Edmund Spenser

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Lebenslauf von Edmund Spenser

Edmund Spenser, geboren um 1552 in London, starb 1599 in Westminster. Zu seinen Werken zählt u. a. das Versepos The Faerie Queene.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Faerie Queen (ISBN:0872209423)

Faerie Queen

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Erschienen am 14.03.2008
Cover des Buches The Works of Edmund Spenser, Volume 4 (ISBN:9781146482103)

The Works of Edmund Spenser, Volume 4

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Erschienen am 04.03.2010
Cover des Buches Amoretti and Epithalamion (ISBN:9783849565749)

Amoretti and Epithalamion

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Erschienen am 14.08.2013
Cover des Buches THE POETICAL WORKS OF EDMUND SPENSER (VO (ISBN:9781151789631)

THE POETICAL WORKS OF EDMUND SPENSER (VO

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Erschienen am 23.03.2010

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Rezension zu "Die Lilienhand - Sämtliche Sonette (Insel-Bücherei)" von Edmund Spenser

Music and sweet poetry
buchwanderervor 3 Jahren

„Das Leben ist ein Licht, das du entfacht,
der Tod – die Schattenseite deiner Macht.“ (S.13)

Zum Inhalt: Alexander Nitzberg, welcher für die Übersetzung der Sonette Spensers in diesem Band firmiert , fasst seine Intention für die Texte wie folgt zusammen: „Ziel war es , organische deutsche Gedichte zu schaffen, die nicht nur den Sinn, sondern auch die Duftnote der Spenserschen Lyrik ahnen lassen…“ (S.132). Edmund Spenser – um 1552 in London geboren – war englischer Dichter mit einem ausgeprägten Sinn für kontemplativ Lyrisches, dessen Einfluss auf die angelsächsische Literatur Gegenstand unzähliger Forschungen war und ist (siehe dazu u.a. Spenser Online). Beginnend mit Amoretten (S. 7-94), geht die Zusammenstellung im Insel-Band über zu einem Kapitel genannt „Visionen vom Weltenwahn“(95-107) und schließt mit einem erläuternden Anmerkungsteil zu einzelnen Gedichten, deren Wortspielen und Bildern, sowie einem informativen Nachwort von Alexander Nitzberg. Was den Leser an Textvielfalt erwartet, lässt sich bereits anhand des Untertitels erahnen : sämtliche Sonette Spensers, deren sprachliche Intensität und Bilddichte dem Leser Sich-Einlassen-Wollen, innere Ruhe und etwas mentale Disziplin abverlangen, denn Nebenbei-Lektüre sind sie beileibe nicht.

Fazit: Es bedarf einiger Zeit und v.a. Muße, um sich mit den Sonetten Spensers anzufreunden, sich auf sie ein- und auf sich wirken zu lassen. Nicht bei allen fand ich einen tieferen Zugang, so als bliebe das letzte Velum ungelüftet. Das Nachwort des Übersetzers erschließt dem modernen Leser auch ohne sprachwissenschaftliche Ausbildung Einblicke in Spensers literarisches Bildschaffen, ohne ermüdend zu sein, sich an die eigene Vorgabe haltend: „Das Ergebnis will nicht so sehr ein philologisches als vielmehr ein sinnliches sein.“ (S.134)

Zum Buch: Die bibliophile Tradition der Insel-Bücherei fortsetzend, präsentiert sich der Band Nr. 1412 in seiner ersten Auflage in dezenten, weichen Herbstfarben, wobei das Bezugspapier auf das Tapetenmuster „Sonnenblume“ von William Morris zurückgeht. Die Bünde sind ausgezeichnet zu einem Block in Fadenheftung verarbeitet und die Typografie lässt dem Text – gesetzt aus der Stempel Garamond LT Std. – Raum für sich zu stehen. Der Leser hält mit dem Band ein haptisch und gestalterisch, sowie handwerklich wertiges Buch einer traditionsreichen Reihe in Händen.

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