige Minuten nach dem Vorfall am Tatort und findet die Arbeit der Polizei eher dürftig. Fast augenblicklich hat er einen Verdacht und beginnt, gegen die offizielle Sicht der Polizei zu ermitteln. Dabei könnte es so einfach sein; nachdem Sir Richard alle Varianten des Ablaufs als unmöglich ausgeschlossen hat, fasst der ermittelnde Inspektor zusammen: " 'Der einzige Schluss, der sich ziehen lässt ist, [...] ist der, dass es gar nicht passiert ist.' Er erinnerte sich plötzlich an seine Schulzeit und fügte hinzu: 'Quia absurdum est.' " Von Crispin muss man eigentlich nur ein Buch lesen und der Mann hat einen am Haken. Ein britischer Krimi at its best mit allen Zutaten, die den Klassiker ausmachen: Ein perfektes Rätsel, freche Dialoge, spöttische Seitenhiebe. Und ein nettes Sortiment an Verdächtigen, verführerisch gut überzeichnet ein jeder, sodass man den Mord mal der liebreizenden Helen mangels Alibi andichten mag, mal dem schwer verliebten Jüngling aus verschmähter Liebe. Gervase Fen posaunt immer wieder heraus, dass eigentlich nur einer als Täter in Frage kommt und foppt seinen Freund und Journalisten Nigel Blake am laufenden Band damit, dass dieser die so einfache Lösung nicht erkennen kann. Fens guter Freund ist Sir Richard Freeman, Chief Constable von Oxford. Ein herrliches literarisches Gespann: "Sir Richards größtes Interesse lag in der englischen Literatur und Fens bei der Arbeit der Polizei. Sie konnten stundenlang zusammensitzen und phantastische Theorien über die Arbeit des anderen ausarbeiten, wobei sie einen feinen Spott für die Kompetenz des Gegenübers entwickelten." So, wie Fen die Arbeit der Polizei zerpflückt und bereits den einen oder anderen Mord erfolgreich aufklären konnte, so intensiv befasst sich Sir Richard mit Fens Fachbuch über "Mindere Satiriker des XVIII. Jahrhunderts" und spart Fen gegenüber keineswegs mit Kritik. Nicht zuletzt hat sich Sir Richard unter die Autoren begeben und selbst drei Werke zu literarischen Themen veröffentlicht. Überhaupt steckt das Buch voller Querverweise, die den eigentlichen Beruf des Autoren deutlich durchblicken lassen (darunter Studium der modernen Sprachen, Organist und Krimi-Kritiker). Die Bücher, die in den Händen der Protagonisten auftauchen, sind samt und sonders real und Robert Warners Theaterstück lässt sich auf einen Schlagabtausch von Voltaire mit einer Briefe schreibenden Bewunderin zurückführen. Wer sich nicht direkt zum zweiten Band von Gervase Fen begibt, wird möglicherweise von Titeln abgelenkt wie "Keine Orchideen für Miss Blandish" von James Hadley Chase (über das der Spiegel 1947 schrieb, es sei eines jener Bücher, wie sie in jeder Generation nur einmal oder zweimal geschrieben würden, eine Sensation auf dem Büchermarkt.). Möchte mann Klappentext-Bingo spielen, könnte man es viellleicht damit probieren: "Wer Charlotte Macleod schätzt, wird Edmund Crispin lieben."

    Mehr
  • Gervase Fen macht Theater

    Mord vor der Premiere

    Stefan83

    08. October 2011 um 14:24

    Wenn man vom "Golden Age" der Kriminalromane spricht, fallen den meisten wohl zu allererst Namen wie Agatha Christie, John Dickson Carr oder Dorothy L. Sayers ein. Edmund Crispin hat, zumindest im deutschsprachigen Raum, den Bekanntheitsgrad dieser Autoren nie erfahren, was unter anderem auch daran liegt, dass seine Werke ganz am Ende dieser Ära veröffentlicht worden sind. Crispin, dessen eigentlicher Name Robert Bruce Montgomery lautet, hält sich dennoch in seinen Werken strikt an die Regeln des Genres und hat sich dafür als Vorbilder Carr und Michael Innes gewählt. An letzterem orientiert sich auch sein Serienheld. Wie Innes, so ist auch Hobbydetektiv Gervase Fen Literaturwissenschaftler und lehrt in Oxford. In der Tradition aller anderen vorhergegangenen Detektive, hat auch er diese eigentümliche "Mord-Lust" geerbt und die störende Eigenschaft, die Arbeit der Polizei im schlechtesten Licht darstehen zu lassen. Im Gegensatz zu Kollegen wie Sherlock Holmes, ist er jedoch ein Freund des Polizeichefs und das sonstige Problem der Rivalität zwischen offiziellem und privatem Ermittler wird hier scheinbar perfekt gelöst: Sir Richard von der Oxforder Polizei akzeptiert fraglos die Überlegenheit des Philologen und versucht stattdessen, Fen auf dessen eigenem Feld zu schlagen und sich als der bessere Kenner englischer Poesie zu erweisen. Crispins Erstling, "Mord vor der Premiere", spielt im Jahre 1940 während des Höhepunkts der Luftschlacht um England. Überall im Land herrscht Verdunklung und der berühmte Regisseur Robert Warner wählt das Oxforder Theater als Schauplatz für die Aufführung seines neuestes Stücks, das ihm wieder zu altem Glanze verhelfen soll. Mitgereist ist eine ganze Gruppe verschiedenster Schauspieler, darunter auch Yseut Haskell, eine mittelmäßige Akteurin, die es sich in ihrer Vergangenheit mit vielen der anderen verscherzt hat. Ihre eitle, selbstgefällige Art ist auch beim Regisseur selbst verhasst, der sich vor Jahren auf eine Affäre mit ihr eingelassen hatte. Es kommt, was in einem "Golden Age"-Krimi kommen muss. Yseut Haskell wird ermordet und es gibt keinen, der ihr gewaltsames Ableben nicht begrüßt. Fen nimmt die Ermittlungen auf. Natürlich werden durch mehrere Andeutungen hier und da dem Leser alle Hinweise auf den Mörder vorgegeben, die dieser aber ebenso natürlich weder lesen noch deuten kann. Was mir sonst bei Christie und Doyle so gefallen hat, vermag hier leider nicht zu überzeugen. Die Figuren wirken einfach zu überzeichnet, die Atmosphäre des skurillen, bequemen Oxfords zu gequält, so dass mir ein richtiger Zugang zum Plot stets verwehrt blieb. Hinzu kommt die Hauptfigur Fen. Eine arrogante Unnahbarkeit ist man von den Genrekollegen gewohnt. Aber Fen bleibt in Crispins Debüt derart blaß (Den Mordfall erlebt man eigentlich fast komplett durch die Augen des Journalisten Nigel), das Freude an der Figur nie aufkam. Insgesamt ist "Mord vor der Premiere" ein nur streckenweise amüsanter Vertreter des "Golden Age", der zwischen Parodie und ernstgemeintem Krimi pendelt und erst gegen Ende hinsichtlich der Spannung an Fahrt gewinnt. Der zumeist süffisante Ton war mein Fall nicht.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks